Weiterentwicklung der Interventionsfläche am Pleißenbach
Der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi hat der MIB AG aus Leipzig für das Projekt “Ehemaliger Güterbahnhof Chemnitz Altendorf” am 4. Juni 2026 einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro überreicht. Mit den Geldern wird der Boden auf einer Teilfläche des ehemaligen Güterbahnhofs in Chemnitz Altendorf saniert. Nach Abschluss der Sanierung sollen hier, am Stadtteilpark Pleißenbach, mehrere Eigenheim- und Reihenhausgrundstücke sowie kleinere Mehrfamilienhäuser entstehen.
Bevor auf dem Gelände künftig Menschen ihren Lebensmittelpunkt finden, muss der Boden zunächst fachmännisch von Altlasten befreit werden. Das Projekt ist in jedem Fall ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des ehemaligen Bahngeländes zu einem grünen Band mitten in Chemnitz. Ich freue mich, dass die Landesdirektion Sachsen das Projekt von Anfang an mit Fördergeldern unterstützen konnte.
Das Areal am Gutsweg in Chemnitz wurde von 1903 bis zur Stilllegung 2004 als Güterbahnhof genutzt. Der zu sanierende Bereich diente während dieser Zeit als Tanklager mit Erdtanks zur Bevorratung von Kraftstoff. Die schadstoffbelasteten Rückstände dieses früheren Tanklagerbetriebes sollen mit Hilfe der Fördergelder beseitigt werden. Hierfür werden die alten, noch vorhandenen Erdtanks und das umliegende kontaminierte Erdreich auf insgesamt rund 1.600 Quadratmetern ausgehoben und fachgerecht entsorgt. Damit soll der Boden von potentiellen Schadstoffquellen befreit werden.
1 Jahr Interventionsfläche Stadtteilpark am Pleißenbach
Am 1. Juni 2025 wurde eine der größten neu geschaffenen Grünflächen in Chemnitz offiziell an die Öffentlichkeit übergeben: der Stadtteilpark am Pleißenbach, entstanden auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs Altendorf – und größte Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.
Diese Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 bietet neben einem inklusiven Spielplatz als Herzstück des Parks die ertüchtigte ehemalige Ladepromenade mit rollfreundlichem Belag, zwei Tischtennisplatten sowie verschiedene Aufenthaltsbereiche zur Naherholung und Freizeitgestaltung. Integriert wurde ein neuer Abschnitt des Premiumradwegs Wüstenbrand-Küchwald: zwischen Rudolf-Krahl-Straße und Paul-Jäkel-Straße.