Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

Stand: 1. Dezember 2020

Gemäß der aktuellen Sächsischen Corona-Schutzverordnung gelten landesweite Regelungen, die je nach aktueller Infektionslage angepasst werden. Die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung gilt bis zum 28. Dezember 2020. Zusätzlich dazu hat die Stadt Chemnitz aufgrund der aktuellen hohen Inzidenz am 30. November eine Allgemeinverfügung erlassen, die ebenfalls bis zum 28. Dezember gilt.

Daraus ergeben sich für jeden Einzelnen Maßnahmen. Wir haben hier Fragen und Antworten zu den wichtigsten Themen zusammengestellt.
 

Aktuell gültige Bestimmungen

Rechtsgrundlage für die aktuellen Bestimmungen bilden die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 27.11.2020, erweitert durch die Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 30. November 2020.

Gemäß Punkt 7 der Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 30.11.2020 ist das Verlassen der häuslichen Unterkunft ohne triftigen Grund untersagt.

Triftige Gründe sind:

  • die Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • die Ausübung beruflicher Tätigkeiten,
  • der Besuch der Schule und von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, Einrichtungen der berufsbezogenen, schulischen und akademischen Aus- und Fortbildung sowie von Kirchen und anderen Orten der Religionsausübung,
  • Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs und der Einkauf in Ladengeschäften sowie die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen im Landkreis oder der Kreisfreien Stadt des Wohnsitzes und des angrenzenden Landkreises oder der Kreisfreien Stadt,
  • die Wahrnehmung des notwendigen Lieferverkehrs, einschließlich Brief- und Versandhandel,
  • Fahrten von Feuerwehr-, Rettungs- oder Katastrophenschutzkräften zum jeweiligen Stützpunkt oder Einsatzort,
  • die Inanspruchnahme medizinischer, psychosozialer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen sowie der Besuch Angehöriger der Heil- und Gesundheitsfachberufe, soweit dies medizinisch erforderlich ist oder im Rahmen einer dringend erforderlichen seelsorgerischen Betreuung,
  • der Besuch bei Ehe- und Lebenspartnern sowie bei Partnern von Lebensgemeinschaften, hilfsbedürftige Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen, soweit sie nicht in einer Einrichtung sind, und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
  • die Teilnahme an Zusammenkünften der Staatsregierung und der kommunalen Vertretungskörperschaften sowie die Teilnahme an Terminen der Behörden, Gerichte, Staatsanwaltschaften oder anderer Stellen, die öffentliche Aufgaben wahrnehmen, dazu gehört auch die Teilnahme an öffentlichen Gerichtsverhandlungen und die Wahrnehmung von Terminen kommunaler Räte sowie von deren Ausschüssen und Organen und Maßnahmen, die der Versorgung oder der Gesundheitsfürsorge der Bevölkerung dienen. Die Teilnahme an öffentlichen Sitzungen und Terminen ist nach den geltenden Vorschriften zu gewährleisten,
  • die Teilnahme an notwendigen Gremiensitzungen von juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie von rechtsfähigen und teilrechtsfähigen Gesellschaften und Gemeinschaften, Betriebsversammlungen und Veranstaltungen der Tarifpartner, Sitzungen von Hochschulräten, Nominierungsveranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen,
  • die Wahrnehmung unaufschiebbarer Termine gemeinsam mit einer Person eines weiteren Hausstands bei Gerichtsvollziehern, Rechtsanwälten, Notaren, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Insolvenzverwaltern und Bestattern und zur rechtlichen Betreuung
  • Zusammenkünfte und Besuche nach § 2 Absatz 1, 1a und 5 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • Eheschließung im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 25 Personen nicht überschreiten darf,
  • die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis, wobei die Anzahl 25 Personen nicht überschreiten darf,
  • Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 Kilometern des Wohnbereichs sowie der Besuch des eigenen oder gepachteten Kleingartens oder Grundstücks unter Einhaltung der Kontaktbeschränkung nach § 2 Absatz 1 und 1a der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung,
  • unabdingbare Handlungen zur Versorgung von Tieren.
     

Mund-Nasen-Bedeckungen sind gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung in folgenden Bereichen korrekt zu tragen:

  • In Schulgebäuden und auf dem Schulgelände, die Oberstufe zusätzlich auch während des Unterrichts
    > Grafik des SMK
  • Vor Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung
  • An Bahnhöfen, an allen Haltestellen und in allen Fahrzeugen des ÖPNV, einschließlich Taxis und Fahrdienste
  • in Fußgängerzonen (siehe konkrete Aufzählung unten) und auf dem Sport und Spiel gewidmeten Flächen (außer Kinder bis Vollendung des zehnten Lebensjahres und während sportlicher Betätigung)
  • In öffentlich zugänglichen Gebäuden
  • Vor und in Läden und Geschäften des Groß- und Einzelhandels einschließlich Parkplätze; in Einkaufszentren auch außerhalb der Geschäfte
  • Auf dem Wochenmarkt und an Außenverkaufsständen
  • In allen städtischen Dienstgebäuden
  • In Räumen von Kirchen und Religionsgemeinschaften mit Ausnahme der rituellen Aufnahme von Speisen und Getränken
  • Beim Singen im Gottesdienst
  • Beim Besuch von Pflegeheimen, Krankenhäusern und andere Gesundheitseinrichtungen
  • In Banken, Sparkassen und Versicherungen
  • In Gastronomiebetrieben beim Abholen von Speisen und Getränken
  • In Aus- und Fortbildungseinrichtungen
  • in Arbeits- und Betriebsstätten, außer am Arbeitsplatz wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Ausführliche Bestimmungen und Ausnahmen regelt § 3 der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung

Hinweis: Kunststoffvisiere und Vergleichbares gelten gemäß der Allgemeineverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes nicht als Mund-Nasenbedeckung.


Zusätzliche Bestimmungen gemäß der Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 30. November 2020:

  • unter freiem Himmel im in der Anlage ausgewiesenen Innenstadtbereich (Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr) außer bei fortlaufender Fortbewegung mit Fortbewegungsmitteln und bei sportlicher Betätigung.

    Der Bereich umfasst:
    • Brückenstraße ab Theaterstraße,
    • Kreuzungsbereich Brückenstr./Str. der Nationen / Bahnhofstraße
    • Bahnhofstraße zwischen Brückenstraße und Falkeplatz
    • Theaterstraße ab Falkeplatz bis Brückenstraße. 
      jeweils auf beiden Straßenseiten einschließlich der Gehwege
       

20201130 Allgemeinverfuegung Innenstadt


Fußgängerzonen außerhalb des ausgewiesenen Innenstadtbereiches:

  • Brühlboulevard, zwischen Georgstraße und Untere Aktienstraße
  • Fußgängerboulevard ab Sachsenhalle (Sporthalle) bis zum Ikarus-Center in Kappel
     

 

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
  • Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises
  • Inhaber*innen eines ärztlichen Attestes (dies müssen Sie bei Kontrollen vorweisen können)
     

Regelung seit 1. Dezember:

Ansammlungen und Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum sind auf höchstens zwei Hausstände bis maximal fünf Personen zu begrenzen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres werden nicht mitgezählt.

Anlässlich des Weihnachtsfestes sind ab 23. Dezember Treffen mit insgesamt zehn Personen aus dem Familien- und Freundeskreis zulässig.
 

Der Alkoholkonsum ist auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen und Anlagen in der Chemnitzer Innenstadt sowie in geschlossenen/gedeckten und offenen Einkaufspassagen und -zentren im weiteren Stadtgebiet untersagt. 

Die Abgabe von Alkoholika und alkoholhaltigen Getränken ist täglich im Zeitraum von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr des Folgetages im gesamten Stadtgebiet untersagt. Dies gilt für alle Einrichtungen, insbesondere Schank- und Speisewirtschaften, Gastronomie, Einrichtungen des Einzelhandels und Tankstellen.
 

Bei Eheschließungen und Beerdigungen im engsten Familienkreis dürfen bis zu 25 Personen dabei sein.
 


Nein, Unterhaltungsveranstaltungen sind zur Zeit untersagt. Volksfeste, Weihnachtsmärkte, Messen und Kongresse dürfen ebenfalls nicht stattfinden.

  • Theater, Opernhäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Kinos, Freizeitparks, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Musikschulen, außer für Einzelunterricht ab 1. Dezember 2020
  • Bibliotheken, außer zur Medienausleihe
  • Schwimmhallen, Saunen etc., außer Rehabilitationseinrichtungen
  • Gastronomiebetriebe, außer für die Lieferung oder Abholung von Speisen und Getränken
  • Anlagen und Einrichtungen des Freizeit- und Amateursports, außer für Schulsport sowie Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand - kommunale Sportstätten sind jedoch für den Individualsport geschlossen
  • Tierpark, Wildgatter, Botanischer Garten
  • Zirkusse
  • Fitnessstudios
  • Betriebe der körpernahen Dienstleistungen wie Tattoo- und Nagelstudios (mit Ausnahme medizinisch notwendiger Behandlungen und Friseure)
  • Diskotheken, Clubs
  • Spielhallen, Wettannahmestellen u. ä.
  • Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen
     

Der Verzehr von Speisen und Getränken im Bereich gastronomischer Sitzmöglichkeiten (z. B. in Food-Court-Bereichen von Einkaufszentren) wird ebenfalls untersagt.

Die Öffnung und der Besuch von Prostitutionsstätten sind verboten. Die Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen sind verboten.
 

Unter Einhaltung der Hygienekonzepte ist der Besuch dieser Einrichtungen erlaubt.

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.
 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Der Freistaat Sachsen verschärft die Maßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen in Hochinzidenzgebieten, zu denen derzeit auch Chemnitz zählt.


Schulen

Mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung werden in Gebieten ab einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und pro Woche folgende Maßnahmen wirksam:

  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht wird ab Klassenstufe 7 für alle Schularten Pflicht.
  • An allen Grundschulen und Förderschulen in Hochinzidenzgebieten wird das Prinzip der festen Klassen eingeführt – ohne Einschränkung des Fächerkanons.
  • Weiterführende Schulen gehen in Absprache mit dem Kultusministerium in den Wechselunterricht. Grundsätzlich ausgenommen sind die Abschlussklassen.
     

Alle bisherigen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen gelten fort. Die Weihnachtsferien beginnen am 21. Dezember 2020. Das heißt, der letzte Schultag ist der 18. Dezember 2020.


Was ändert sich an Kitas:


Festlegungen der Stadt Chemnitz zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas ab dem 1. Dezember 2020
 

Auf Grundlage der am 27. November 2020 seitens des SMS/SMK veröffentlichten „Gemeinsamen Empfehlungen zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen“ sowie § 5a der neuen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung trifft die Stadt Chemnitz folgende Festlegungen zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen:

  • Der Alltag in den Kindertageseinrichtungen folgt im eingeschränkten Regelbetrieb dem Grundsatz der strikten Trennung von Betreuungsgruppen und Betreuungspersonen sowie der konsequenten Vermeidung des Zusammentreffens von Kindern unterschiedlicher Gruppen und des zugehörigen Personals in den Gebäuden und auf den Freiflächen der Kindertageseinrichtungen. Dies kann auch zu Einschränkungen in den Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen führen.
     
  • Die Arbeit nach offenen oder teiloffenen Konzepten ist einzustellen.
     
  • Die Träger der Kindertageseinrichtungen entscheiden in Eigenverantwortung über die Einschränkung von Öffnungszeiten. Dies ist jedoch auf ein unbedingt notwendiges Maß zu beschränken.
     
  • Eltern können mittels einer Änderungsmeldung die geänderte Betreuungszeit ab dem 1. Dezember 2020 angeben und zahlen den entsprechenden Elternbeitrag für den Zeitraum der eingeschränkten Regelbetreuung.
     
  • Gemäß § 12 Abs 1 SächsKitaG kann die Arbeit der Fachkräfte durch weitere geeignete Mitarbeiter/innen sowie durch Eltern unterstützt werden. Hierfür obliegt dem Träger die Verantwortung bei der Auswahl und dem Einsatz der unterstützenden Personen. Bedeutsam ist auch hier, dass eine möglichst feste Zuordnung eingehalten wird, um die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.
     
  • Die Organisation der pädagogischen Arbeit (Bildung fester Gruppen/ Bereiche, Gestaltung der Früh- und Spätdienstsituation, Gestaltung der Bringe- und Abholsituation) erfolgt in enger Abstimmung mit den gewählten Elternvertretern der Gruppen.
     
  • In den Einrichtungen gelten die allgemeinen Hygienebestimmungen: mindestens 1,5 Meter Abstand halten, in und vor den Einrichtungen ist von Einrichtungsfremden Personen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

    Betreute Kinder sind generell vom Tragen der Mund-Nasenbedeckung ausgenommen.

    Für das pädagogische Personal besteht in der Betreuungssituation bei Unterschreiten des Mindestabstandes zwischen Erzieherinnen und Erziehern und einrichtungsfremden Personen eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasenbedeckung.
  • Die Hortbetreuung von Schülern der Grund- und Förderschulen ist soweit als möglich während des laufenden Schulbetriebes im Rahmen des Klassenverbandes zu organisieren. Dies kann zu Einschränkungen in den Öffnungszeiten des Hortes führen, insbesondere der Absicherung der Betreuung im Früh- und Späthort.
  • Sind sogenannte „Sammelgruppen“ im Früh- bzw. Späthort unvermeidbar, wird den betreuenden Personen empfohlen, eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.
  • Alle Kinder des Trägers Integrative Sport- und Bildungsförderung Chemnitz e. V. (ISB) werden während des eingeschränkten Regelbetriebes der Kindertageseinrichtungen im Hort der zuständigen Grundschule, die sie besuchen, betreut.
  • Findet die Hortbetreuung nicht in einem separaten Hort an der Schule, sondern in anderen Kindertageseinrichtungen statt, sollen die Hortkinder zumindest getrennt von Kindergarten- und Krippenkindern sowie nach Schulen und Klassenstufen getrennt betreut werden.
  • Die Einrichtungsleitung stellt sicher, dass sich nur eine begrenzte Anzahl an einrichtungsfremden Personen, die ein Kind bringen oder abholen, auf dem Gelände der Einrichtung aufhalten.
  • Das Betreten der Gruppen- und Waschräume ist für Eltern und alle einrichtungsfremden Personen nicht gestattet. Ausnahmen können einrichtungsspezifisch für die Eltern in der Phase der Eingewöhnung des Kindes festgelegt werden.
  • Eltern dokumentieren täglich, dass bei ihren Kindern keine Krankheitssymptome von COVID-19 vorliegen. Hierfür ist das Formular „Gesundheitsbestätigung“ zu verwenden.
    Fehlt diese Erklärung, wird das Kinder an diesem Tag nicht in Betreuung genommen.
  • Bei Bekanntwerden eines positiven Falles (Kind oder Erzieher) spricht die Einrichtungsleitung ein Betretungsverbot gegenüber den Eltern aus und sorgt für die Abholung der Kinder. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist zu vermeiden.
  • Die Einrichtung sichert über getroffene Maßnahmen (Schließung, Teilschließung, Öffnung der Einrichtung) die Information gegenüber den Eltern. Bei auftretenden positiven Fällen bzw. festgelegten Quarantänemaßnahmen wird unter Wahrung des Datenschutzes transparent informiert.
  • Die Kindertagespflege unterliegt nicht dem „eingeschränkten Regelbetrieb“, sondern kann weiterhin im „Regelbetrieb unter verschärften Corona-Schutzmaßnahmen“ arbeiten. Denn in der Kindertagespflege ist aufgrund der kleinen festen Gruppen bis max. fünf Kindern eine individuelle Betreuung durch nur eine Bezugsperson in festen Räumlichkeiten möglich. Dadurch ist ein geschütztes und überschaubares Setting sowohl für die betreuten Kinder als auch die Kindertagespflegepersonen und damit ein besserer Schutz vor Ansteckung gegeben.
     


> Aktuelle Informationen auf coronavirus.sachsen.de
 

Entsprechend der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung muss in Gebieten mit einer Inzidenz über 200 Neuinfektionen pro 100T Einwohner eine Mund-Nasen-Bedeckung ab der 7. Klasse auch im Unterreicht getragen werden.

Grafik Mnb Schule

Eine Einrichtung kann geschlossen werden, wenn

  • das Infektionsgeschehen in einer Einrichtung nicht mehr klar abgrenzbar ist, weil es dort zum Beispiel ein offenes Konzept oder Sammelgruppen gibt
  • oder es übergreifenden Unterricht von Fachlehrern gibt
  • UND die AHA-Regeln vor Ort nicht eingehalten werden konnten.


Dann kann allein das Gesundheitsamt über die Schließung entscheiden und dies begründen.

Diese Entscheidung wird dem Einrichtungsleiter sofort mündlich und spätestens am nächsten Werktag per Bescheid mitgeteilt. Zeitgleich mit der mündlichen Information wird die Öffentlichkeit über die Kommunikationskanäle der Stadt Chemnitz informiert.
 

Die Eltern haben in folgendem Fall Anspruch auf Entschädigung wegen eines eventuellen Verdienstausfalls (gemäß § 56 (1a) Infektionsschutzgesetz), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • Sie haben eine Kopie des Bescheides zur Einrichtungsschließung und
  • eine Bestätigung durch die Einrichtungsleitung, dass das Kind die Einrichtung zu der Zeit besucht hat.
     

Die Eltern, die keinen Quarantänebescheid haben, aber von der Schließung der Einrichtung betroffen sind, wenden sich bitte an ihre Einrichtungsleitung.
 

Je nach Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung entscheidet das Gesundheitsamt in Rücksprache mit den betroffenen Einrichtungen individuell über die Maßnahmen. Diese können von einzelnen Kontaktnachverfolgungen bis hin zur eventuellen Schließung von Einrichtungen reichen.
 

Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, wird der erwerbstätigen Person 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt (§ 56 Abs. 1 IfSG).

Informationen für Eltern:

> Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Kontakt der Landesdirektion Sachsen für weitere Fragen:

Telefon 0371 532-1223
E-Mail: entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

 


Das Kultusministerium hat eine Orientierungshilfe für Eltern herausgegeben. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, ab wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch noch möglich ist.
 

20200917 Krankheits Erkaeltungssymptome


Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - Durchfall,
    - Erbrechen,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

 

Die Finanzierung der Einrichtung wird sichergestellt, wenn sie aufgrund von angeordneter Quarantäne geschlossen bleiben muss.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne muss der/die Arbeitgeber/in bis zu sechs Wochen lang Entschädigung zahlen. Die Mittel bekommt der/die Arbeitgeber/in im Rahmen der monatlichen Rate vom Jugendamt gestellt bzw. kann ein Vorschuss bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigenen Kinder zuhause betreuen, da andere Einrichtungen geschlossen sind, haben sie unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen. Diese übernimmt auch der/die Arbeitgeber/in, sie können aber auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen zurückgezahlt werden.

Elternbeiträge können während angeordneter Quarantäne nicht ausgesetzt werden.

> Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Landesdirektion Sachsen 
 

Quarantäne

Die Stadt Chemnitz hat zum 01.12.2020 auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und den aktuellen Verordnungen des Freistaates Sachsen eine Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zur Absonderung von Kontaktpersonen der Kategorie I, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getestete Personen erlassen.

> Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 01.12.2020
 

  • Einreisende aus einem internationalen Risikogebiet müssen nach der Einreise für 10 Tage in Quarantäne. Frühestens nach 5 Tagen kann eine Testung vorgenommen werden. Fällt diese negativ aus, kann die Quarantäne verkürzt werden.
     
  • Menschen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Kontaktperson oder einem Infizierten hatten UND entsprechende Symptome aufweisen. 
     
  • Kontaktpersonen: Als Kontaktperson gelten Sie nur, wenn Sie bis zu zwei Tage, bevor die Person Symptome gezeigt hat, mit ihr Kontakt hatten. In folgenden Fällen haben Sie ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Virus anzustecken:
    • Wenn Sie für mind. 15 Minuten engen Kontakt (Abstand unter 1,5 Metern) ohne Mund-Nasen-Bedeckung mit einer Person hatten, welche nachweislich mit COVID-19 infiziert ist.
    • Wenn Sie Kontakt mit Sekreten einer infizierten Person hatten.
    • Wenn Sie sich über einen längeren Zeitraum (z. B. 30 Minuten) in einem Raum mit hoher Konzentration infektiöser Aerosole befunden haben.
       

Bitte melden Sie sich in jedem der oben aufgeführten Fälle beim Gesundheitsamt, Tel. 0371 488-5302, E-Mail: corona@stadt-chemnitz.de.
 

Positiv getestete Personen gemäß Pkt. 1.3 der Allgemeinverfügung, sowie Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die durch das Gesundheitsamt eine Testung angeordnet wurde bzw. die sich nach ärztlicher Beratung einer Testung unterzogen haben (Verdachtspersonen) sollen sich ebenfalls in sofortige Absonderung begeben.


Beispiel-Ablaufschema (Quelle: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge):

Grafik Absonderung

Nein. Es sollte nur auf die Isolation der betreffenden Kontaktperson auch innerhalb des Haushaltes geachtet werden.
 

Kinder dürfen entsprechende Einrichtungen nur aufsuchen, wenn sie keine Symptome aufweisen.

Zusätzlich gelten die Regeln für die Einordnung von Kontaktpersonen (siehe Frage „Wer muss in Quarantäne?“).
 

  • Bleiben Sie zu Hause. Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist nur für dringende Arztbesuche oder nach Zustimmung des Gesundheitsamtes erlaubt. Das Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen und Veranstaltungen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht nur, sofern Sie zur Testung auf das Coronavirus vorsprechen müssen.
     
  • Empfangen Sie keinen Besuch und vermeiden Sie alle Kontakte zu Dritten. Bei unvermeidbarem Kontakt mit Dritten ist ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz zu tragen und strikte Händehygiene einzuhalten. Halten Sie mindestens ein bis zwei Meter Abstand. Die Namen aller Personen, mit denen Sie im genannten Zeitraum in unvermeidbaren Kontakt treten, sowie die Dauer des jeweiligen Kontakts sind täglich schriftlich zu dokumentieren.
     
  • Achten Sie auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich Sie in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.
     
  • Für minderjährige betreuungsbedürftige Kinder empfehlen wir die Betreuung durch nur eine erwachsene Person.
     
  • Achten Sie auf Hustenetikette und regelmäßige Händehygiene. Verwenden Sie Einwegtücher für Sekrete aus den Atemwegen. Sorgen Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume.
     
  • Teilen Sie keine Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) mit Dritten, ohne diese zuvor zu waschen. Waschen Sie ihre Wäsche regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren).
     
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer, mindestens jedoch eigene Hygieneartikel.
     
  • Nehmen Sie für die Dauer der Absonderung keine Mülltrennung vor, sondern entsorgen Sie den Müll gesammelt über die Restmülltonne. Davon ausgenommen sind Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien.
     
  • Beobachten Sie, ob Sie Krankheitssymptome entwickeln (Husten, grippeähnliche Symptome, Fieber). Falls ja, stellen Sie Sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei Ihrem Hausarzt vor und melden Sie sich zur Verlängerung der Quarantäne beim Gesundheitsamt.
     
  • Führen Sie eine Gesundheitsüberwachung durch, d. h. schreiben Sie mögliche Krankheitssymptome auf und messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur. Notieren Sie alles, um dies ggf. später nachvollziehen zu können.
     
  • Brauchen Sie medizinische Hilfe, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesondert wurden.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.

Einen Ausnahmefall stellt das medizinisch-pflegerische Personal dar. Dieses benötigt in der Regel einen zweiten Test, bevor die Tätigkeit in diesem Bereich erneut aufgenommen werden kann. Hierfür setzt sich das Gesundheitsamt vor dem Ende der Quarantäne mit den betroffenen Personen in Verbindung und klärt das weitere Vorgehen.
 

Aufhebungsbescheide für die Quarantäne erhält nur medizinisches Personal.

Alle anderen dürfen nach 14 Tagen die Quarantäne beenden, sofern sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.
 

Nein, da erst der Quellfall der Infektion identifiziert werden muss. Danach gibt es ein systematisches Vorgehen bei der Nachverfolgung der Kontakte, welches von den Gesundheitsämtern durchgeführt wird.

Testungen auf Corona

Corona-Testambulanz


Die Corona-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung befindet sich in der Hermann-Pöge-Straße 6, 09120 Chemnitz, im ehemaligen Praktiker-Baumarkt.

Zeiten für Testungen:

  • Montag bis Freitag von 16 bis 19 Uhr
  • Sonntag von 9 bis 12 Uhr.


Eine Ausschilderung vom Südring, der Fraunhoferstraße oder der Werner-Seelenbinder-Straße zur Ambulanz ist erfolgt. Auf der Werner-Seelenbinder-Straße aus Richtung Annaberger Straße ist eine Baustelle, von dort kann man derzeit nicht bis zur Ambulanz kommen.   

Eine Anmeldung im Vorfeld oder eine Bescheinigung sind nicht erforderlich, um in der Corona-Ambulanz getestet zu werden. Es kann ggf. aber zu Wartezeiten kommen.

Karte Corona Ambulanz
Erreichbarkeit der Corona-Testambulanz Chemnitz

 

 

 

Test beim Hausarzt:

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atemnot haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin. Sollten diese die Möglichkeit haben, selbst Testungen vorzunehmen, werden sie Ihnen die nächsten Schritte erklären.

 

Weitere Informationen im Patientenleitfaden:

 

> Patientenleitfaden für Corona-Testungen in Chemnitz
 

Nach der Testung dauert es in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Ein Corona-Test kostet ca. 150 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

 

  • Wenn Sie aus einem internationalen Risikogebiet nach Deutschland einreisen (innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise)
  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Ihre Corona-Warn-App ein erhöhtes Risiko anzeigt (Hintergrund der App-Anzeige ist rot)
  • Wenn das Krankenhaus vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

 

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.


Verkündung des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 14. Oktober 2020
 

Weitere Fragen

Das aktuelle Ausbruchsgeschehen der durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 verursachten Krankheit COVID-19 hat viele Menschen unmittelbar mit behördlichen Maßnahmen konfrontiert, die der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten dienen. Sei es durch eine angeordnete Absonderung, ein Tätigkeitsverbot, die Schließung bzw. die Untersagung des Betretens von Betreuungseinrichtungen für Kinder oder von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. In der Folge haben viele erwerbstätige Personen einen Verdienstausfall erlitten, da sie ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Für diese Fälle sieht das Infektionsschutzgesetz einen Entschädigungsanspruch vor.

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Einrichtungen sind verpflichtet, die personenbezogenen Daten ihrer Besucher zu erfassen. Dazu gehören Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum ihres Besuches. Diese Daten dienen ausschließlich der Nachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt Chemnitz. Sie sind nach Ablauf der Monatsfrist zu löschen oder zu vernichten.
 

Unterstützung von der Bundeswehr kann per E-Mail an gesundheitsamt.stabstelle@stadt-chemnitz.de angefordert werden.

Bitte planen Sie hierfür einen zeitlichen Vorlauf von 3 Tagen ein.
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

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