Im Zeitraum von April 2025 bis August 2027 werden im Chemnitzer Südwesten weitere bislang unterversorgte Adressen, die 2019 in der ersten Ausbaustufe nicht berücksichtigt werden konnten, an das Glasfasernetz angeschlossen. Im Ausbaugebiet befinden sich insgesamt rund 300 zu erschließende Gebäude.
Baulos 6 betrifft die Stadtteile Altchemnitz, Harthau, Klaffenbach und Einsiedel. Dort werden 19 Netzverteiler und 25,2 Kilometer Breitbandtrasse neu errichtet, um rund 107 Gebäude anzuschließen.
Baulos 7 betrifft die Stadtteile Markersdorf, Schönau, Neustadt, Stelzendorf, Siegmar, Reichenbrand und Mittelbach. Dort sind 33 Netzverteiler und insgesamt 39,1 Kilometer neu zu errichtende Breitbandtrasse geplant, um rund 197 Gebäude anzuschließen.
Entlang der Längstrasse existieren auch Gebäude, für die aus förderrechtlichen Gründen kein Glasfaseranschluss vorgesehen ist. Hierbei handelt es sich um sogenannte Reserveadressen. Für einen späteren Anschluss dieser Gebäude wird während der Baumaßnahme die erforderliche Breitbandinfrastruktur in Form von Mikrorohrverbänden und Mikrorohren bis zur Grundstücksgrenze mit hergestellt.
Im Bauvorhaben sind koordinierte Leistungen für die Verlegung von Infrastruktur der inetz GmbH integriert. Konkret werden Stromkabel verlegt und die Straßenbeleuchtung erneuert. Ebenfalls im Bauvorhaben integriert sind Maßnahmen zur Straßensanierung.
Die Tiefbauleistungen für sämtliche Oberflächen erfolgen in offener und geschlossener Bauweise. Dazu werden in den verschiedenen Stadtgebieten die Straßen teilweise bzw. voll gesperrt.
Die Gesamtbaukosten für Baulos 6 und 7 betragen rund 23,6 Mio. Euro und werden von Bund und Freistaat Sachsen mit insgesamt 90 Prozent gefördert. Baulos 6 führt das Unternehmen Umwelt 2000 GmbH - Umweltbau und Recyclingtechnik aus, Baulos 7 führt das Unternehmen SP-Sinan Polat Bau GmbH aus.