Zukunft, Verantwortung und Visionen
Die Schau versammelt künstlerische Positionen, die angesichts globaler Krisen konkrete Visionen für ein gerechteres und nachhaltigeres Zusammenleben entwerfen. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit der Utopie selbst – ihren glücksverheißenden, aber auch totalitären Implikationen – richtet sich der Fokus auf Projekte, die auf eine Veränderung im Kleinen abzielen.
Kunst begleitet gesellschaftliche Prozesse seit der Moderne mit einem breiten ästhetischen und inhaltlichen Repertoire und ist damit seit jeher ein Ort utopischen Denkens.
Die Künstlerinnen, Künstler und Kollektive nutzen dokumentarische, poetische und partizipative Ansätze, um individuelle Erfahrungen, Formen des Widerstands und konkrete Zukunftsentwürfe sichtbar zu machen.
Die Ausstellung ist bis zum 16. August in Chemnitz zu sehen und ist in Kooperation mit dem Kunstmuseum Wolfsburg und den Kunstsammlungen Chemnitz entstanden.