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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 846

Erstes Kunstwerk im Projekt „Ortskundig“ wird eingeweiht

Einladung: am Sonntag, 30. November, 14 Uhr, an der Hartmannfabrik

Am Sonntag, dem 30. November, 14 Uhr wird das erste von drei Kunstwerken des Projekts „Ortskundig“ an der Hartmannfabrik, Ecke Hartmannstraße/Fabrikstraße, feierlich eingeweiht. Dabei handelt sich um ein Projekt des Chemnitzer Künstlerbundes im Zuge der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, das von der Stadt Chemnitz mittels einer zweckgebundenen Kunstförderung unter dem Aspekt „Kunst am Fluss“ finanziert wird. Es ermöglichte drei regional ansässigen Künster:innen, Kunstwerke auf drei Interventionsflächen zu erschaffen.

Interessierte Bürger:innen sowie Vertreter:innen der Medien sind herzlich eingeladen.

Als erstes Kunstwerk wird „Gestern ist heute wird morgen“ von Ronald Münch eingeweiht. Die sechs Meter hohe Edelstahlplastik, inspiriert von der industriellen Historie der Stadt, besteht aus über einer Tonne Edelstahlblech, fast 100 Teilen und 73 Meter Schweißnaht. Nach Idee, Entwurf, Modellbau und Vorbereitung von Ronald Münch fertigte der Maschinenbau- und Schweißingenieur Jens Mehner aus Burgstädt die Plastik an.

Beim Kunstprojekt „Ortskundig“ des Künstlerbundes Chemnitz fanden sich interessierte Künstler:innen zusammen. Es entwickelte sich die Idee, die Bevölkerung von Beginn an in den Schaffensprozess mit einzubeziehen. Anlieger:innen wurden mit Fragebögen angeschrieben und öffentliche Informationsveranstaltungen organisiert. Denn Kunst im öffentlichen Raum sollte nicht nur von Künstler:innen geschaffen werden, sondern auch von der Gesellschaft erlebt und geschätzt werden. Das Ansinnen des Projekts ist, nicht nur ein Gefühl der Verbundenheit mit dem künstlerischen Objekt zu schaffen, sondern auch das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft stärken.

Die beiden anderen Kunstwerke des Projekts werden im Frühjahr am Bahnviadukt Beckerstraße sowie am Rastplatz Chemnitztalradweg (Fischwegbrücke) installiert. Am Bahnviadukt wird Christoph Rossner einen „Treibholzrettungsring“ aus Edelstahl und Eiche errichten, der über Außenmaße von rund 8 mal 9 Meter verfügt und in liegender Form offen begehbar sowie beleuchtet sein wird. Am Rastplatz Chemnitztalradweg gestaltet Peggy Albrecht unter dem Titel „Tandem für alle“ ein rund 9 Meter langes Metallobjekt. Die lebensgroße, freistehende Silhouette aus Cortenstahl visualisiert die unterschiedlichen Charaktere von Radfahrer:innen.

Die Kosten für die drei Kunstwerke inkl. Installation belaufen sich auf 300.000 Euro.