Kinder bestimmen mit

Bei der Kinderkonferenz waren erneut Grundschülerinnen und Grundschüler ins Rathaus eingeladen. Die Veranstaltung unter dem Motto »Mitbestimmung und Respekt – deine Ideen für Chemnitz« wird jedes Jahr von der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Chemnitz, Dina Norberger, organisiert.
Bei der jährlichen Kinderkonferenz haben die Kinder in Workshops verschiedene Themen besprochen und Lösungen erarbeitet. Die Ergebnisse stellten sie anschließend ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. Foto: Walter A. Müller-Wähner
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Rund 80 Kinder aus Grund- und Förderschulen beschäftigten sich mit Themen, die sie selbst ausgewählt hatten: Mitbestimmung und Beteiligung, Vielfalt, Mobbing und ein gutes Miteinander. Damit standen die Interessen und Fragen der Kinder auch in diesem Jahr im Mittelpunkt.

Nachdem die Kinder ihre Konferenz selbst eröffneten, begrüßte sie Oberbürgermeister Sven Schulze. Anschließend hatten die Kinder die Möglichkeit, ihn bei einer offenen Fragerunde alles zu fragen, was sie schon immer einmal vom Oberbürgermeister wissen wollten. Im Anschluss begannen fünf Workshops, deren Ergebnisse im Anschluss im Plenum vorgestellt wurden:

  • Workshop 1 und 2: Kinder reden mit! Dein Chemnitz, deine Ideen
  • Workshop 3: Vielfalt macht uns stark
  • Workshop 4: Mobbing – nicht mit uns
  • Workshop 5: Miteinander statt Gegeneinander

Die Kinder gestalteten und moderierten die Veranstaltung komplett selbst. Schülerinnen und Schüler der Freien Grundschule Leonardo hatten sich bereit erklärt, durch die Konferenz zu führen. 

Dina Norberger sagte: »Mir ist es besonders wichtig, dass die Kinder die Ergebnisse und Erfahrungen der Kinderkonferenz anschließend mit in ihre Schulen nehmen. Sie sind wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und können das Wissen und die Ideen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben.« Viele der teilnehmenden Kinder engagieren sich bereits in einem Kinderrat ihrer Schule. 

Die jährliche Kinderkonferenz ist ein wichtiges Zeichen an die junge Generation, sagt Dina Norberger. »Kinder erleben ihre Stadt anders als Erwachsene und haben eigene Wünsche, Ideen und Bedürfnisse. Die Kinderkonferenz zeigt ihnen, dass ihre Anliegen wichtig sind und gehört werden. Gleichzeitig lernen Kinder dabei ganz praktisch, wie demokratische Beteiligung funktioniert und dass sie ihre Stadt mitgestalten können.«