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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 583

Botanisch-zoologische Wanderung: kunst – natur – landschaft

Umweltzentrum: Wanderung im Natzschungtal am 7. September, von 10 bis 13 Uhr

Am Samstag, dem 7. September, von 10 bis 13 Uhr laden das Umweltzentrum Chemnitz und der Chemnitzer Künstlerbund e. V. zur gemütlichen Erzgebirgswanderung unter Leitung des Biologen Kay Meister vom Förderverein Natura Miriquidica e. V. ein.
Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch auf 30 Personen begrenzt. Eine Anmeldung bis zum 5. September unter umweltzentrum(at)stadt-chemnitz.de und festes Schuhwerk sind erforderlich.

Im Bergland ab 500 m Höhe, geprägt durch eine kurze Vegetationsperiode und hohe Niederschläge, spielt vor allem Wiesenwirtschaft landwirtschaftlich eine entscheidende Rolle. So entstand insbesondere in Streusiedlungen wie Rübenau ein Mosaik artenreicher Bergwiesen. Diese Biotope stehen nach § 30 des Bundesnaturschutzgesetzes bzw. nach § 21 des sächsischen Naturschutzgesetzes unter Schutz. Besonders reich ist die Schmetterlingsfauna auf den Bergwiesen. Zu beobachten sind auffällige Tagfalter wie Bläulingsarten und Schwalbenschwanz ebenso wie Kleinschmetterlinge und Nachtfalter.

Ein wesentliches Ziel der Naturschutzbemühungen von Natura Miriquidica e. V. ist der Erhalt und die Förderung der Biodiversität auch in kleinen Strukturelementen. Die heimische Pflanzenvielfalt gilt es zu fördern und Trittsteinbiotope als Lebensraum anzubieten.

Beim Spaziergang entlang der Natzschung können diese interessanten neu gestalteten Elemente des Biotopverbundes kennengelernt werden. Schließlich klingt die Wanderung am Lagerfeuer mit Imbissmöglichkeit auf Selbstzahlerbasis aus.

Hintergrund

Die Reihe kunst – natur – landschaft fand viele Jahre mit dem Tannenberger Künstler und Naturschützer Carl-Heinz Westenburger, dem Chemnitzer Künstlerbund und dem Umweltzentrum statt. Seit 2017 wird die traditionelle Wanderung in das Erzgebirge nun in Rübenau, der größten Streusiedlung Ostdeutschlands mit seiner einzigartigen Naturausstattung, weitergeführt.
Wichtiges Anliegen dabei war und ist, die wunderschöne und große Artenvielfalt vor den Toren der Stadt und zugleich auch die Bedrohtheit dieser Artenvielfalt näher zu bringen.