Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

Am 23. September ist eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in Kraft getreten. Mit der neuen Verordnung wird das optionale 2G-Modell eingeführt: Einrichtungen, Veranstaltungen und sonstige Angebote können somit sämtliche Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen und die Maskenpflicht nur dann aufheben, wenn ausschließlich geimpfte oder genesene Besucherinnen und Besucher anwesend sind. Die neue Verordnung trat am 23. September 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 20. Oktober 2021.

> Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 21.09.2021 (gültig vom 23.09. bis 20.10.2021)

Aktuell gültige Bestimmungen nach derzeitiger Infektionslage

Stand: 6. Oktober 2021

Ja, es sind Treffen erlaubt

 

 

  • Es besteht keine Personenbegrenzung bei der Ausübung von Sport im Außen- und Innenbereich.
     
  • bei Sport im Innenbereich Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel) und Kontakterfassung
     
  • Den Einrichtungen steht es frei, das "2G-Modell" (Zutritt nur für geimpfte oder genesene Besucher) anzuwenden.
     
  • Angebote von Bädern und Saunen oder Fitnessstudios, sofern sie medizinischen oder therapeutischen Zwecken dienen, sind von der Möglichkeit des optionalen 2G-Modells grundsätzlich ausgenommen.
     
  • Sportveranstaltungen mit Publikum (unter 1000 Besucher:innen) sind mit Hygienekonzept zulässig.
     

> Weitere Informationen zur Nutzung kommunaler Sportstätten

 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Außenbereich besteht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten kann, sowie in allen Innenräumen.

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht

  • in geschlossenen Räumen von Einrichtungen, Betrieben, Läden, Angeboten und Behörden, sofern es sich um öffentlich zugängliche Verkehrsflächen handelt
  • bei der Inanspruchnahme von Angeboten zur Abholung unmittelbar vor der jeweiligen Einrichtung
  • bei körpernahen Dienstleistungen
  • bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder -fernverkehr, in Taxen, Schülerbeförderung, Fahrdienste
  • für Besucher von Großveranstaltungen abseits des eigenen Platzes
  • für Handwerker und Dienstleister in und vor den Räumlichkeiten der Auftraggeber, sofern dort andere Personen anwesend sind
  • in Gerichten und Staatsanwaltschaften (Aufhebung durch Vorsitzenden im Gerichtssaal möglich)


Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbar besteht (außer für vollständig geimpfte und genesene Personen)

  • für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bzw. Palliativversorgung bei der Ausübung der Pflege und Behandlung
  • für die Beschäftigten von Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen
  • für Besucher:innen o. g. Einrichtungen

 

Die Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder vergleichbarer Atemschutzmasken gilt für Kinder zwischen der Vollendung des 6. und 14. Lebensjahres mit der Maßgabe, dass sie nur einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.

 

 

  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres
     
  • Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die nicht dazu in der Lage sind (beispielsweise bei Kurzatmigkeit, Problemen bei der Atmung).
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Vorlage eines ärztlichen Attests. Eine gesonderte Begründung der Ärztin bzw. des Arztes ist dabei nicht erforderlich.
     
  • Menschen mit Behinderungen, sofern sie dazu nicht in der Lage sind. 
    Zur Glaubhaftmachung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in ein ärztliches Attest oder der Schwerbehindertenausweis, wenn sich aus der Schwerbehinderung ergibt, dass keine Mund-Nasenbedeckung getragen werden kann.
     
  • Menschen mit Hörbehinderung und Menschen mit Sprachbehinderungen dürfen eine Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen, soweit dies zum Zwecke der Kommunikation mit anderen erforderlich ist
     
  • Fahrzeugführerin und Fahrzeugführer von Kraftfahrzeugen
     

Rechtsgrundlage bindet die SchAusnahmV vom 04.05.2021:
 

  • Kontaktbeschränkungen:
    Sie dürfen sich mit beliebig vielen anderen Geimpften und Genesenen treffen. Bei Kontakten zählen Geimpfte oder Genesene künftig nicht dazu.
    Die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln (z.B. Tragen von Mund-Nasen-Schutz, Händewaschen, Abstandsregelung) gelten aber auch hier weiterhin.
     
  • Nächtliche Ausgangssperren gelten für Genesene und vollständig Geimpfte nicht mehr.
     
  • Nach Reisen müssen vollständig Geimpfte und genesene Menschen nicht mehr in Quarantäne - es sei denn, sie reisen aus einem Virusvariantengebiet ein.
     
  • Geimpfte und genesene Menschen werden zudem den Negativ-Getesteten gleichgestellt. Das heißt, sie müssen sich vor einem Friseurbesuch oder dem Termin-Shopping nicht mehr auf das Coronavirus testen lassen.
     

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten aber weiterhin.

WER GILT ALS GEIMPFT?

Als geimpft gelten alle Menschen, die den vollen Impfschutz erreicht haben. Laut Verordnung ist dies der Fall, wenn nach der letzten erforderlichen Einzelimpfung, in der Regel nach der zweiten Impfung, mindestens 14 Tage vergangen sind. Die geimpfte Person muss als Beleg einen Nachweis auf Papier oder digital auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch vorlegen können.

Wie lange der Impfschutz anhält, lässt sich bislang nicht sagen. Dass später zusätzliche Impfungen nötig sein könnten - etwa wegen weiterer Virus-Varianten - ist nicht ausgeschlossen.

WER GILT ALS GENESEN?

Als genesen gelten laut Verordnung diejenigen Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben - und diese mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Menschen, deren Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gelten im Sinn der Verordnung nicht als genesen. Der Grund: Zwar bildet das Immunsystem entsprechende Antikörper aus, diese verschwinden nach einer gewissen Zeit wieder. Ihnen wird zum Verstärken der Immunantwort eine Schutzimpfung empfohlen. Diese sollte laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) frühestens sechs Monate nach der Genesung erwogen werden.
 

Außer während der Geltung der Überlastungsstufe, können Einrichtungen in Sachsen inzidenzunabhängig selbst entscheiden, ob sie das 2G-Modell anwenden.

Bei Anwendung der 2G-Regel besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und zur Einhaltung des Abstandsgebotes sowie keine Beschränkung hinsichtlich der Auslastung der Höchstkapazität. Voraussetzung dafür ist, dass bei dem Betrieb, der Veranstaltung oder dem Angebot ausschließlich Personen anwesend sind, die über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen.

Einlasskontrolle ist Pflicht.

Ungeimpfte Beschäftigte der Einrichtungen brauchen einen Test und es besteht für sie die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für die gesamte Dauer der Veranstaltung.

Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, bekommen keinen Einlass in 2G-Einrichtungen.

2G kann beantragt werden für:

  • den Zugang zur Innengastronomie,
  • die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
  • den Sport im Innenbereich,
  • den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art,
  • den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich,
  • den Zugang zu Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich,
  • die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr,  
  • den Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich,
  • den Zugang zu Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich.
     

2G gilt nicht für:

  • Angebote, die für die Versorgung obdachloser Menschen erforderlich sind,
  • Angebote zur Bewirtung von Fernbusfahrerinnen und Fernbusfahrern sowie  Fernfahrerinnen und Fernfahrern, die beruflich bedingt Waren oder Güter auf der Straße befördern und dies jeweils durch eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen können,
  • nichtöffentliche Personalrestaurants, Kantinen und Mensen,
  • Lieferangebote und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken,
  • Ausübung von Sport im Rahmen von Dienstsport, sportwissenschaftlichen Studiengängen, der vertieften sportlichen Ausbildung, Schwimmkursen sowie für Leistungssportlerinnen und -sportler der Bundes- und Landeskader, lizenzierte Profisportlerinnen und -sportler und Berufssportlerinnen und -sportler,
  • Fitnessstudios und sonstige Anlagen und Einrichtungen des Sportbetriebs für medizinisch notwendige Behandlungen und die schulische Nutzung für den Schulsport,
  • Bäder und Saunen aller Art für rehabilitations- und medizinische Zwecke, die berufsbedingte praktische Ausbildung und Prüfung, die schulische Nutzung zum Schulschwimmen, die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften zum Nachweis der Rettungsfähigkeit sowie die Ausübung von Sport nach Nummer 4.
     

Die Anmeldung des 2G-Optionsmodells ist ab sofort unter der E-Mail-Adresse 2g-anmeldung@stadt-chemnitz.de möglich. Bitte geben Sie dazu Name und Adresse der Einrichtung und des verantwortlichen Ansprechpartners vor Ort, Datum und Zeitraum des Angebots, Besucherhöchstkapazität und die jeweiligen Kontrollmaßnahmen sowie die Kontakterfassung an.
 

Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel, optional 2G Modell möglich) und Kontakterfassung für

  • den Zugang zur Innengastronomie,
  • die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
  • die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen* und Prostitution,
  • **den Sport im Innenbereich,
  • **den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art,
  • den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich,
  • den Zugang zu Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich,
  • die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr, 
  • den Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich,
  • *die Beherbergung, einschließlich der Einrichtungen und Angebote der Kinder-, Jugend- und Familienerholung gemäß § 11 Absatz 3 Nummer 5 und § 16 Absatz 2 Nummer 3 des Achten Buches Sozialgesetzbuch, bei Anreise sowie
  • *den Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen der Integrationskurse, Hochschulen, der Berufsakademie Sachsen, Aus-, Fort- und Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen, sowie ähnlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Kunst-, Musik- und Tanzschulen im Innenbereich.
  • den Besuch von Großveranstaltungen (über 1.000 Besucher:innen)
  • den Besuch von Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens (z. B. Alten- und Pflegeheime, ambulant betreute Wohngemeinschaften, Krankenhäuser, stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe)
  • Saisonarbeitskräfte
     

*  nur 3G-Regel
** Angebote von Bädern und Saunen oder Fitnessstudios, sofern sie medizinischen oder therapeutischen Zwecken dienen, sind von der Möglichkeit des optionalen 2G-Modells grundsätzlich ausgenommen.

 

Testpflichten gelten nicht für Personen bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

Kinder und Jugendliche, die der Testpflicht nach der Sächsischen Schul- und Kita-Coronaverordnung in der Schule unterliegen, brauchen das Nichtvorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht gesondert nachweisen. Dies gilt auch während der Ferien.

Ein Bildungsnachweis ist nicht zwingend erforderlich. Für Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen oder Berufsschulen kann es dennoch hilfreich sein, einen Schülerausweis mitzuführen.
 

Neu ab 16.07.2021: Testverpflichtung am Arbeitsplatz

Beschäftigte müssen ab dem 26. Juli 2021 am ersten Arbeitstag einen negativen Test nachweisen, wenn sie zuvor fünf Werktage hintereinander oder länger wegen Urlaubs oder ähnlicher Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben. Alternativ können sie im Laufe des ersten Arbeitstages unter Aufsicht einen dokumentierten Test vornehmen. Wenn die Arbeit nach dem Urlaub im Home-Office aufgenommen wird, ist der Test nachzuweisen oder vorzunehmen, sobald die Arbeit erstmals wieder außerhalb der Wohnung stattfindet. Diese Regelung gilt nicht für vollständig Geimpfte und Genesene.


Testpflichten gelten nicht für Personen,

  1. die nachweisen, dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
  2. die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.


Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn die zugrundeliegende Schutzimpfung mit einem oder mehreren vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstoffe erfolgt ist, und

  1. entweder aus einer vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19 veröffentlichten Anzahl von Impfstoffdosen, die für eine vollständige Schutzwirkung erforderlich ist, besteht und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind oder
  2. bei einer genesenen Person aus einer verabreichten Impfdosis besteht.
     

Als genesen gelten diejenigen Personen, die ein mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis oder eine ärztliche Bescheinigung, die auf einem PCR-Test beruht, nachweisen können. Satz 1 gilt nicht für Personen, die mindestens ein Symptom (Atemnot, neu auftretender Husten, starker Schnupfen, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) zeigen, das auf eine Infektion mit SARS CoV-2 hinweist.
 

Das Angebot der kostenfreien Bürgertests endete am 10. Oktober 2021. 

Folgende Personengruppen haben weiterhin Anspruch auf kostenfreie Antigen-Schnelltests:

  • Kinder bis zum 12. Geburtstag und drei Monate darüber hinaus
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (bis 31. Dezember 2021)
  • Schwangere Personen (bis 31. Dezember 2021)
  • Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung in Quarantäne befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Quarantäne dient (Nachweis Quarantänebescheid)
  • Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können (Nachweis durch ärztliches Attest)
  • Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden (bis 31. Dezember 2021)

 

Für Eheschließungen und Beerdigungen gelten derzeit keine Einschränkungen bzgl. der Personenzahl.

 

Die Öffnung von Ladengeschäften und Märkten ist zulässig, auch Wochenmärkte dürfen stattfinden.

In geschlossenen Räumen von Ladengeschäften und Märkten sowie bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern besteht die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

 

Folgende Einrichtungen dürfen öffnen. Es besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel, optional 2G Modell möglich) und Kontakterfassung:

  • Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen.
  • Freibäder, Hallenbäder und Saunen mit Hygienekonzept. 
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen mit Hygienekonzept.
  • Prostitutionsstätten, -veranstaltungen, -vermittlungen, -fahrzeuge sind mit genehmigtem Hygienekonzept, zulässig.
     

 

Angebote von Bädern und Saunen oder Fitnessstudios, sofern sie medizinischen oder therapeutischen Zwecken dienen, sind von der Möglichkeit des optionalen 2G-Modells grundsätzlich ausgenommen.

In allen städtischen Einrichtungen (Museen, Hallenbäder), außer der Stadtbibliothek, gilt die 3G-Regel.

Im Tierpark bleiben die Tierhäuser vorübergehend geschlossen.
 

  • Großveranstaltungen (über 1000 Besucher:innen) dürfen unter Auflagen stattfinden:
    • es besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel)
    • Kontakterfassung notwendig (z. B. über personalisierte Ticketvergabe)
    • ein von der Behörde genehmigtes Hygienekonzept muss vorliegen
    • abseits des eigenen Platzes müssen Besucher:innen eine medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen
    • im Innenbereich mit bis zu gleichzeitig 5000 Besucher:innen, dabei darf die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität betragen
    • im Innen- und Außenbereich mit mehr als gleichzeitig 5000 Besucher:innen darf die zulässige Auslastung maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, höchstens jedoch 25000 Besucher:innen gleichzeitig, betragen.
       
  • Bei Veranstaltungen und Festen im Innenbereich steht es den Veranstaltern frei, das "2G-Modell" (Zutritt nur für geimpfte oder genesene Besucher) anzuwenden.
     
  • Kulturveranstaltungen dürfen stattfinden.
     
  • Öffentliche Feste und Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen sind mit Hygienekonzept zulässig.
     
  • Tagungen, Kongresse und Messen dürfen stattfinden.
     


Touristische Übernachtungsangebote sind erlaubt.

Bei Anreise ist ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen (3G), außer auf Camping- und Caravaningplätze in Ferienwohnungen.

 

Einrichtungen und Angebote der Kinder-, Familien- und Jugenderholung sind mit Hygienekonzept zulässig.

Es besteht die Pflicht zur Vorlage eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises (3G-Regel) und Kontakterfassung. 

 

Besuche in Pflege- und Altenheimen nur  mit negativem Testergebnis

Besuche von Angehörigen in Alten-, Pflege- und stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen trotz der angespannten Corona-Infektionslage in Sachsen weiter möglich sein. Um die Bewohner zu schützen, darf Besuchern der Zutritt in diesen Einrichtungen künftig nur nach erfolgtem Coronatest mit negativem Testergebnis gewährt werden (ausgenommen vollständig geimpfte oder genesene Personen)

Zudem sind Besucher zum Tragen einer FFP2-Maske und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen der Einrichtung verpflichtet.

> Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen vom 25. August2021

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.
 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung:

> coronavirus.sachsen.de
 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Die aktuellen Bestimmungen regelt die Sächsische Schul- und Kita-Coronaverordnung (gültig vom 23.09. bis 20.10.2021).
 

In Kindertageseinrichtungen, Grund- und Förderschulen findet Regelbetrieb statt.

Schulen: Die Schulbesuchspflicht gilt wieder für alle.

Kitas: Die Eingewöhnung neuer Kinder ist möglich.


Testpflicht

Es erfolgt keine Testung für Personen:

  • bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres oder die, die noch nicht eingeschult wurden,

    oder die nachweisen,
     
  • dass sie über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder
  • dass sie von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.
     

Begleitende Personen zum Bringen und Abholen der Kinder erhalten auch ohne Nachweis eines negativen Tests Zutritt zum Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung.

Die Testpflicht besteht für Schüler*innen und pädagogische Fachkräfte sowie bei längerem Aufenthalt in den Einrichtungen für weitere Mitarbeiter*innen und Eltern
(zweimal pro Woche im Abstand von 3 bis 4 Tagen, bei einer Inzidenz unter 10 einmal pro Woche).

Kinder, welche den Frühhort besuchen, testen sich im Hort. Die Tests werden durch die Schule zur Verfügung gestellt.
 

Maskenpflicht

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht vor dem Eingangsbereich aller Einrichtungen für alle Personen, außer Kindern die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Im Gebäude und auf dem Gelände von Schulen und Kindertageseinrichtungen/ Horten gilt die Pflicht nicht für die in der jeweiligen Einrichtung betreuten Kinder, den pädagogischen Fachkräften und weitere Mitarbeiter*innen.

Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske) oder einer FFP2-Maske oder vergleichbaren Atemschutzmaske, jeweils ohne Ausatemventil, gilt für alle vor dem Eingangsbereich der Schulen, in Schulgebäuden, auf dem sonstigen Gelände von Schulen sowie bei schulischen Veranstaltungen.

Sie entfällt für Schüler:innen, schulisches Personal sowie Hortpersonal,

  • auf dem Außengelände von Schulen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
  • in der Primarstufe innerhalb der Unterrichtsräume,
  • in Horten innerhalb der Gruppenräume,
  • auf dem Außengelände von Grund- und Förderschulen sowie Horten,
  • im Unterricht an Förderschulen der Sekundarstufe I,
  • im Unterricht der Werkstufe der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung,
  • im inklusiven Unterricht für die Förderschwerpunkte Hören und Sprache,
  • im Sportunterricht, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird,
  • zur Aufnahme von Speisen und Getränken im Schulgebäude,
  • bei der Abnahme von SARS-CoV-2-Tests sowie
  • für Schülerinnen und Schüler während einer Prüfung, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

 

Der Aufenthalt auf dem Gelände von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und dem Gelände von Schulen ist Personen nicht erlaubt, die

 

  • mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind,
     
  • mindestens eines der folgenden Symptome zeigen: allgemeines Krankheitsgefühl, Fieber ab 38 Grad Celsius, Durchfall, Erbrechen, Geruchsstörungen, Geschmacksstörungen, nicht nur gelegentlicher Husten,
     
  • innerhalb der vergangenen 14 Tage persönlichen Kontakt mit einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten, es sei denn, dieser Kontakt fand in Ausübung eines Berufes im Gesundheitswesen oder in der Pflege unter Wahrung der berufstypischen Schutzvorkehrungen statt.
     
  • Kinder, die mindestens ein Symptom im Sinne von Satz 1 Nummer 2 während der Betreuung aufzeigen, sollen in einem separaten Raum untergebracht werden. Das Abholen durch einen Personensorgeberechtigten oder eine bevollmächtigte Person ist unverzüglich zu veranlassen.
     
  • Zeigen Kinder mindestens ein Symptom im Sinne von Absatz 8 Satz 1 Nummer 2, ist ihnen der Zutritt zu der Einrichtung erst 24 Stunden nach dem letztmaligen Auftreten von Fieber ab 38 Grad Celsius und erst zwei Tage nach dem letztmaligen Auftreten eines anderen Symptoms gestattet.
     

Absonderungsmaßnahmen (Quarantäne) für Kita-Kinder

  • Bei positiver Testung muss nur das betroffene Kind in Absonderung (Quarantäne). Das Gesundheitsamt trifft die entsprechende Absonderungsanordnung für das infizierte Kind. (Für die Haushaltsangehörigen gelten die Festlegungen der Absonderungs-AV). Für die anderen Kinder und betroffenen Erwachsenen ist die Beobachtung auszusprechen, inklusive der erweiterten Testpflicht.
     
  • Die restlichen Kinder der Gruppe werden durch fest zugeordnetes Personal in dieser Gruppe mit entsprechend räumlicher Trennung zu anderen Gruppen betreut.
     
  • Die Erzieher der betreffenden Gruppe können weiterarbeiten, wenn sie geimpft oder genesen sind. Ist dies nicht der Fall wird nur bei engem Kontakt zum infizierten Kind eine Absonderung ausgesprochen. Bei Personalengpässen können diese Erzieher bei negativer Testung im Rahmen von Pendelquarantäne die Kinder weiter betreuen. Die Entscheidung darüber obliegt dem Gesundheitsamt.
    Bei der Betreuung in dieser Gruppe kann es auf Grund des Personalbedarfs zu Einschränkungen in den Betreuungszeiten kommen (ggf. kann eine Betreuung im Früh- und Spätdienst nicht gewährleistet werden). Über die angebotene Betreuungszeit entscheidet die Kita-Leitung in Abstimmung mit der Fachabteilung.
     
  • Innerhalb von 10 Tagen steht die Gruppe einschließlich dem betreuenden Personal unter Beobachtung.
     
  • Die Eltern, deren Kinder Kontaktpersonen sind, erhalten vom Gesundheitsamt ein Formular, das bei der Teststelle, dem Kinderarzt oder einer Apotheke vorgezeigt werden muss, um einen PCR-Test zu machen.
    Ein zweiter Test ist innerhalb von fünf bis sieben Tagen notwendig.
     
  • Ab dem 18.10.2021 können Eltern von Kindern, welche als Kontaktperson eines infizierten Kindes gelten, einen Test bei Ihrem Kind vor den Augen der Erzieherin durchführen oder zum Kinderarzt Ihres Vertrauens gehen
     
  • Wenn Eltern der Testung nicht zustimmen, darf das Kind in der Einrichtung nicht betreut werden. Es erfolgt eine Meldung dieser Kinder an das Gesundheitsamt.
    Die Anordnung einer Quarantäne ist dann möglich. Gemeinsam mit der Einrichtung können weitere individuelle Maßnahmen abgestimmt werden.
     
  • Bei positiv getesteten Hortkindern, welche in einer Kita betreut werden, sind durch die Kita-Leitung das Gesundheitsamt sowie alle tangierenden Schulen zu informieren.
     
  • Die Regelungen sollen zunächst bis zu den Herbstferien und dann bei Bedarf ggf. angepasst werden.


Absonderungsmaßnahmen (Quarantäne) für Schüler

  • Bei einem positiven Coronafall wird grundsätzlich nur der betreffende Schüler abgesondert und ggf. (ungeimpfte) Erwachsene (Lehrer, Betreuer). Die anderen Schüler (sofern nicht genesen) oder Klasse werden unter Einsatz einer erhöhten Testfrequenz (3x wöchentlich Antigenschnelltest) über 14 Tage beobachtet.
     
  • Bei der Altersgruppe ab 12 ggf. Absonderung der direkten Sitznachbarn, mit Ausnahme der Geimpften und Genesenen, sofern keine Maske (MNS) getragen wurde und alle anderen empfohlenen Standard-Maßnahmen (z. B. Lüften etc.) nicht eingehalten wurden.
     

Je nach Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung entscheidet das Gesundheitsamt in Rücksprache mit den betroffenen Einrichtungen individuell über weitere Maßnahmen. Diese können von einzelnen Kontaktnachverfolgungen bis hin zur eventuellen Schließung von Einrichtungen reichen.

Siehe auch Frage „Wann wird eine Einrichtung (Kita oder Schule) geschlossen?“

 

Eine Einrichtung kann geschlossen werden, wenn

  • das Infektionsgeschehen in einer Einrichtung nicht mehr klar abgrenzbar ist, weil es dort zum Beispiel ein offenes Konzept oder Sammelgruppen gibt
  • oder es übergreifenden Unterricht von Fachlehrern gibt
  • UND die AHA-Regeln vor Ort nicht eingehalten werden konnten.


Dann kann allein das Gesundheitsamt über die Schließung entscheiden und dies begründen.

Diese Entscheidung wird dem Einrichtungsleiter sofort mündlich und spätestens am nächsten Werktag per Bescheid mitgeteilt. Zeitgleich mit der mündlichen Information wird die Öffentlichkeit über die Kommunikationskanäle der Stadt Chemnitz informiert.

Nach SchulKitaCoVO kann das Sächsische Staatsministerium für Kultus für Schulen, unter deren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und sonstigem Personal mehr als eine an einer Präsenzbeschulung teilnehmende Person eine Infektion mit SARS-CoV-2 aufweist, befristet anordnen:

 

  • für die gesamte Schule oder einzelne Klassen- oder Jahrgangsstufen des jeweiligen Bildungsgangs das Wechselmodell,
  • die teilweise oder vollständige Schließung einer oder mehrerer Schulen,
  • die Änderung des Nachweisintervalls trotz Unterschreitens der Sieben-Tage-Inzidenz von 10
  • Ausnahmen von dem Wegfall der Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske) trotz Unterschreitens der Sieben-Tage-Inzidenz von 35 nach § 4 Absatz 1 Satz 2.

 


Die Schutzmaßnahmen können gemeinsam oder einzeln angeordnet werden. Zuständigkeiten der obersten Landesgesundheitsbehörde sowie des Gesundheitsamtes der Stadt Chemnitz (s.o.) bleiben hierbei unberührt.
 

Die Eltern haben in folgendem Fall Anspruch auf Entschädigung wegen eines eventuellen Verdienstausfalls (gemäß § 56 (1a) Infektionsschutzgesetz), wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • sie haben eine Kopie des Bescheides zur Einrichtungsschließung und
  • eine Bestätigung durch die Einrichtungsleitung, dass das Kind die Einrichtung zu der Zeit besucht hat.

    Die Eltern, die keinen Quarantänebescheid haben, aber von der Schließung der Einrichtung betroffen sind, wenden sich bitte an ihre Einrichtungsleitung.

Wenn das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, wird der erwerbstätigen Person 67 Prozent des entstandenen Verdienstausfalls für längstens zehn Wochen gewährt (§ 56 Abs. 1 IfSG).

Informationen für Eltern:

> Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales


Kontakt der Landesdirektion Sachsen für weitere Fragen:

Telefon 0371 532-1223
E-Mail: entschaedigungcorona@lds.sachsen.de

 

Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

 

Die Finanzierung der Einrichtung wird sichergestellt, wenn sie aufgrund von angeordneter Quarantäne geschlossen bleiben muss.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne muss der/die Arbeitgeber/in bis zu sechs Wochen lang Entschädigung zahlen. Die Mittel bekommt der/die Arbeitgeber/in im Rahmen der monatlichen Rate vom Jugendamt gestellt bzw. kann ein Vorschuss bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

Müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre eigenen Kinder zuhause betreuen, da andere Einrichtungen geschlossen sind, haben sie unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen. Diese übernimmt auch der/die Arbeitgeber/in, sie können aber auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen zurückgezahlt werden.

Elternbeiträge können während angeordneter Quarantäne nicht ausgesetzt werden.

> Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Landesdirektion Sachsen 
 

Im Bestand der Stadt Chemnitz gibt es derzeit keine Schulen mit maschineller Be- und Entlüftung von Unterrichtsräumen. Dies gilt auch für mobile Luftreinigungsanlagen.

Die Stadt Chemnitz wird ergänzend, unabhängig von den aktuell vorherrschenden epidemiologischen Gegebenheiten, Planungen für die Nachrüstung und den Einbau von raum-lufttechnischen Anlagen in Schulen vornehmen. Im Zusammenhang mit anstehenden Bau-maßnahmen in den schulischen Einrichtungen sollen diese ein Betrachtungsbestandteil der Planungen werden.

In den Einrichtungen der kommunalen Bildungsinfrastruktur, für die nach aktuellen Veröffentlichungen eine mögliche Bundesförderung bereitgestellt werden soll (Klassen- und Gruppenräume), wurden bis zum Ferienbeginn nochmals alle Räume vor Ort in Augenschein genommen und auf deren Belüftung durch gewöhnliche Fensteröffnungen hin bewertet. Hieraus ist im Zwischenstand festzustellen, dass in den Einrichtungen und Räumen diese Möglichkeit besteht und in den zurückliegenden Monaten genutzt wurde.

Auf Basis eines durchgeführten Praxistests, welcher durch ein unabhängiges Institut wissen-schaftlich begleitet wurde und dessen Auswertung im Rahmen des Schul- und Sportausschusses vorgenommen wurde, sowie ergänzend die Stellungnahme des Sächsischen Städte- und Gemeindetages betrachtend, wird der Einsatz von mobilen Luftfiltern nur in Ausnahmefällen in Betracht kommen und nicht den Regelfall darstellen.

Ausreichendes und regelmäßiges Lüften ist - unabhängig von Pandemien - die wirksamste Methode zur Abfuhr von Kohlenmonoxid, chemischen Stoffen und luftgetragenen Partikeln sowie Wasserdampf zur Vermeidung von Schimmelbildung.

Weitere Informationen zum Thema:
> Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (IRK) am Umweltbundesamt vom 16. November 2020

Quarantäne

Die Stadt Chemnitz hat am 27. September 2021 die Elfte Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes zur Absonderung von Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getestete Personen erlassen.

> Allgemeinverfügung der Stadt Chemnitz vom 27.09.2021

 

Bezeichnung
 
Begriffsbestimmung 2.1 Anordnung der Absonderung 6. Beendigung
Enge Kontaktpersonen 1.1 Personen, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) nach den jeweils geltenden Kriterien des Robert Koch-Instituts hatten, gelten als enge Kontaktpersonen.

Dazu gehören insbesondere Personen, die mit der positiv getesteten Person in einem Hausstand zusammenleben (Hausstandsangehörige), sobald sie von dieser Person über das positive Testergebnis informiert wurden oder auf anderem Weg diese Information erhalten haben.
2.1.1 Enge Kontaktpersonen müssen sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes absondern. Das Gesundheitsamt nimmt die Kontaktdaten auf und belehrt die Kontaktpersonen unverzüglich schriftlich, elektronisch oder zunächst mündlich über die einzuhaltenden Maßnahmen.

Ohne Anordnung vom Gesundheitsamt müssen sich Hausstandsangehörige unverzüglich nach Kenntniserlangung von dem positiven Testergebnis der im Hausstand wohnenden Person (1.4) in Absonderung begeben.

 

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung und der Weitergabe ihrer Kontaktdaten sind

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt kei-nen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.

Genesene und vollständig geimpfte Personen sind von der Absonderung befreit, daher entfällt die Anordnung zur Absonderung für symptomfreie und

  • zum Zeitpunkt des Kontaktes zu einer positiv getesteten Person vollständig gegen CO-VID-19 geimpfte Personen ab dem 15. Tag nach Gabe der letzten Impfdosis. Dazu ge-hören auch immungesunde Personen, bei denen eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“) und die nach der Infektion mit einer Impf-stoffdosis geimpft wurden,
  • immungesunde Personen, bei denen vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“).

Die von der Absonderung befreite Kontaktperson muss innerhalb von drei Tagen nach der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt den Nachweis der vollständigen Impfung bzw. der vorangegangenen Infektion gegenüber dem Gesundheitsamt erbringen.
Trotz der Befreiung von der Absonderung sind genesene und vollständig gegen COVID-19 geimpfte Kontaktpersonen verpflichtet, sich bis zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt zu dem SARS-CoV-2-Fall ein Selbstmonitoring (Körpertemperatur, Symptome) durchzuführen. Bei Kontakt zu Personen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko (vulnerablen Perso-nen) wird die frühzeitige PCR-Testung empfohlen.

Entwickeln diese Kontaktpersonen COVID-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Die Befreiung von der Absonderung gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt, bei denen die Empfehlungen des RKI weiterhin keine Ausnahmen von der Absonderungspflicht vorsehen (siehe https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html).

6.1 Bei engen Kontaktpersonen endet die Absonderung 10 Tage nach dem Tag des letzten Kontakts zu dem Quellfall soweit das Gesundheitsamt nichts anderes angeordnet hat. Die Absonderungszeit kann früher beendet werden, wenn ein frühestens am 5. Tag der Absonderung vorgenommener PCR-Test oder ein frühestens am 7. Tag vorgenommener Antigenschnelltest negativ ausfällt.

 

Die Absonderung endet mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses. Das negative Testergebnis muss unverzüglich dem Gesundheitsamt übermittelt werden.

Die Testung muss als Fremdtestung durch einen Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 Coronavirus-Testverordnung (TestV), wie zum Beispiel Arztpraxen, Apotheken oder beauftragte Teststellen erfolgen. Der Antigenschnelltest muss die durch das Paul-Ehrlich-Institut in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut festgelegten Mindestkriterien für Antigen-Tests erfüllen.

Abweichend von vorgenannter Regelung kann die Absonderungszeit von Personen, die eine Gemeinschaftseinrichtung nach § 33 Nr. 1 bis 3 IfSG besuchen oder dort im pädagogischen oder lehrenden Bereich beschäftigt sind, früher beendet werden, wenn ein frühestens am 5. Tag der Absonderung vorgenommener Antigenschnelltest negativ ausfällt. Die obigen Anordnungen hinsichtlich Testabnahme, Testqualität sowie Übermittlung an das Gesundheitsamt bleiben unberührt.

Verdachtspersonen 1.2 Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten (Covid-19-typische Symptome), und für die entweder das Gesundheitsamt eine Testung auf SARS-CoV-2 angeordnet hat oder die sich aufgrund der Symptome nach ärztlicher Beratung einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben (Verdachtspersonen).

1.3 Personen, die sich selbst mittels Antigenschnelltest positiv getestet haben (sog. Selbsttest), der ohne fachkundige Aufsicht durchgeführt wurde, gelten bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Tests (molekularbiologische Untersuchung auf das Vorhandensein von Coronavirus SARS-CoV-2) als Verdachtsperson.
 
2.1.2 Verdachtspersonen müssen sich unverzüglich nach der Mitteilung des Gesundheitsamts über die Anordnung der Testung oder, wenn eine solche Anordnung nicht erfolgt ist, unverzüglich nach Vornahme der Testung absondern.

Verdachtspersonen, die sich selbst mittels eines Selbsttests positiv getestet haben, müssen unverzüglich einen PCR-Test durchführen lassen.

Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen sich die Personen in jedem Fall absondern. Im Fall eines positiven PCR-Testergebnisses gilt die Person als positiv getestete Person.

Verdachtspersonen sind verpflichtet, ihre Hausstandsangehörigen über den Verdacht auf eine Infektion zu informieren und auf das Gebot zur Kontaktreduzierung hinzuweisen.

6.2 Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR-Test). Das negative Testergebnis ist auf Verlangen der Verdachtsperson schriftlich oder elektronisch zu bestätigen.

Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, gelten die Regelungen zur positiv getesteten Person (6.3).

Personen mit positivem Testergebnis 1.4 Personen, die Kenntnis davon haben, dass ein nach Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung bei ihnen vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest (Antigentest für den direkten Erregernachweis von SARS-CoV-2) oder ein unter fachkundiger Aufsicht selbst durchgeführter Antigenschnelltest oder PCR Test ein positives Ergebnis aufweist (positiv getestete Personen) und die weder enge Kontaktpersonen nach Nr. 1.1 dieser Allgemeinverfügung noch Verdachtspersonen nach Nr. 1.2 oder Nr. 1.3 dieser Allgemeinverfügung sind. 2.1.3 Positiv getestete Personen müssen sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses absondern. Die positiv getestete Person ist verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden und über das Testergebnis zu informieren. Sie hat zugleich dem Gesundheitsamt ihre Absonderung unter Angabe ihres Namens, sowie einer Post und E-Mail-Adresse/Telefonnummer mitzuteilen. Außerdem hat sie das Gesundheitsamt über ihre engen Kontaktpersonen, inklusive der Hausstandsangehörigen, zu informieren. Zudem ist sie verpflichtet, ihre Hausstandsangehörigen über das positive Testergebnis und die damit verbundene Pflicht zur Absonderung zu informieren. Sie muss ihre weiteren engen Kontaktpersonen über das positive Testergebnis und die Weitergabe von deren Kontaktdaten an das Gesundheitsamt informieren sowie diese darauf hinweisen, ebenfalls auf Krankheitssymptome zu achten und Kontakte zu minimieren.

Personen, welche die Corona-Warn-App heruntergeladen haben, wird dringend empfohlen, das positive Testergebnis zu teilen.

Durch einen Antigenschnelltest positiv getestete Personen haben sich unverzüglich mittels eines PCR-Tests bei einem Arzt oder bei einer testenden Stelle nachtesten zu lassen, um das Testergebnis zu bestätigen. Wenn der PCR-Test negativ ausfällt, endet die Pflicht zur Absonderung für die Person und ggf. ihre Hausstandsangehörigen. Die Person muss das Gesundheitsamt unverzüglich über das negative Testergebnis informieren.

6.3 Bei positiv getesteten Personen endet die Absonderung grundsätzlich nach 14 Tagen, wenn keine Symptome aufgetreten sind. Im Fall des Auftretens von Symptomen endet die Absonderungsfrist nach frühestens 14 Tagen, wenn am Ende der Frist in den letzten 48 Stunden keine Symptome auftraten.

Bei fortbestehendem Nachweis von SARS-CoV-2 über den Absonderungszeitraum hinaus, kann das Gesundheitsamt die Absonderung um längstens sieben Tage verlängern bzw. andere Maßnahmen ergreifen.

Bei asymptomatischen positiv getesteten
Personen, die vollständig geimpft sind, kann das Gesundheitsamt die Absonderung verkürzen.


> Überblick über aktuelle Regelungen als Download
 

  • Positiv getestete Personen gemäß Pkt. 1.4 der Allgemeinverfügung, deren Hausstandsangehörige sowie Personen, die Erkrankungszeichen zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten und für die durch das Gesundheitsamt eine Testung angeordnet wurde bzw. die sich nach ärztlicher Beratung einer Testung unterzogen (Verdachtspersonen) sollen sich ebenfalls in sofortige Absonderung begeben. Gleiches gilt für Personen, die sich selbst per Schnelltest positiv getestet haben, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses (Verdachtspersonen).
     
  • Unter die Definition einer engen Kontaktperson fallen die Personen, die einen engen Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Personen bzw. COVID-19-Erkrankten im Sinn der Empfehlungen „Kontaktpersonennachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2“ des Robert Koch-Instituts in seiner aktuellen Fassung gehabt haben. Enger Kontakt als Voraussetzung für die Identifizierung als enge Kontaktperson liegt vor:
    • wenn über einen Zeitraum von mindestens 10 Minuten der Abstand zu dem bestätigten Quellfall weniger als 1,5 m betragen hat, ohne dass adäquater Schutz gegeben war. Adäquater Schutz bedeutet, dass Quellfall und Kontaktperson durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) tragen.
    • wenn ein Gespräch zwischen Kontaktperson und Quellfall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m) stattgefunden hat, unabhängig von der Gesprächsdauer ohne adäquaten Schutz.
    • wenn sich Kontaktperson und Quellfall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten aufgehalten haben auch wenn durchgehend MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske) getragen wurde.
       

Ausgenommen von der Pflicht zur Absonderung und der Weitergabe ihrer Kontaktdaten sind

  • Hausstandsangehörige, die seit dem Zeitpunkt der Testung bzw. ab Auftreten der ersten typischen Symptome des Quellfalls sowie in den zwei Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zu der positiv getesteten Person hatten und ihrerseits keine typischen Symptome aufweisen.


Von der Absonderung befreit sind symptomfreie,

  • zum Zeitpunkt des Kontaktes zu einer positiv getesteten Person vollständig gegen COVID-19 geimpfte Personen ab dem 15. Tag nach Gabe der letzten Impfdosis. Dazu gehören auch immungesunde Personen, bei denen eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“) und die nach der Infektion mit einer Impfstoffdosis geimpft wurden.
     
  • immungesunde Personen, bei denen vor höchstens sechs Monaten eine mittels PCR-Test bestätigte SARS-CoV-2-Infektion vorlag („Genesene“).
     

Dies gilt jedoch nicht, wenn der Verdacht oder Nachweis besteht, dass beim Quellfall eine Infektion mit einer der besorgniserregenden SARS-CoV-2-Varianten vorliegt, bei denen die Empfehlungen des RKI weiterhin keine Ausnahmen von der Absonderungspflicht vorsehen (siehe https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html).

Die von der Absonderung befreite Kontaktperson muss unverzüglich den Nachweis der vollständigen Impfung bzw. der vorangegangenen Infektion gegenüber dem Gesundheitsamt erbringen.

Entwickeln Kontaktpersonen, die von der Pflicht zur Absonderung befreit sind, Covid-19-typische Symptome, müssen sich diese selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

Bitte melden Sie sich in jedem der oben aufgeführten Fälle beim Gesundheitsamt, Tel. 0371 488-5302, E-Mail: infektionsschutz@stadt-chemnitz.de.

Nach Eingang des positiven Testbefundes vom Labor setzt sich das Gesundheitsamt hinsichtlich des Quarantänezeitraums mit Ihnen in Verbindung. 

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Die Quarantäne endet mit dem Zeitpunkt der Übermittlung. Wird der Nachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.  Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.

 

Nein, da die Angehörigen keinen nachweislichen Kontakt mit einer infizierten Person hatten und die Kontaktperson vorsorglich in Quarantäne muss, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dennoch ist, wenn möglich, eine räumliche Trennung bzw. Abstand zur Kontaktperson einzuhalten.

Nein, wenn Ihr Kind engen Kontakt hatte und als Kontaktperson gilt (siehe „Wer muss in Quarantäne/Absonderung“), dann muss es sich in Quarantäne begeben, um die Entwicklung möglicher Krankheitssymptome zu beobachten und weitere Ansteckungen zu vermeiden.
 

  • Bleiben Sie zu Hause. Das Verlassen der eigenen Häuslichkeit ist nur für dringende Arztbesuche oder nach Zustimmung des Gesundheitsamtes erlaubt. Das Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen und Veranstaltungen ist untersagt. Eine Ausnahme besteht nur, sofern Sie zur Testung auf das Coronavirus vorsprechen müssen.
     
  • Empfangen Sie keinen Besuch und vermeiden Sie alle Kontakte zu Dritten. Bei unvermeidbarem Kontakt mit Dritten ist ein mehrlagiger Mund-Nasen-Schutz zu tragen und strikte Händehygiene einzuhalten. Halten Sie mindestens ein bis zwei Meter Abstand. Die Namen aller Personen, mit denen Sie im genannten Zeitraum in unvermeidbaren Kontakt treten, sowie die Dauer des jeweiligen Kontakts sind täglich schriftlich zu dokumentieren.
     
  • Achten Sie auf eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern. Eine zeitliche Trennung kann z.B. dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass sich Sie in einem anderen Raum als die übrigen Haushaltsmitglieder aufhalten.
     
  • Für minderjährige betreuungsbedürftige Kinder empfehlen wir die Betreuung durch nur eine erwachsene Person.
     
  • Achten Sie auf Hustenetikette und regelmäßige Händehygiene. Verwenden Sie Einwegtücher für Sekrete aus den Atemwegen. Sorgen Sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume.
     
  • Teilen Sie keine Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) mit Dritten, ohne diese zuvor zu waschen. Waschen Sie ihre Wäsche regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren).
     
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Badezimmer, mindestens jedoch eigene Hygieneartikel.
     
  • Nehmen Sie für die Dauer der Absonderung keine Mülltrennung vor, sondern entsorgen Sie den Müll gesammelt über die Restmülltonne. Davon ausgenommen sind Altpapier, Altglas, Elektroschrott und Batterien.
     
  • Beobachten Sie, ob Sie Krankheitssymptome entwickeln (Husten, grippeähnliche Symptome, Fieber). Falls ja, stellen Sie Sich nach vorheriger telefonischer Ankündigung bei Ihrem Hausarzt vor und melden Sie sich zur Verlängerung der Quarantäne beim Gesundheitsamt.
     
  • Führen Sie eine Gesundheitsüberwachung durch, d. h. schreiben Sie mögliche Krankheitssymptome auf und messen Sie zweimal täglich die Körpertemperatur. Notieren Sie alles, um dies ggf. später nachvollziehen zu können.
     
  • Brauchen Sie medizinische Hilfe, kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) oder im Notfall den Rettungsdienst. Erläutern Sie dabei unbedingt, dass Sie im Zusammenhang mit dem Coronavirus abgesondert wurden.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Die Dauer der Quarantäne bleibt in diesem Falle gleich. Selbst ein erneuter positiver Test nach beispielsweise 10 Tagen ändert nichts daran, dass die Quarantäne im Normalfall (bei Symptomfreiheit) nach 14 Tagen Isolation beendet werden kann. Man geht davon aus, dass man nach dieser Zeit nicht mehr ansteckend für andere Personen ist. Auch ein negativer Test hebt die Dauer der Quarantäne nicht auf.
 

Nein, die Quarantäne darf nach 14 Tagen beendet werden, sofern Sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.

Für die Beendigung der Quarantäne bei medizinischem Personal gelten gesonderte Regelungen.

 

Nein, da erst der Quellfall der Infektion identifiziert werden muss. Danach gibt es ein systematisches Vorgehen bei der Nachverfolgung der Kontakte, welches von den Gesundheitsämtern durchgeführt wird.

Die Quarantäne darf für eine weitergehende medizinische Behandlung oder für einen Rettungstransport verlassen werden. Jedoch muss die betreffende Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Absonderung informieren.
 

Testungen auf Corona

Grafik TestenDrei Wege, um eine Corona-Infektion zu erkennen:

  • Selbsttest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita
    > geeignet zum Selbsttest zu Hause
     
  • Schnelltest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita
    > Durchführung durch geschultes Personal, z. B. in Arztpraxen oder Testzentren

    Bei positivem Ergebnis des Selbst- bzw. Schnelltests ist ein zusätzlicher Labortest erforderlich!
    Hierzu können Sie einen Termin bei der Hausärztin oder Hausarzt vereinbaren bzw. eine Teststelle kontaktieren, die PCR-Testungen anbietet.
     
  • Labortest (Diagnostik)
    bei Symptomen, im Verdachtsfall, nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest
    > Durchführung durch Fachpersonal in Arztpraxen und Testzentren

    Bei positiven Ergebnis des Labortest übermittet die Teststelle das Ergebnis an das zuständige Gesundheitsamt. Die Anweisungen des Gesundheitsamtes sind zu beachten!


Die Corona-Ambulanz der Kassenärztlichen Vereinigung (Hermann-Pöge-Straße 6) hat seit dem 27. September 2021 geschlossen.


Test beim Hausarzt:

Wenn Sie Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atemnot haben, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt bzw. Ihrer Hausärztin. Sollten diese die Möglichkeit haben, selbst Testungen vorzunehmen, werden sie Ihnen die nächsten Schritte erklären.


Weitere Angebote von Anbietern von Corona-Tests in Chemnitz

Hinweis: Die Auflistung von Angeboten von Antigen-Schnelltests bzw. PCR-Tests ist eine Informationssammlung, welche aufgrund des dynamischen Geschehens keine Vollständigkeit besitzt. Die Stadt Chemnitz bietet mit dieser Auflistung lediglich eine Informationsgrundlage. Die Stadt Chemnitz kann keine Garantie zur Leistungsqualität geben. Jeder Leistungserbringer haftet eigenständig.

> Übersicht Anbieter von Coronatests in Chemnitz

 

Nach der Testung dauert es bei einem PCR-Test in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Ein Corona-Test (PCR) kostet ca. 150 bis 170 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Sie als Kontaktperson gelten (siehe Patientenleitfaden)
  • Wenn das Krankenhaus oder die Pflegeeinrichtung vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.


Verkündung des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Verordnung zum Anspruch auf Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 8. März 2021
 

Im Falle eines positiven Testergebnisses beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Das Gesundheitsamt Chemnitz ist ausschließlich für Chemnitzer Bürger*innen zuständig.
     
  • Bitte begeben Sie sich unverzüglich in Quarantäne. Nach Eingang Ihres Befundes meldet sich das Gesundheitsamt bei Ihnen. Bereiten Sie bitte die Kontaktliste mit Ihren Kontaktpersonen vor. Sehen Sie von weiteren Nachfragen ab. Sie werden angerufen.
     

Sind Sie eine enge Kontaktperson begeben Sie sich bitte in Quarantäne. Die positiv getestete Person meldet Sie automatisch an das Gesundheitsamt. Sehen Sie bitte von weiteren Nachfragen ab. Sie werden angerufen.
 

Für den Zeitraum der Durchführung einer Testung außerhalb des Absonderungsortes gilt die Absonderung als aufgehoben.
 

Weitere Fragen

Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls besteht bei Vorlage eines Quarantänebescheides für den Betroffenen oder ein Betreuungspflichtiges Kind. Informationen und Formulare hierzu finden Sie bei der Landesdirektion Sachsen:

> Informationen der Landesdirektion Sachsen
 

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Einrichtungen sind verpflichtet, die personenbezogenen Daten ihrer Besucher zu erfassen. Dazu gehören Name, Postleitzahl, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie der Zeitraum ihres Besuches. Diese Daten dienen ausschließlich der Nachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt Chemnitz. Sie sind nach Ablauf der Monatsfrist zu löschen oder zu vernichten.
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

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