Coronavirus - die wichtigsten Fragen und Antworten

27. September 2022: Neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung beschlossen

Die Sächsische Staatsregierung hat eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Sie tritt am 1. Oktober in Kraft und läuft mit Ablauf des 7. April 2023 aus.
Grundlage für die sächsischen Regelungen ist das geänderte Infektionsschutzgesetz (IfSG), darüber hinaus gilt im ÖPNV weiterhin die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes.

> Medieninformation vom 27.09.2022

> Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 29.09.2022  (gültig vom 01.10.2022 bis 07.04.2023)

> Nähere Informationen zur Verordnung

 

Aktuell gültige Bestimmungen

Stand: 10. Januar 2023


Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind ohne Personenbegrenzung möglich.
 

Das Tragen von Masken (vorzugsweise FFP2) in öffentlich zugänglichen Innenräumen und die Einhaltung des Mindestabstandes wird dringend empfohlen.

Bitte beachten Sie, dass es den Betreibern/Eigentümern freisteht, im Rahmen ihres Hausrechts Zutrittsregelungen selbst bestimmen zu können.

Ab 16. Januar 2023 entfällt in Sachsen die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske im öffentlichen Personennahverkehr. Die bisherige Maskenpflicht im ÖPNV wird in eine dringende Empfehlung umgewandelt. Eine entsprechende Änderung der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung hat die Sächsische Staatsregierung beschlossen. 

> Medieninformation vom 10. Januar 2023


Die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht

  • Obdachlosenunterkünfte (mit Ausnahme von Übernachtenden in Übernachtungszimmern)
  • Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.


Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder vergleichbar besteht in/im

  • öffentlichen Fernverkehr (medizinische Masken für 6-14-Jährige und Personal) - außer Flugverkehr
  • Arztpraxen und Praxen aller Heilberufler,
  • Krankenhäusern,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  • Rettungsdienste,
  • voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbare Einrichtungen,
  • ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die vergleichbare Dienstleistungen anbieten wie voll- und teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen


> Unverbindliche Regelübersicht zur Maskenpflicht

> Unverbindliche Regelungsübersicht zur Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln
 

  • Die Verpflichtung zum Tragen gilt nicht für Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
     
  • Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz muss nicht getragen werden von Personen, die mittels einer ärztlichen Bescheinigung glaubhaft machen können, dass sie auf Grund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keinen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder keine FFP2-Maske oder vergleichbare Atemschutzmaske tragen können.
     
  • Ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz muss nicht getragen werden von gehörlosen und schwerhörigen Menschen und Personen, die mit ihnen kommunizieren, sowie ihren Begleitpersonen.
     
  • Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht, wenn die Erbringung oder Entgegennahme einer medizinischen oder vergleichbaren Behandlung dem Tragen einer Atemschutzmaske entgegensteht, sowie für in den Einrichtungen und Unternehmen behandelte, betreute, untergebrachte oder gepflegte Personen in den für ihren dauerhaften Aufenthalt bestimmten Räumlichkeiten.
     
  • Das Abnehmen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist zulässig, wenn dies aus sonstigen unabweisbaren Gründen erforderlich ist.
     
  • Arbeitsschutzrechtliche Vorgaben, die bei einer Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Maske gemäß der Nummern 4 bis 7 dazu führen, dass eine Beschäftigung nicht zulässig ist, bleiben unberührt.
     

> Unverbindliche Regelübersicht zur Maskenpflicht

Eine Testpflicht besteht:

  • für den Zutritt zu Krankenhäusern sowie voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und vergleichbaren Einrichtungen
  • für den Zutritt von Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
  • für Beschäftigte in ambulanten Pflegediensten und vergleichbaren Dienstleistern während ihrer Tätigkeit (mind. dreimal pro Kalenderwoche)
  • beim Betreten von Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern
  • beim Betreten von Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen sowie Männerschutzeinrichtungen
  • beim Betreten von Abschiebungshafteinrichtungen und Maßregelvollzugseinrichtungen sowie andere Abteilungen oder Einrichtungen, soweit dort dauerhaft freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen, insbesondere psychiatrische Krankenhäuser (ausgenommen Justizvollzugsanstalten).
     

Ausnahmen:

  • Personen ohne unmittelbaren Kontakt zu den in den Einrichtungen untergebrachten Personen
  • Begleitpersonen von den in Einrichtungen untergebrachten Personen
  • Kinder, die das sechste Lebensjahr nicht vollendet haben
  • Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes im Einsatz sowie Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie Personal der Bundeswehr im Rahmen der subsidiären Hilfeleistung
  • Personen die gemäß einer von dem zuständigen Landkreis oder der Kreisfreien Stadt erlassenen Allgemeinverfügung über die Absonderung von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen während der Absonderung zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs in einem Unternehmen der kritischen Infrastruktur oder des Dienstbetriebs einer Behörde tätig werden dürfen
     

> Unverbindliche Regelungsübersicht zur Testpflicht
 

Nach der neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung steht es den Arbeitgebern (ggf. in Abstimmung mit dem Betriebsrat) frei zu entscheiden, welche Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz gelten sollen.

Dabei sollen u.a. die Inzidenzwerte in der Region des Arbeitgebers berücksichtigt werden.
 

Das Tragen von Masken (vorzugsweise FFP2) in öffentlich zugänglichen Innenräumen und die Einhaltung des Mindestabstandes wird dringend empfohlen.
 

Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Beerdigungen und Eheschließungen wird empfohlen, in Innenräumen eine Maske (vorzugsweise FFP2) zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten.

> Informationen zum Städtischen Friedhof

 

Das Tragen von Masken (vorzugsweise FFP2) in öffentlich zugänglichen Innenräumen und die Einhaltung des Mindestabstandes wird dringend empfohlen.

Bitte beachten Sie, dass es den Betreibern/Eigentümern freisteht, im Rahmen ihres Hausrechts Zutrittsregelungen selbst bestimmen zu können.

 

Für die Nutzung von Kultur- und Freizeitangeboten bestehen keine Einschränkungen. Es wird empfohlen, in Innenräumen eine Maske (vorzugsweise FFP2) zu tragen.

Bitte beachten Sie, dass es den Betreibern/Eigentümern freisteht, im Rahmen ihres Hausrechts Zutrittsregelungen selbst bestimmen zu können.
 

Innen- und Außensportanlagen dürfen ohne Einschränkungen öffnen.

Bitte beachten Sie, dass es den Betreibern/Eigentümern freisteht, im Rahmen ihres Hausrechts Zutrittsregelungen selbst bestimmen zu können.
 

> Weitere Informationen zur Nutzung kommunaler Sportstätten
 

Es bestehen keine Einschränkungen. Jedoch wird empfohlen, in Innenräumen eine Maske (vorzugsweise FFP2) zu tragen.

Bitte beachten Sie, dass es den Betreibern/Eigentümern freisteht, im Rahmen ihres Hausrechts Zutrittsregelungen selbst bestimmen zu können.
 

Für den Zugang zu Veranstaltungen, Messen und Kongressen ist kein Nachweis erforderlich.

Es wird empfohlen, in Innenräumen eine Maske (vorzugsweise FFP2) zu tragen.
 

Übernachtungen, touristischer wie nicht-touristischer Art bzw. touristische Bustouren oder Bahnfahrten sind ohne Einschränkungen zulässig.
 

Besuche in Pflege- und Altenheimen nur mit negativem Testergebnis

Besuche von Angehörigen in Alten-/ Pflegeheimen und stationären Wohnformen für Menschen mit Behinderungen sollen trotz der angespannten Corona-Infektionslage in Sachsen weiter möglich sein. Um die Bewohner zu schützen, darf Besuchern der Zutritt in diesen Einrichtungen künftig nur nach erfolgtem Coronatest mit negativem Testergebnis gewährt werden.

Zudem sind Besucher zum Tragen einer FFP2-Maske und zur Einhaltung weiterer Hygieneregelungen der Einrichtung verpflichtet.

> Allgemeinverfügung Schutzmaßnahmen an Krankenhäusern vom 28. März 2022

Die Besuchs- und Betretungsregelungen werden an die jeweils aktuelle Infektionslage angepasst. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch bei der jeweiligen Einrichtung ob und mit welchen Einschränkungen ein Besuch möglich ist.

Informationen der Chemnitzer Krankenhäuser:

> Klinikum Chemnitz

> DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein

> Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz
 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung:

> coronavirus.sachsen.de
 

Schulen und Kindertageseinrichtungen

13. April 2022: Wieder Normalbetrieb in Schulen und Kitas;  Schul- und Kitaverordnung ist ausgelaufen

In den Schulen und Kindertageseinrichtungen kehrt nach Ostern wieder Normalbetrieb ein. Die Schul- und Kita-Coronaverordnung ist zum 17. April ausgelaufen, eine Anschlussregelung gibt es nicht. Damit entfällt auch die Testpflicht, Selbsttests für freiwillige Testungen stehen an den Schulen aber weiterhin zur Verfügung.

> Medieninformation vom 13.04.2022
 

Testpflicht

In Schulen besteht keine Testpflicht mehr. Für an Schulen beschäftigte Personen sowie für die Schülerinnen und Schüler können die Schulen bis auf weiteres eine freiwillige Testung mit Antigen-Schnelltests anbieten.


Maskenpflicht

Die Maskenpflicht an Schulen ist aufgehoben.

Masken (OP-Maske, FFP2-Maske oder vergleichbar jeweils ohne Ausatemventil) können aber weiterhin freiwillig getragen werden.

 

Bei symptomatischen Kindern, die weiterhin in die Schule/Einrichtung gehen, stimmen sich die Leitung der Schule/Einrichtung und das Amt für Gesundheit und Prävention individuell über das Verfahren ab.

Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

 

Testungen auf Corona

Grafik TestenDrei Wege, um eine Corona-Infektion zu erkennen:

  • Selbsttest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    - wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita oder
    - wenn erste Symptome vorliegen

> geeignet zum Selbsttest zu Hause
 

  • Schnelltest (vorbeugende Testung, Fremdschutz)
    - wenn keine Symptome vorliegen, bspw. geplanter Besuch von Familienfeiern, Freunden, Schule oder Kita oder
    - wenn Symptome vorliegen oder
    - wenn ein Selbsttest positiv ausgefallen ist

> Durchführung durch geschultes Personal, z. B. in Arztpraxen oder Testzentren

Nach positivem Antigen-Schnelltest ist ein Labortest (PCR-Test) nicht zwingend erforderlich, jedoch wird ein PCR-Test benötigt um ein Genesenenzertifikat zu erhalten.
 

  • Labortest (Diagnostik)
    - bei Symptomen oder
    - nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest

> Durchführung durch Fachpersonal in Arztpraxen und Testzentren

Bei positiven Ergebnis des Schnelltests und/oder Labortests übermittelt die Teststelle das Ergebnis an das zuständige Amt für Gesundheit und Prävention. Die Anweisungen des Amtes für Gesundheit und Prävention sind zu beachten! Das Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Chemnitz ist ausschließlich für Chemnitzer Bürger:innen zuständig.

Nach der Testung dauert es bei einem PCR-Test in der Regel 24 - 48 Stunden, bis ein Testergebnis vorliegt und eingesehen werden kann. In Ausnahmefällen kann dies auch bis zu 72 Stunden dauern.
 

Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Coronavirus-Testverordnung werden ab dem 30. Juni 2022 Testkapazitäten noch gezielter eingesetzt. Bürgerinnen und Bürger haben weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf kostenlose Bürgertests. 

> Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

 

Ein Corona-Test (PCR) kostet ca. 150 bis 170 Euro. In folgenden Fällen werden die Kosten für Ihren Test übernommen:

  • Wenn Sie entsprechende Symptome haben und ihr Hausarzt bzw. ihre Hausärztin Sie testet
  • Wenn Sie als enge Kontaktperson gelten
  • Wenn das Krankenhaus oder die Pflegeeinrichtung vor Ihrer geplanten Aufnahme einen Test verlangt
     

Für Lehrpersonal mit entsprechendem Berechtigungsschein sowie Mitarbeiter*innen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, etc. (nach § 3 und § 4 der Corona-Testverordnung) werden ebenfalls die Kosten übernommen.

Kosten für private Testungen, zum Beispiel wenn Hotels für Urlaubsreisen einen negativen Test verlangen, müssen Sie selbst tragen.

 

Im Falle eines positiven Testergebnisses beachten Sie bitte folgende Hinweise:

  • Das Amt für Gesundheit und Prävention der Stadt Chemnitz ist ausschließlich für Chemnitzer Bürger*innen zuständig.

Positiver Antigen-Selbsttest

  • Bei einem positiven Antigen-Selbsttest sind Sie verpflichtet, sich abzusondern (häusliche Quarantäne). Informieren Sie alle im Hausstand wohnenden Personen über den Verdacht einer Infektion. Weisen Sie auf das Gebot der Kontaktreduzierung hin.
  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und weitere enge Kontaktpersonen über den Verdacht einer Infektion.
  • Wenden Sie sich bitte telefonisch an eine Arztpraxis oder ein Testzentrum, um einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen zu lassen.
  • Eine Mitteilung an das Amt für Gesundheit und Prävention ist nicht notwendig.

Positiver Antigen-Schnelltest

  • Bei einem positiven Antigen-Schnelltest sind Sie verpflichtet, sich abzusondern (häusliche Quarantäne). Informieren Sie alle im Hausstand wohnenden Personen. Diese sollen den Kontakt zu vulnerablen Gruppen reduzieren und sich am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt testen.
  • Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und weitere enge Kontaktpersonen über das positive Ergebnis.
  • Hinweis: Mittels Antigentest positiv getesteten Personen wird empfohlen, einen PCR-Test zur Bestätigung durchführen zu lassen, auch um sich bei Bedarf ein Genesenenzertifikat ausstellen zu lassen.
  • Eine Mitteilung an das Amt für Gesundheit und Prävention ist nicht notwendig.

Positiver PCR-Test

  • Bei einem positiven PCR-Test sind Sie verpflichtet, sich abzusondern (häusliche Quarantäne). Informieren Sie alle im Hausstand wohnenden Personen. Diese sollen den Kontakt zu vulnerablen Gruppen reduzieren und sich am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt testen.
  • Der Nachweis des positiven PCR-Testergebnisses ist aufzubewahren, um sich bei Bedarf ein Genesenenzertifikat erstellen zu lassen.
  • Eine Mitteilung an das Amt für Gesundheit und Prävention ist nicht notwendig.


Der PCR- oder Antigentest-Testnachweis dient als Nachweis der Absonderung gegenüber Dritten (z. B Arbeitgeber) und ist für etwaige Anträge auf Entschädigungen für Verdienstausfälle einzureichen.


Auch vollständig geimpfte Personen, die positiv getestet wurden und keine Symptome haben, müssen sich in Isolation begeben.

 

 

 

Engen Kontaktpersonen wird dringlich empfohlen, insbesondere Kontakte zu vulnerablen Personen zu reduzieren, auf eigene Symptome zu achten und sich mittels Antigenschnelltest auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Cov-2 zu testen oder testen zu lassen. Die Testung soll am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt zu der positiv getesteten Person stattfinden. 

Entwickeln diese COVID-19-typische Symptome, müssen sie sich selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
 

Mit der Aufnahme geflüchteter Bürgerinnen und Bürger aus der Ukraine in der Stadt Chemnitz werden sich auch Covid-19-Infektionen bei diesem Personenkreis nicht vermeiden lassen.

Falls Sie Gastgeber für Geflüchtete sind, sollten Sie sich und Ihre Gäste auf einen möglichen Infektionsfall vorbereiten und folgende Personendaten für einen möglichen PCR-Test bereithalten:

  • Name, Vorname (in dieser Reihenfolge), Geschlecht (männlich/weiblich...)
  • Geburtsdatum
  • Chemnitzer Anschrift:
  • eine wirklich erreichbare Telefonnummer
  • E-Mail-Adresse, ggf. eines Hausstandsangehörigen
     

Beispiel:

            Mustermann, Max
            geb. am 31.08.1986
            Musterstraße 99, 09111 Chemnitz (bei Fischer)


Da zahlreiche Geflüchtete privat bei Bekannten oder Verwandten wohnen, ist der Name des Gastgebers unbedingt zu erfassen.

Falls bei einem Ihrer Gäste eine Infektion mit Covid-19 festgestellt wird:

  • prüfen Sie entsprechend der gültigen Allgemeinverfügung, ob Sie sich als enge Kontaktperson abzusondern haben
  • unterstützen Sie infizierte Personen in Ihrem Haushalt bei der Absonderung
  • versuchen Sie, einen räumlichen/zeitlichen Abstand zwischen infizierten Personen und anderen Hausstandsangehörigen herzustellen.
  • beachten Sie alle weiteren Hinweise auf dieser Seite zum Coronavirus
     

Für den Zeitraum der Durchführung einer Testung außerhalb des Absonderungsortes gilt die Absonderung als aufgehoben.
 

Quarantäne

Stand: 29.09.2022

Aktuelle Informationen:


29. September 2022:  24. Allgemeinverfügung - Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)

Die Stadt Chemnitz hat die 24. Allgemeinverfügung zur Absonderung von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen erlassen. Diese gilt vom 29. September bis einschließlich 30. November 2022.

Es handelt sich um eine Verlängerung der 23. Allgemeinverfügung ohne inhaltliche Änderungen.

> 24. Allgemeinverfügung vom 29. September 2022

 

Bezeichnung
 
Begriffsbestimmung 2. Absonderung und weitere Schutzmaßnahmen 6. Beendigung der Maßnahmen, Übergangsregelung
Enge Kontaktpersonen 1.1
Personen, die engen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person (Quellfall) nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts hatten, gelten als enge Kontaktpersonen. Dazu gehören Personen, die mit der positiv getesteten Person in einem Hausstand zusammenleben (Hausstandsangehörige) und vergleichbare enge Kontaktpersonen.
2.1.
Engen Kontaktpersonen wird dringlich empfohlen, insbesondere Kontakte zu vulnerablen Personen zu reduzieren, auf eigene Symptome zu achten und sich mittels Antigen-Schnelltest auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Cov-2 zu testen oder testen zu lassen. Die Testung soll am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt zu der positiv getesteten Person stattfinden.  Entwickeln diese COVID-19-typische Symptome, müssen sie sich selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
 
 
Verdachtspersonen 1.2
Personen, die Symptome zeigen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten (COVID-19-typische Symptome) und für die entweder das Amt für Gesundheit und Prävention eine Testung auf
SARS-CoV-2 angeordnet hat oder die sich aufgrund der Symptome nach ärztlicher Beratung einer Testung auf SARS-CoV-2 unterzogen haben (Verdachtspersonen).

1.3
Personen, die sich selbst mittels Antigen-Schnelltest (sog. Selbsttest) positiv getestet haben, gelten bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Tests (molekularbiologische Untersuchung auf das Vorhandensein von Coronavirus SARS-CoV-2) oder eines Antigentests (Fremdtestung durch einen Leistungserbringer) als Verdachtsperson.
2.2
Verdachtspersonen müssen sich unverzüglich nach Vornahme der Testung absondern. Die Isolation gilt aufgrund dieser Allgemeinverfügung als angeordnet. Verdachtspersonen sollen unverzüglich einen Bestätigungstest durchführen lassen. Ein Bestätigungstest ist als PCR-Test oder Antigentest durch einen Leistungserbringer durchzuführen. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses des Bestätigungstests müssen sich die Personen absondern. Im Fall eines positiven Bestätigungstests gilt die Person als positiv getestete Person.

Aus wichtigen Gründen kann auf eine Bestätigungstestung verzichtet werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine ärztliche Krankschreibung wegen Verdacht auf die COVID-19-Erkrankung oder aufgrund der Diagnose der COVID-19-Erkrankung vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt außerdem vor, wenn das Aufsuchen der testenden Stelle mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden ist.

Hinweis: Für die Geltendmachung eines Entschädigungsanspruchs gemäß § 56 Absatz 1 IfSG ist ein Bestätigungstest weiterhin erforderlich. Für die Ausstellung eines Genesenennachweises ist ein PCR-Test erforderlich.
 

Verdachtspersonen sind verpflichtet, ihre Hausstandsangehörigen über den Verdacht auf eine Infektion zu informieren und auf das Gebot zur Kontaktreduzierung hinzuweisen.

6.1
Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR-Test oder Antigentest, erbracht durch Leistungserbringer). Das negative Testergebnis ist auf Verlangen des Amtes für Gesundheit und Prävention schriftlich oder elektronisch zu bestätigen. Ist das Testergebnis der Verdachtsperson positiv, gelten die Regelungen zur positiv getesteten Person (6.2). Kann aus einem wichtigen Grund keine Bestätigungstestung erfolgen, endet die Absonderung wie bei positiv getesteten Personen (6.2).
Positiv getestete Personen 1.4
Personen, die Kenntnis davon haben, dass ein nach Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung bei ihnen vorgenommener PCR-Test oder Antigenschnelltest (Antigentest für den direkten Erregernachweis von SARS-CoV-2) ein positives Ergebnis aufweist sind positiv getestete Personen. Das gilt auch dann, wenn sie bisher Verdachtspersonen nach Nr. 1.2 oder Nr. 1.3 dieser Allgemeinverfügung waren.
2.3 
Positiv getestete Personen sind verpflichtet,
  • sich unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses abzusondern, sofern sie sich noch nicht in Absonderung befinden. Hierzu bedarf es keiner gesonderten Anordnung oder Mitteilung durch das Amt für Gesundheit und Prävention. Die Isolation gilt auf Grund dieser Allgemeinverfügung als angeordnet.
  • ihren Hausstandsangehörigen und ggf. vergleichbaren Kontaktpersonen ihr positives Testergebnis mitzuteilen und sie darüber zu informieren, dass sie ihre Kontakte zu vulnerablen Gruppen reduzieren, auf Symptome achten und sich am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt testen sollen.


Mittels Antigentest positiv getesteten Personen wird empfohlen einen PCR-Test zur Bestätigung durchführen zu lassen, auch um sich bei Bedarf ein Genesenenzertifikat ausstellen zu lassen.

Personen, welche die Corona-Warn-App heruntergeladen haben, wird dringend empfohlen, das positive Testergebnis zu teilen.

Der Nachweis des positiven PCR-Testergebnisses ist aufzubewahren, um bei Bedarf ein Genesenenzertifikat erstellen zu lassen.

Der PCR- oder Antigentest-Testnachweis dient als Nachweis der Absonderung gegenüber Dritten und ist für etwaige Anträge auf Entschädigungen für Verdienstausfälle einzureichen.

6.2
Bei positiv getesteten Personen endet die Absonderung nach fünf Tagen, wenn in den letzten 48 Stunden keine Symptome auftraten. Bei fortbestehenden Symptomen oder einem positiven Testnachweis von SARS-CoV-2 über den fünften Tag hinaus, verlängert sich der Absonderungszeitraum bis 48 Stunden Symptomfreiheit erreicht sind, längstens bis zum zehnten Tag.

Zur Beendigung der Absonderung ist kein Testnachweis erforderlich. Für die Berechnung der Absonderungszeit ist als Beginn der Tag zu Grunde zu legen an dem der Test durchgeführt wurde. Abweichend davon kann bei vorher bestehender Symptomatik und eigenständiger Absonderung für den Beginn zwei Tage vor der Testabnahme zurückgerechnet werden. Ab dem Tag nach dem Beginn wird gezählt bis die Anzahl an Tagen der Absonderungszeit erreicht ist (volle Tage).
Die Berechnung der Absonderungsdauer erfolgt eigenverantwortlich. Hierzu kann der Quarantänerechner auf www.chemnitz.de zur Hilfe genutzt werden.

Nach Beendigung der Absonderung wird den betroffenen Personen empfohlen, anschließend für weitere fünf Tage außerhalb der eigenen Wohnung - insbesondere in geschlossenen Räumen – eine FFP2-Maske zu tragen und unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden.

Bei Personen, deren positiver Antigenschnelltest nicht durch den im Anschluss durchgeführten PCR-Test bestätigt wird, endet die Absonderung sofort mit dem Vorliegen des negativen PCR-Testergebnisses.
 
Besonderheiten Wiederaufnahme der Tätigkeit in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe

5.3
Für die Wiederaufnahme der Tätigkeit in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe müssen Personen, die aufgrund eines positiven Testergebnisses oder als Verdachtsperson abgesondert wurden, 48 Stunden symptomfrei sein und einen negativen Testnachweis vorlegen. Dem Testnachweis muss ein frühestens am 5. Tag der Absonderung durchgeführter Test bei einem Leistungserbringer gemäß § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung oder als Fremdtestung im Rahmen des einrichtungsbezogenen Testkonzepts zugrunde liegen. Dem negativen Testnachweis ist ein PCR-Testergebnis mit einem CT-Wert über 30 gleichgestellt. Nach dem 10. Tag der Absonderung ist kein Testnachweis notwendig.
 
Arbeitsquarantäne bei beruflicher Tätigkeit in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe

5.3
Ist die Arbeitsfähigkeit in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe trotz Ausschöpfung aller organisatorischen Möglichkeiten gefährdet, können asymptomatische positiv getestete Personen die berufliche Tätigkeit unter Beachtung von Auflagen zur Einhaltung der Infektionshygiene ausüben („Arbeitsquarantäne“). Dies ist nur zur Versorgung von an COVID-19 erkrankten Personen unter Tragen einer FFP2-Maske und der Einhaltung der Hygienemaßnahmen gestattet. Die Unterbrechung der Absonderung gilt ausschließlich für die Ausübung der Tätigkeit. Das zuständige Amt für Gesundheit und Prävention ist über die Einsatzdauer der abgesonderten Person unverzüglich zu informieren.


> Die Übersicht zum Ausdrucken
 

  • Positiv getestete Personen gemäß Pkt. 1.4 der aktuell gültigen Allgemeinverfügung sowie
     
  • Verdachtspersonen müssen sich unverzüglich nach Vornahme der Testung absondern, sie sollen unverzüglich einen Bestätigungstest durchführen lassen. Ein Bestätigungstest ist als PCR-Test oder Antigentest durch einen Leistungserbringer durchzuführen.

Den Nachweis können Sie auf folgenden Wegen erhalten:

  • digitales Genesenenzertifikat oder
  • Laborergebnis des PCR-Tests oder
  • ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf der Grundlage eines PCR-Tests

Das digitale Genesenenzertifikat wird durch die Apotheken ausgestellt. Bei allen Nachweisen muss der Tag der Testung vermerkt sein.
 

Ja, Kinder sind in der Regel keine vulnerable Gruppe und die Erwachsenen können sich vor einem schweren Verlauf durch die Booster-Impfung schützen. Selbstverständlich gilt auch hier die dringende Empfehlung, dass sich Kinder und Jugendliche am 3. oder 4. Tag testen lassen und bei Symptomen nicht in die Einrichtung gehen.
 

Engen Kontaktpersonen wird dringlich empfohlen, insbesondere Kontakte zu vulnerablen Personen zu reduzieren, auf eigene Symptome zu achten und sich mittels Antigenschnelltest auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-Cov-2 zu testen oder testen zu lassen. Die Testung soll am 3. oder 4. Tag nach dem Kontakt zu der positiv getesteten Person stattfinden.  Entwickeln diese COVID-19-typische Symptome, müssen sie sich selbst in Absonderung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.

 

Hinweise für Angehörige:

  • Unterstützen Sie die abgesonderte Person im Alltag (Einkäufe, Haushalt, ...).
     
  • Reduzieren Sie enge Körperkontakte.
     
  • Halten Sie sich nicht näher als ein bis zwei Meter zur Person und nur falls nötig in der Nähe auf.
     
  • Falls Sie Symptome bei der abgesonderten Person erkennen, informieren Sie den Hausarzt der abgesonderten Person oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).
     
  • Achten Sie auf regelmäßige Händehygiene.
     
  • Reinigen Sie regelmäßig Kontaktoberflächen (Tisch, Türklinken etc.).
     

Bei positiv getesteten Personen endet die Absonderung grundsätzlich nach 5 Tagen, wenn am Ende der Frist in den letzten 48 Stunden keine Symptome auftraten. Zur Beendigung der Absonderung nach 5 Tagen ist kein Testnachweis erforderlich. Die Berechnung der Absonderung beginnt mit dem Auftreten von Symptomen bzw. ab dem Tag, an dem der Test durchgeführt wurde (Tag 0).
 

Ist die Arbeitsfähigkeit in der Pflege, der medizinischen Versorgung oder der Eingliederungshilfe trotz Ausschöpfung aller organisatorischen Möglichkeiten gefährdet, können asymptomatische positiv getestete Personen die berufliche Tätigkeit unter Beachtung von Auflagen zur Einhaltung der Infektionshygiene ausüben („Arbeitsquarantäne“).

Ist die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs in einem Unternehmen der kritischen Infrastruktur oder des Dienstbetriebs einer Behörde trotz Ausschöpfung aller organisatorischen Möglichkeiten, wie der Umsetzung von Personal aus anderen Bereichen, durch die Absonderung gefährdet, so gilt Folgendes: Es kann im dringenden Einzelfall bei asymptomatischen positiv getesteten Personen die Ausübung der beruflichen Tätigkeit außerhalb des Absonderungsortes unter Tragen einer FFP2-Maske und der Einhaltung der Hygienemaßnahmen zum Schutz anderer Mitarbeiter möglich. Das zuständige Amt für Gesundheit und Prävention ist über die Einsatzdauer der abgesonderten Person unverzüglich zu informieren.

Nein, die Quarantäne darf nach 5 Tagen beendet werden, sofern Sie in den letzten 48 Stunden symptomfrei waren. Bei Symptomen müssen Sie erneut Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin besuchen.


 

Die Quarantäne darf zur Durchführung der Testung, für eine weitergehende medizinische Behandlung, für einen Rettungstransport oder zur Sterbebegleitung unter strenger Beachtung der Hygieneregeln (FFP2-Maske, Abstandsregeln) verlassen werden.

Jedoch muss die betreffende Person vorab telefonisch die versorgende Einrichtung oder den Rettungsdienst über den Grund der Absonderung informieren.

 

Weitere Fragen

Seit dem 19. März 2022 ist im Infektionsschutzgesetz (§ 22a) festgelegt, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um als vollständig geimpft zu gelten.

Bis zum 30. September 2022 liegt ein vollständiger Impfschutz vor:

  • nach drei Einzelimpfungen,
  • nach zwei Einzelimpfungen,
  • nach einer Einzelimpfung
    - PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
    - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der ersten Impfung ODER
    - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der ersten Impfung; seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein.


Ab 1. Oktober 2022 liegt ein vollständiger Impfschutz vor:

  • nach drei Einzelimpfungen (die letzte Einzelimpfung muss mindestens drei Monate nach der zweiten Einzelimpfung erfolgt sein),
  • nach zwei Einzelimpfungen
    - PLUS positivem Antikörpertest vor der ersten Impfung ODER
    - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion vor der zweiten Impfung ODER
    - PLUS einer mittels PCR-Test nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion nach der zweiten Impfung (seit der Testung müssen 28 Tage vergangen sein).


Die Impfungen nach den oben genannten Regelungen müssen mit einem oder verschiedenen Impfstoffen erfolgt sein, die von der Europäischen Union zugelassen sind oder im Ausland zugelassen sind und von der Formulierung (Zusammensetzung) her identisch mit einem in der Europäischen Union (EU) zugelassenen Impfstoff sind.
 

Wenden Sie sich an den Arzt, der sie geimpft hat oder an die Kassenärztliche Vereinigung, dort werden die durchgeführten Impfungen dokumentiert.

Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer hat Ihnen der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses (längstens für sechs Wochen) die Entschädigung auszuzahlen. Diese wird Arbeitgebern auf Antrag von der Landesdirektion Sachsen erstattet. Ab der 7. Woche müssen Sie einen eigenen Antrag stellen.

Selbstständige müssen für Ihren Verdienstausfall selbst einen Antrag bei der Landesdirektion Sachsen stellen.

Informationen und Formulare hierzu finden Sie bei der Landesdirektion Sachsen:

> Informationen der Landesdirektion Sachsen
 

Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit:

> Fragen und Antworten zu den Entschädigungsansprüchen nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG)
 

Weitere Informationen

Täglich aktualisierte Informationen zum Infektionsgeschehen auf der städtischen Internetseite und der Coronavirus-Seite des Freistaates Sachsen:

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