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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 718

Deutschsprachiges Netzwerktreffen Familienrat in Chemnitz

Am Dienstag und Mittwoch, 21. und 22. Oktober, findet das 18. deutschsprachige Netzwerktreffen Familienrat im Carlowitz Congresscenter Chemnitz, Theaterstraße 3, statt. Das Jugendamt der Stadt Chemnitz, der freie Träger Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e. V. Chemnitz, die Hochschule Mittweida sowie die Duale Hochschule Sachsen sind gemeinsame Ausrichter der Fachtagung.

Die Netzwerktreffen Familienrat werden seit 2007 jährlich in wechselnden Städten ausgerichtet. In der Regel nehmen ca. 150 Fachkräfte aus dem Feld der Kinder- und Jugendhilfe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich teil. In diesem Jahr werden mehr als 200 Teilnehmer:innen in der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 erwartet.

Das Tagungsprogramm mit drei Hauptvorträgen, zwölf Workshops, Podiumsdiskussion sowie einem Begegnungsforum und einer Abendveranstaltung schafft Raum für einen intensiven Austausch. (Siehe Tagungsprogramm in der Anlage.)

Medienvertreter:innen sind dazu eingeladen.

Der Familienrat ist ein Instrument der Familienhilfe aus Neuseeland, bei dem die eigenen Ressourcen einer Familie – unterstützt durch eine Fachkraft – zur Problemlösung genutzt werden. Die Familie wird damit befähigt, Schwierigkeiten gemeinsam im Sinne aller zu überwinden.
Familien sind einzigartig, ihre Herausforderungen und Stärken sind es auch. Bei einem Familienrat sucht die Familie selbst den Weg, holt ggf. Verwandte oder Freunde dazu, die einen guten Einblick haben, und bespricht Ideen, die helfen können. Es wird ein Plan gefasst und im sogenannten „Folgerat“ ausgewertet, was an dem Plan gut funktioniert hat und was verändert werden sollte. Die eigene Lösung der Familie steht im Mittelpunkt.

In Chemnitz werden Familienräte seit 2013 durchgeführt. Ansprechpartner ist der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe e. V. Chemnitz.

Das Netzwerktreffen Familienrat 2025 in Chemnitz ist eine Chance, das Thema bekannter zu machen und weitere Träger dafür zu gewinnen, um somit mehr Familien zu erreichen und ihnen helfen zu können, bevor teurere Hilfen nötig werden.