Vorhang auf für neue Spielzeit
Generalintendant Dr. Christoph Dittrich hat gemeinsam mit seinem künstlerischen Leitungsteam – Operndirektorin Christine Marquardt, Ballettdirektorin Sabrina Sadowska, Generalmusikdirektor Benjamin Reiners, Schauspieldirektor Carsten Knödler sowie Figurentheaterdirektorin Gundula Hoffmann – das Programm der Spielzeit 2026/2027 vorgestellt.
Mit mehr als 30 Premieren, einer ebenso großen Zahl an Konzerten sowie zahlreichen Repertoireproduktionen präsentieren die Theater Chemnitz eine vielfältige Spielzeit. Der Vorverkauf beginnt am 18. Mai 2026.
Musiktheater
Am 19. September beginnt die Oper Chemnitz die neue Spielzeit mit der Premiere von »Titanic – The Musical«. Das Werk mit Musik und Liedtexten von Maury Yeston und einem Buch von Peter Stone wird erstmals am Chemnitzer Opernhaus gezeigt. Im Januar 2027 steht die Oper »Robin Hood« auf dem Spielplan. Ab dem 24. April ist mit »Tannhäuser« ein weiteres Werk von Richard Wagner unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Benjamin Reiners zu sehen.
»Il trovatore« im November entsteht in der Regie des italienischen Regisseurs Jacopo Spirei. Im Juni folgt »Le nozze di Figaro« in einer Inszenierung von Nilufar K. Münzing. Die Oper »Rummelplatz« bleibt weiterhin im Repertoire und wird ab Herbst 2026 erneut gezeigt.
Robert-Schumann-Philharmonie
Die Robert-Schumann-Philharmonie startet unter der Leitung von Generalmusikdirektor Benjamin Reiners in ihre zweite Saison. Am 3. und 4. September findet das 1. Sinfoniekonzert »Symphonic Opening Party« in der Stadthalle statt. Zudem stehen die Uraufführung von »Behind the Scenes« von Jonas Urbat, Variationen über ein Rokoko-Thema mit der Cellistin Stéphanie Huang sowie »Die Planeten« auf dem Programm.
Das 2. Sinfoniekonzert »Wellen schlagen« am 7. und 8. Oktober findet im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen statt. Im 6. Sinfoniekonzert »Was ist Wahrheit?« am 3. und 4. März 2027 wird die Johannes-Passion BWV 245 in der Fassung von Robert Schumann gemeinsam mit dem MDR-Rundfunkchor und einem Solistinnen- und Solistenensemble aufgeführt.
Zahlreiche Konzertformate werden fortgeführt, darunter »Im Klang«, »Raum für Resonanz« und »True Crime meets Orchestra« am 25. März 2027. In der Reihe »Klasse Klassik!« stehen unter anderem »Swing! Groove! Mozart!« sowie Charlie Chaplins’ »The Kid« mit LiveOrchester im Mai auf dem Programm. Und auch das Familienangebot wird erweitert: Neben den Babykonzerten entstehen mit »Beethoven dreht auf« und »Das Orchester zieht sich an« zwei neue Formate, die Kindern einen spielerischen Zugang zur klassischen Musik ermöglichen.
Ballett
Den Auftakt der Saison bildet ab dem 24. Oktober die Premiere von »Hans Christian A« im Opernhaus Chemnitz. Ballettdirektorin Sabrina Sadowska widmet sich darin dem Leben und Wirken des berühmten dänischen Dichters Hans Christian Andersen und bringt dessen poetische Welt auf die Bühne.
Ein weiterer Höhepunkt folgt im März 2027 mit dem zweiteiligen Ballettabend »Gut und Böse«, der mit Choreografien von Roberto Bondara und Lukas Zuschlag die großen Fragen menschlicher Existenz stellt. Auch die Reihen für zeitgenössischen Tanz werden fortgeführt: Mit neuen Ausgaben von »Showcase« sowie »Made in Chemnitz« im Jahr 2027 setzt das Ballett Chemnitz auf kreative Impulse und innovative Handschriften aus der Stadt und darüber hinaus. Mit »Der Nussknacker«, »Schwanensee« und »Romeo und Julia« stehen zentrale Werke des klassischen Repertoires erneut auf dem Spielplan.
Schauspiel
Die Spielzeit des Schauspiels beginnt am 26. September mit Friedrich Schillers Komödie »Der Parasit« in einer Inszenierung von Schauspieldirektor Carsten Knödler. Ab Oktober folgt Mary Shelleys »Frankenstein«. Stefan Wolfram inszeniert das Kultmusical »The Rocky Horror Show« für die Bühne im Spinnbau, Premiere ist am 20. März 2027. Ab dem 15. Mai wird mit »Und alles auf Anfang«, in der Regie von Philipp Otto, eine weitere Komödie von Ray Cooney gezeigt. Im Dezember folgt das Märchen »Der Feuervogel«, im Sommer »Igraine Ohnefurcht« nach Cornelia Funke auf der Küchwaldbühne.
Im Ostflügel sind unter anderem »Die Reise von der Erde zum Mond« in der Regie von Tilo Krügel sowie »Amerika«, die dritte Kafka-Adaption von Bogdan Kocas, zu sehen. Im Januar behandelt »Ich bin dein Mensch« Fragen von Identität und Liebe im Zeitalter Künstlicher Intelligenz. Ergänzt wird das Programm ab März 2027 durch »Das letzte Mal« von Robert-Espalieu.
Figurentheater
Das Figurentheater Chemnitz eröffnet die Spielzeit am 19. September mit »Kiesel« unter der Regie von Gundula Hoffmann, für Kinder ab zwei Jahren. Vom 30. November bis 6. Dezember wird das 75-jährige Jubiläum des Figurentheaters mit einer Festwoche begangen. Dabei hat am 3. Dezember »Wunderkinder« Premiere, eine Produktion mit Bezug zu Wolfgang Amadeus Mozart. Das Kooperationsprojekt »Im Westen nichts Neues« mit dem Theater der Jungen Welt Leipzig wird ab 27. Februar 2027 in Chemnitz gezeigt. Weitere Produktionen sind »Das Mädchen von weiterher« und »Armstrong«.