Am Mittwoch, dem 11. November, 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) laden die Stadt Chemnitz, UNU Resource Nexus, ein Forschungsinstitut der Universität der Vereinten Nationen (United Nations University, kurz UNU) aus Dresden, und HZwo e. V. zur Festveranstaltung anlässlich des Tags der Vereinten Nationen in die Stadtwirtschaft, Jakobstraße 46, ein. Unter dem Titel „Wasserstoff: Fördermittelhype oder Technologie mit Zukunft?“ erwartet die Gäste Einblicke in die internationale Wasserstoffbranche und eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum 10. November erforderlich unter www.chemnitz.de/unday.
Inhaltlich knüpft der UN Day an die internationale FC³ Fuel Cell Conference 2026 an, die am selben Tag in Chemnitz stattfindet. Während sich die Fachkonferenz an ein spezialisiertes Publikum richtet, überträgt der anschließende UN-Tag zentrale Fragen der Wasserstofftechnologie in eine öffentliche Diskussion. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle Wasserstoff künftig bei der Energie- und Wirtschaftswende spielen kann. Eine Einführung in das Thema gibt Karl Lötsch, Geschäftsführer von HZwo e. V. und CFO des Hydrogen Innovation Center HIC. Grußworte halten Sebastian Michaelis vom Geschäftsbereich Wirtschaft der Stadt Chemnitz, Prof. Dr. Daniel Karthe, Direktor von UNU Resource Nexus, sowie Dr. Peter Lucas vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.
Ab 18.45 Uhr diskutieren im moderierten Podiumsgespräch u. a. Karl Lötsch (HZwo e. V.), Dr.-Ing. Thomas von Unwerth (TU Chemnitz), Dr.-Ing. Linda Schorer (Sächsische Kompetenzstelle Wasserstoff (KH2), Energy Saxony e. V.) sowie Carina Kühnel (Leiterin des Umweltamtes der Stadt Chemnitz) über Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Wasserstoffwirtschaft. Das Publikum erhält Gelegenheit, eigene Fragen einzubringen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Musikalische Beiträge und ein anschließendes Get-together ergänzen das Programm.
Prof. Dr. Daniel Karthe, Direktor von UNU Resource Nexus: „Wasserstoff ist ein besonders passendes Thema angesichts der wachsenden Rolle der Region Chemnitz als Drehscheibe für Innovationen und Aktivitäten im Bereich Wasserstoff.“
Carina Kühnel, Leiterin des Umweltamts der Stadt Chemnitz: „Der Tag der Vereinten Nationen bietet die Gelegenheit, ein spannendes technologisches Thema verständlich und greifbar zu machen und zugleich den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit zu fördern.“
Hintergrund
Seit mehr als zehn Jahren organisiert das Institut der Universität der Vereinten Nationen für integriertes Materialfluss- und Ressourcenmanagement (UNU Resource Nexus) mit der Landeshauptstadt Dresden, der Lokalen Agenda Dresden, der Technischen Universität Dresden und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) den Tag der Vereinten Nationen in Dresden. Die Veranstaltung erinnert an das Inkrafttreten der Charta der Vereinten Nationen am 24. Oktober 1945 und würdigt die weltweiten Bemühungen der Vereinten Nationen für Frieden, nachhaltige Entwicklung und internationale Zusammenarbeit. In diesem Jahr wird das Format erstmals nach Chemnitz gebracht.