Am Mittwoch, dem 7. Mai, wird Martin Schulz, der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, in Chemnitz zu Gast sein. Schulz, der auch Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung ist, nimmt an der abendlichen Podiumsdiskussion „Zu viel, zu wenig, zu fremd – Welche EU wollen wir?“ in der Hartmannfabrik teil und wird zuvor von Oberbürgermeister Sven Schulze im Rathaus begrüßt.
Eintrag ins Goldene Buch, 17 Uhr, Rathaus, Markt 1
Um 17 Uhr wird sich Martin Schulz im Beisein von Oberbürgermeister Sven Schulze im Grünen Salon des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt Chemnitz eintragen. Vertreter:innen der Medien sind dazu eingeladen.
Martin Schulz war von 2012 bis 2017 Präsident des Europäischen Parlaments. Für seine Verdienste erhielt er den Internationalen Karlspreis zu Aachen. Bereits seit 1994 war Schulz Mitglied des Europäischen Parlaments.
Podiumsdiskussion, 18 Uhr, Hartmannfabrik, Fabrikstraße 11
Was wünschen sich die Chemnitzer von der EU? Und kann sie das leisten? Darüber diskutieren der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz und weitere Gäste ab 18 Uhr in der Hartmannfabrik bei der öffentlichen Podiumsdiskussion „Zu viel, zu wenig, zu fremd – Welche EU wollen wir?“.
Bürger:innen sind eingeladen mitzudiskutieren, wo die EU ihrer Meinung nach zu viel reguliert und wo sie mehr regulieren sollte, ob mehr Beteiligungsprozesse oder auch eine gemeinsame Armee nötig werden.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung bis zum 5. Mai wird gebeten unter www.chemnitz.de/podiumsdiskussion-eu.
„Regulierungen für Strohhalme, Glühbirnen und Flaschendeckel – Die EU greift täglich in unseren Alltag ein und macht sich damit nicht beliebt. Ihre Konstruktion ist vielen fremd, sie ist kein Staat, aber auch keine herkömmliche Internationale Organisation“, erläutert Mitorganisator der Veranstaltung, Prof. Dr. Matthias Niedobitek vom Lehrstuhl für Europäische Integration an der TU Chemnitz, die Situation. Zugleich nimmt er den Staatenbund in Schutz: „Dafür kann die EU aber nichts, sie wurde so geschaffen. Aber wie geht es besser?“
Darüber diskutieren neben Martin Schulz der Chemnitzer Autor Dr. Burkhard Müller, die Leipziger Doktorandin Nora Mandru und die stellvertretende Chefredakteurin der Freien Presse Chemnitz Anne Lena Mösken auf dem Podium. ARD-Moderatorin Susann Reichenbach, auch bekannt aus dem MDR Thüringen Journal, übernimmt die Moderation.
Die Podiumsdiskussion ist ein gemeinsamer Beitrag der Stadt Chemnitz und der Jean Monnet Professur für Europäische Integration der TU Chemnitz zur Europawoche in der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.
Tanz- und Theateraufführungen, Diskussionen, Filmvorstellungen und Musikshow aus und mit europäischen Partnern sind vom 6. bis 10 Mai in Chemnitz zu erleben.
Hinweis für Medienvertreter:innen:
Eine gesonderte Übersicht aller Termine der Stadt Chemnitz während der Europawoche folgt.