Kulturministerin Barbara Klepsch überreicht Bescheid zum Brückenjahr der Kulturhauptstadt Chemnitz für das Jahr 2026

Auftakt zur Legacy: 900.000 Euro Förderung vom Freistaat Sachsen
Barbara Klepsch (Mitte) überreicht den Fördermittelbescheid stellvertretend an Kulturbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky (links). Rechts: Landtagspräsident Alexander Dierks Foto: Madeleine Rödiger

Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch hat heute einen Fördermittelbescheid in Höhe von 900.000 Euro an die Kulturbürgermeisterin der Stadt Chemnitz Dagmar Ruscheinsky übergeben. Der Bescheid dient der Umsetzung weiterer Maßnahmen und Projekte im Anschluss an das Kulturhauptstadtjahr 2025.

Die Ernennung von Chemnitz zur Kulturhauptstadt Europas 2025 verschaffte der Stadt sowie den 38 Kommunen der Kulturhauptstadtregion sowohl regionale als auch internationale Strahlkraft. Dieses wunderbare Jahr im Zeichen des europäischen Gedankens brachte viele Menschen über Grenzen hinweg durch Kultur, Begegnungen und vielfältige Veranstaltungen zusammen. Daran gilt es anzuknüpfen, um die kulturelle und touristische Attraktivität nachhaltig zu stärken sowie die entstandenen Netzwerke und Strukturen weiter auszubauen. Mit der Förderung leistet der Freistaat Sachsen gerne einen Beitrag zur Umsetzung der für das Brückenjahr 2026 geplanten Maßnahmen.

Barbara Klepsch
Kultur- und Tourismusministerin des Freistaates Sachsen

Ich freue mich sehr über die Fördermittel des Freistaats Sachsen, mit denen wir und die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH im Brückenjahr 2026 wichtige Projekte fortführen und neue Impulse setzen können, wie zum Beispiel des KOSMOS 2026, das PURPLE PATH Wochenende und verschiedene Aktionen der Tanzenden Nachbarn. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um die Energie und die Ideen aus dem Kulturhauptstadtjahr weiterzutragen und Projekte nachhaltig in Chemnitz zu verankern. Gleichzeitig legen wir heute wichtige Grundlagen für unsere Legacy ab 2027 und stellen die Weichen dafür, dass das Erreichte langfristig Wirkung entfalten kann. Für diese Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in den Chemnitzer Weg bin ich sehr dankbar.

Sven Schulze
Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz

Die Stadt Chemnitz trug gemeinsam mit der slowenisch-italienischen Doppelstadt Nova Gorica/Gorizia den Titel der “Kulturhauptstadt Europas 2025”. Dabei wurde Chemnitz nach Essen (2010), Weimar (1999) und Berlin (1988) die vierte Europäische Kulturhauptstadt in Deutschland.

Besucherinnen und Besucher konnten sich an rund 2.000 Veranstaltungen erfreuen. Auch der Purple Path war ein großer Bestandteil des Programmes, er vereint die Werke von mehr als 60 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus Sachsen, Europa und der Welt zu einem einzigartigen, Stadt und Region verbindenden, Kunst- und Skulpturenpfad.