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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 257

Fokus auf das Miteinander von Städten

Welttag der Partnerstädte am 26. April

Am Sonntag, dem 26. April, wird der Welttag der Partnerstädte gefeiert. Er wurde vom Weltbund der Partnerstädte (FMCU) eingeführt, um einmal im Jahr den Fokus auf das Miteinander von Städten zu legen.

Chemnitz zählt insgesamt zwölf Partnerstädte. Die längste Verbindung besteht mit Tampere in Finnland seit 1961. Die jüngste Verbindung unterhält Chemnitz mit Kirjat Bialik in Israel seit 2022. Mit Akron in den USA, Taiyuan in China, Timbuktu in Mali und Kirjat Bialik in Israel unterhält Chemnitz vier außereuropäische Partnerschaften. In Europa zählen Ljubljana (Slowenien), Łódź (Polen), Manchester (Großbritannien), Mulhouse (Frankreich), Tampere (Finnland), Ústí nad Labem (Tschechische Republik) und Wolgograd (Russland) zu den Chemnitzer Partnerstädten. Die Zusammenarbeit mit Wolgograd ruht seit Februar 2022.

Folgende Projekte mit den Partnerstädten waren oder sind in diesem Jahr geplant:

Mulhouse: Anlässlich der französischen Tage war die Künstlerin Lili Terrana im Januar in Chemnitz und lud Bürger:innen sowie Schüler:innen zu gezeichneten Stadtrundgängen ein.

Ljubljana: Die Partnerschaft zwischen Chemnitz und Ljubljana, Sloweniens Hauptstadt, feiert in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum. Zu diesem Anlass wird eine Chemnitzer Delegation im Mai nach Ljubljana reisen.

Manchester: Im sächsischen Städteverbund beteiligt sich Chemnitz an einer Wirtschaftsreise in die britischen Partnerstädte von Chemnitz (Manchester), Leipzig (Birmingham) und Dresden (Coventry). Die Reise findet im Juni statt. Interessierte Unternehmen können sich noch anmelden.

Ústí nad Labem: Ab September soll die Zusammenarbeit mit der Verwaltung in der tschechischen Partnerstadt intensiviert werden. Sofern die dafür beantragten Mittel aus der Interreg-Förderung bewilligt werden, werden Mitarbeitende drei Jahre lang von und miteinander lernen.

Düsseldorf: In den Herbstferien tauschen wieder zwei bis drei Auszubildende aus Chemnitz und Düsseldorf ihre Arbeitsplätze, um für zwei Wochen in der Partnerstadt zu arbeiten.

Durch Städtepartnerschaften sind Bürger:innen wie Verwaltungen der verschiedenen Städte eingeladen, in den Austausch zu gehen und ihre Gemeinsamkeiten herauszufinden. Zusätzlich sollen Städtepartnerschaften Werte wie Frieden, Rechtsstaatlichkeit und den internationalen Austausch nicht nur auf staatlicher, sondern auch auf kommunaler Ebene fördern.

Austausch auf kommunaler Ebene 
Auf der Ebene der Stadtverwaltung besteht ein reger Austausch zwischen den Partnerstädten. Im Jahr der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 besuchten immer wieder Delegationen Chemnitz, um sich auszutauschen. Höhepunkt war die Partnerstädtekonferenz im Mai 2025. Neben einem Fachaustausch der Städte zu den Themen Kultur und Stadtentwicklung verständigte man sich auf weitere Kooperationen.

Ein eigenes Projekt umsetzen 
Vereine, Initiativen, Institutionen und Bürger:innen sind eingeladen, die Kontakte in die Partnerstädte mit eigenen Projekten lebendig zu halten. Die Stadt Chemnitz unterstützt diesen Austausch mit einer aktiven Förderung. Wer eine Idee für ein Projekt hat, kann ganzjährig einen Zuschuss von bis zu 5.000 Euro beantragen.

Im vergangenen Jahr investierte die Stadt Chemnitz mehr als 32.000 Euro in Bürgerprojekte. Die meisten Projekte darunter wurden mit Düsseldorf (sechs), mit Ljubljana (vier) sowie mit Tampere und Łódź (je drei Projekte) umgesetzt. Fast die Hälfte der bewilligten Anträge hatte einen Kulturbezug, danach folgen Sport- und Vernetzungsinhalte. So wurde beispielsweise ein Choraustausch mit dem Universitätschor in Manchester, die Sommerphilharmonie mit einer Musikschule aus Łódź oder ein Tischtennisturnier mit Teilnehmenden aus Düsseldorf kofinanziert. 

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