Medizinische Taskforce trainiert mit Kamerad:innen in Nova Gorcia und Gorizia den Ernstfall
Gemeinsame Übung der Kulturhauptstädte 2025
Sieben Mitglieder der 25. Medizinischen Task Force (MTF) der Stadt Chemnitz sind von einer groß angelegten Übung in Nova Gorica und Gorizia zurückgekehrt. Vom 6. bis 8. fand in den Kulturhauptstädten die INTERREG-Zivilschutzübung „Goin4Safety“ statt. Rund 500 Frauen und Männer aus verschiedenen Hilfsorganisationen des Zivilschutzes und Feuerwehren der drei Länder nahmen daran teil. Trainiert wurde die Lage eines Erdbebens.
Die Mitwirkung einer Einheit aus Deutschland entstand aus einem Projekt, das darauf abzielt, die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Kulturhauptstädten Europas 2025, Chemnitz und Nova Gorica/Gorizia, im Bereich Sicherheit zu vertiefen.
An der Übung beteiligten sich auch Einheiten aus Kroatien und Österreich, womit die internationale Dimension und der kooperative Geist der Veranstaltung erweitert wurde. Am frühen Freitagmorgen machten sich Kamerad:innen und Kolleg:innen der Bereitschaft des DRK, der Wasserwacht und der Feuerwehr Chemnitz in insgesamt drei Fahrzeugen auf den Weg nach Slowenien. Neben der fachlichen Zusammenarbeit stand auch der kameradschaftliche Austausch der Einsatzkräfte im Vordergrund, der durch gemeinsame Aktivitäten und den Erfahrungsaustausch gestärkt wurde.
Am Samstag startete das Team dann mit der Unterstützung der lokalen Zivilschutzeinheiten bei der Übung. Das angenommene Szenario war ein Erdbeben der Stärke 5,3 EMS in einem 20 Kilometer langen Abschnitt entlang der slowenisch-italienischen Grenze, einhergehend mit Erdrutschen, Bränden und Gefahrgutunfällen. Die 25. MTF unterstützte konkret bei der Versorgung von Verletzten und dem medizinischen Transport.
Die Übung zeigte, wie wichtig das Erproben einer internationalen Zusammenarbeit der Einheiten des Zivilschutzes ist und unterstreicht die sehr gute Kooperation der beteiligten Länder in Sachen Sicherheit. Dass die Übung erfolgreich lief, stärkte nicht nur die bestehenden Partnerschaften, sondern ebnete auch den Weg für zukünftige gemeinsame Projekte.
Abschließend wurde eine weitere Zusammenarbeit der Zivil- und Katastrophenschutzeinheiten aus Städten Italiens, Sloweniens, Kroatiens und Österreichs mit Chemnitz vereinbart. Diese Partnerschaft verspricht, die Effizienz und Effektivität im Umgang mit internationalen Notfällen weiter zu verbessern.