Zum Gedenken an die Opfer von Willkür und Verfolgung
Oberbürgermeisterin Ludwig spricht am Montag, 11 Uhr, auf der öffentlichen Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis lädt zu Führungen ein
Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin wird mit einer Rede an die Opfer des 17. Juni 1953 und zugleich an alle Opfer von Willkür und Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR erinnern und ruft die Chemnitzerinnen und Chemnitz zur Teilnahme an der Veranstaltung auf. Ein Zeitzeuge und Mitglied der Bezirksgruppe Chemnitz in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus wird auf der Gedenkveranstaltung ebenfalls das Wort ergreifen.
Die jährliche Gedenkveranstaltung auf dem Kaßberg in Chemnitz, so informiert die VOS-Bezirksgruppe Chemnitz, gilt der Erinnerung an Teilnehmer und Opfer des sich in diesem Jahr zum 60. Male jährenden Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Zugleich werde auch der 17. Juni 2013 wieder zum Anlass genommen für die Erinnerung an alle Verfolgten und Opfer der Sowjetischen Militäradministration in der Sowjetischen Besatzungszone in den Jahren 1945 bis 1949 und in der DDR und davon Betroffene und Zeitzeugen werden von ihrem persönlichen Schicksal berichten.
Führung: Der Verein Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis bietet am Montagvormittag vor der Gedenkveranstaltung von 9 bis 10:30 Uhr die Möglichkeit an, auf dem Gelände des ehemaligen MfS-Gefängnisses (Eingang Kaßbergstraße) eine Ausstellung zum 17. Juni 1953 zu besichtigen und an Führungen durch die ehemalige Haftanstalt teilzunehmen.
Gedenkstele: Die 1999 im Areal an der Hohe Straße aufgestellte Gedenkstele aus Halmstadt-Gneis trägt die Inschrift "Den Opfern der Gewaltherrschaft 1945-1989".
Kontakt: Holker Thierfeld, Vorsitzender der VOS-Chemnitz, Müllerstraße 12, 09113 Chemnitz, Ruf 0371/ 808 23 810, E-Mail Holker_Thierfeld@web.de