Dr. Frieda Freise und die erste Mütterschule in Sachsen
Vortrag zum Leben der Chemnitzer Stadtschulärztin mit jüdischen Wurzeln
Die Kinderärztin Dr. Frieda Freise engagierte sich besonders auf dem Gebiet der Schulhygiene und der Wohlfahrtspflege und förderte wesentlich die 1927 gegründete Chemnitzer Mütterschule. Die NS-Behörden versetzten sie 1933 auf Grund ihrer jüdischen Herkunft in den Ruhestand. Zuletzt lebte sie in Prutting bei Rosenheim in Oberbayern. In Rosenheim verstarb sie nach der Pogromnacht am 28. November 1938.
Ein Vortrag zum Gedenken an die jüdischen Opfer der NS-Diktatur aus der Reihe „Das Stadtarchiv präsentiert“.
Weitere Informationen erteilt:
Dr. Stephan Pfalzer, Sachgebietsleiter Sammlungen, Öffentlichkeitsarbeit
Stadtarchiv, Aue 16, 09112 Chemnitz
E-Mail: stephan.pfalzer@stadt-chemnitz.de