Südverbund

Weiterbau des Südrings beginnt nicht vor 2021

Frühestens 2021 werden die Bauarbeiten für den neuen Abschnitt des Südrings zwischen Augustusburger Straße und der B 169 (Frankenberger Straße) bei Hilbersdorf beginnen. Darüber hat die DEGES Mitte Mai 2017 den Planungs-, Bau- und Umweltausschuss der Stadt Chemnitz bei der Vorstellung des Projektes informiert. Das Unternehmen plant und baut im Auftrag des Bundes Autobahnen und Bundesstraßen.

Für die 6 Kilometer lange Strecke wird - so die erste grobe Schätzung der DEGES - mit einer etwa vier Jahre langen Bauzeit gerechnet, so dass ab frühestens 2025 die ersten Fahrzeuge über die Straße, die dann die Bezeichnung B107 erhält, rollen.

Von vier- auf dreispurig und Schallschutz

Visualisierung des künftigen Abschnittes des Südverbundes.

Die Strecke soll am bislang fertiggestellten Südring an der Augustusburger Straße anschließen und bis zur Eubaer Straße vierspurig verlaufen. Zwischen Eubaer Straße und Frankenberger Straße wird sie zweispurig mit zusätzlichen, wechselseitigen Überholspuren angelegt. An der Augustusburger und Eubaer Straße sind Kreuzungen auf gleicher Ebene, an der Dresdner Straße eine Brücke mit Auf- und Abfahrten geplant. Die Beutenbergstraße wird künftig über eine  Brücke über den neuen Südring geführt.

Um den geforderten Lärmschutz zu realisieren, soll  im Bereich der Siedlung an der Walter-Klippel-Straße ein 925 Meter langen und zwischen drei bis vier Meter hoher Lärmschutzwall angelegt werden. Einzelne Häuser, die so nicht geschützt werden können, sollen Schallschutzfenstern erhalten.

Visualisierter Überflug der zukünftigen B 107

Visulisierte Befahrung der zukünftigen B 107