Gemeinsam Radeln für das Klima
Teilnehmen kann jede Person, der oder die in Chemnitz wohnt, arbeitet, eine Schule besucht oder einem Verein angehört. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrrad für den Arbeitsweg, für den Weg zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit genutzt wird. Jeder gefahrene Kilometer zählt.
Auch Oberbürgermeister Sven Schulze freut sich auf die Zeit: » Stadtradeln lebt vom Mitmachen. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit – jeder Kilometer zählt. Ich freue mich, wenn sich möglichst viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer beteiligen und wir gemeinsam ein Zeichen für Klimaschutz, Bewegung und den Radverkehr in unserer Stadt setzen.«
Die Teilnahme am Stadtradeln ist kostenfrei. Interessierte können ein eigenes Team gründen, einem bestehenden beitreten oder im offenen Team der Stadt Chemnitz mitradeln. Die gefahrenen Kilometer lassen sich über die Stadtradeln-App erfassen oder nachträglich online eintragen. Für Teilnehmende ohne Internetzugang steht ein Kilometererfassungsbogen zur Verfügung. Im Jahr 2025 beteiligten sich insgesamt 3.649 Radelnde in 209 Teams an der Kampagne und legten 705.741 Kilometer mit dem Fahrrad zurück. Rechnerisch vermieden sie damit rund 116 Tonnen Kohlendioxid.
Elf Touren führen an ein Ziel
Am Sonntag, dem 13. September, startet die dritte Chemnitzer StadtradelnSternfahrt unter dem Motto »11 Touren. Ein Ziel.«. Dabei führen elf unterschiedlich lange Routen aus Chemnitz und der Region gemeinsam zum Sattelfest am Jutta-Müller-Eissportzentrum. Am Ziel begrüßen die Teilnehmenden der Sternfahrt die Fahrerinnen und Fahrer des European Peace Ride in Chemnitz. Nach der Ankunft sind gemeinsame Runden im Eissportstadion vorgesehen.
Das Angebot reicht von kürzeren familienfreundlichen Strecken über inklusive Touren bis hin zu längeren Routen für aktive Radfahrerinnen und Radfahrer. Die einzelnen Touren werden ehrenamtlich von Stadtradeln-Freundinnen und -Freunden und mit Athletics Sonnenberg, dem Verkehrsclub Deutschland und »entspannt vorwärts inklusiv« organisiert.
Die Teilnahme an der Sternfahrt ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Informationen zu den Startorten, Strecken und Startzeiten sowie die Möglichkeit zur Anmeldung sind unter www.chemnitz.de/stadtradeln zu finden.
Abschlusstour
Am Donnerstag, dem 17. September, findet die gemeinsame Radtour #chemnitzdrehtamradtour statt. Start ist 17 Uhr am Chemnitzer Hauptbahnhof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die rund 16 Kilometer lange Strecke wird in einem langsamen und rücksichtsvollen Tempo gefahren. Einzelne Abschnitte der Strecke sind unbefestigt. Die Tour eignet sich insbesondere für Familien mit Kindern ab etwa acht Jahren und alle, die Chemnitz entspannt gemeinsam mit dem Fahrrad erkunden möchten. Die Fahrt wird erneut durch die Polizei und das Ordnungsamt begleitet.
Stadtradeln-Stars
Auch in diesem Jahr begleiten Stadtradeln-Stars die Kampagne und berichten über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Fahrrad. In diesem Jahr dabei sind Baubürgermeister Thomas Kütter, Denise und Christian.
Baubürgermeister Thomas Kütter (Foto oben auf der Seite) unterstützt das Stadtradeln seit einigen Jahren als aktiver Teilnehmer. Fahrrad fährt er seit seiner Kindheit. Heute schätzt er vor allem den Ausgleich nach einem vollen Arbeitstag und ist auch in seiner Freizeit gern mit Mountainbike oder Rennrad unterwegs. Mit seiner Teilnahme möchte er andere dazu motivieren, im Alltag häufiger aufs Rad zu steigen. Für ihn bietet Chemnitz als Stadt der kurzen Wege dafür gute Voraussetzungen. Gleichzeitig ist ihm wichtig, das Radwegenetz weiterzuentwickeln und Lücken zu schließen. Das Stadtradeln mache sichtbar, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind und rücke den Radverkehr damit stärker in den Fokus.
Denise Labude ist am liebsten mit dem Gravelbike oder Mountainbike unterwegs. Für sie bedeutet Radfahren Freiheit, sportlichen Ausgleich zur Büroarbeit und Naturerlebnis. Gleichzeitig ist das Fahrrad für sie auf kurzen Strecken eine praktische Alternative zum Auto. Besonders gern fährt sie auf dem Kappelbachradweg, dem Premiumradweg sowie dem Chemnitztal- und Kohlebahnradweg. Beim Stadradeln ist sie in diesem Jahr zum zweiten Mal dabei und möchte mit ihrer Teilnahme dazu beitragen, den Radverkehr und mögliche Verbesserungen stärker sichtbar zu machen.
Christian Dreko ist seit rund zwei Jahren mit einem E-Handbike unterwegs. Das Fahrrad ermöglicht ihm selbstbestimmte Mobilität und Unternehmungen mit seinem Kind. Für ihn zeigt das Stadtradeln, dass Radfahren unterschiedliche Formen haben kann und Mobilität mit dem Fahrrad für möglichst viele Menschen zugänglich sein sollte. Mit seiner Teilnahme möchte er diese Perspektive in die Kampagne einbringen.