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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 224

Chemnitzer Delegation beim ECoC-Echo-Seminar in Leeurwarden

Seminar vom 13. bis 15. April mit Vertreter:innen Europäischer Kulturhauptstädte

Von heute bis Mittwoch, 13. bis 15. April, nimmt eine Delegation der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und der Kulturhauptstadtregion, vertreten durch Sabine Fekete, Projektmanagerin im Kulturmanagement, Ulf Kallscheidt, Programm- und Projektleiter in der Stabstelle der Kulturhauptstadtteilnehmen, Katrin Franz, Leiterin des Kulturmangements der Stadt Chemnitz,* und Anna Kunke, Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V.*, am Knowledge Transfer Seminar des Interreg-Europe-Projekts „ECoC Echo“ teil. Ziel ist der Austausch über nachhaltige Wirkungen des Kulturhauptstadtjahres auf Städte und Regionen. 

Das Seminar vereint Vertreter:innen vergangener, aktueller und künftiger Europäischer Kulturhauptstädte (ECoC), um die langfristigen Auswirkungen kultureller Initiativen auf die städtische und regionale Entwicklung zu diskutieren. Leeuwarden trug im Jahr 2018 den Titel Kulturhauptstadt Europas.

Vorgesehen ist eine Mischung aus Vorträgen, Besichtigungen vor Ort und Diskussionen, die sich um eine zentrale Frage drehen: Wie können Städte ein bedeutungsvolles kulturelles Vermächtnis aufbauen, erhalten und weiterentwickeln? 
Das Programm in Leeuwarden konzentriert sich sowohl auf die Schaffung als auch auf die Aufrechterhaltung eines kulturellen Vermächtnisses. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die Entwicklung von Arcadia als Fortsetzung von Leeuwarden-Fryslân 2018, einschließlich seines Organisationsmodells, seiner Strategie und der zugrunde liegenden Werte. Die Sitzungen umfassen Perspektiven regionaler und kommunaler Akteure zu den Auswirkungen des Jahres als Kulturhauptstadt Europas auf Wirtschaft, Tourismus und regionale Entwicklung.

Beteiligt sind neben Chemnitz und Leeuwarden unter anderem Novi Sad 2022 (Serbien), Veszprém 2023 (Ungarn), Tartu 2024 (Estland), Oulu 2026 (Finnland), Liepāja 2027 (Lettland), Évora 2027 (Portugal) und Bourges 2028 (Frankreich).

Das Vorhaben wird im Zuge des Interreg-Europe-Programms der Europäischen Union kofinanziert, das die Zusammenarbeit zwischen Regionen unterstützt und öffentlichen Einrichtungen europaweit hilft, ihre Politik weiterzuentwickeln.

 

* geändert am 17. April 2026