EU-Förderprogramm

für Kinder mit besonderen Lebenserschwernissen - seit 2016 in Chemnitzer Kitas erfolgreich

Seit Dezember 2016 provitieren Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen in  Chemnitzer Kitas von dem EU-Förderprogramm „Maßnahmen für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen“. Nun ist die Förderung der zusätzlichen Fachkräfte bis September 2020 gesichert. Grundanliegen ist, Benachteiligungen entgegenzuwirken, gute Bildungsvoraussetzungen zu schaffen und Chancengleichheit für alle Kinder anzustreben.

Laut Sächsischem Staatsministerium für Kultus (SMK) ist im Freistaat Sachsen ein stetiger Anstieg von Verhaltens- und Sprachauffälligkeiten bei Kindern im Vorschulalter zu beobachten. Um Kinder frühzeitig im Umgang mit Herausforderungen zu stärken, werden diese zusätzlich im Alltag durch weitere Fachkräfte begleitet und unterstützt. Die nun gesicherte weitere Begleitung der Kinder und Familien ist umso wichtiger, da in der Frühkindlichen Bildung Erfolge oft nicht sofort sichtbar sind und viel Zeit bedürfen.

Durch intensiven Kontakt zu den Kindern lassen sich Entwicklungsrisiken beobachten. Dem entsprechend werden in Abstimmung mit dem pädagogischen Team gezielte Bildungsangebote entwickelt, die den Kindern bei der Bewältigung ihrer individuellen Probleme helfen sollen.

Parallel dazu werden die Eltern und Familien einbezogen, um ganzheitlich wirken zu können. Bei Bedarf bieten die zusätzlichen Fachkräfte Beratung auch für Eltern an oder vermitteln an weiterführende Stellen. Hierfür werden kontinuierlich Kontakte zu Netzwerkpartnern aufgebaut, gepflegt und Kooperationen eingegangen. Ziel ist eine effektive Zusammenarbeit für passgenaue Hilfen innerhalb des Netzwerkes und mit den Kooperationspartnern, um Kinder und deren Familien nachhaltig zu stärken.

Ein Themenschwerpunkt der täglichen Arbeit der zusätzlichen Fachkräfte mit den Kindern ist die Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen. Als Basis dafür lernen die Kinder ihre eigenen Gefühle bewusst wahrzunehmen sowie die Anderer zu erkennen und zu akzeptieren. Im Umgang damit begleiten die zusätzlichen Fachkräfte die Kinder in verschiedenen Alltagssituationen und leiten sie in Konfliktsituationen an.

Ein beständiges Spiegeln des Verhaltens als Methode, bewirkt ein besseres Verständnis der Gefühlswelt der Kinder im täglichen Miteinander. Dies wirkt sich positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Kinder, aber auch auf die Gemeinschaft aus und ermöglicht damit einen wertschätzenden Umgang.

 

Folgende Kitas  sind beteiligt:

In kommunaler Trägerschaft:

  • Augsburger Straße 36
  • Blücherstraße 25
  • Clausewitzstraße 4
  • Schloßstraße 29
  • Wiesenstraße 1

In freier Trägerschaft:

AWO KV Chemnitz und Umgebung e. V.

  • Paul-Arnold-Straße 1
  • Clara-Zitkin-Straße 1

KJF e. V. Chemnitz

  • Yorckstraße 48
  • Kirchweg 8

KINDERVEREINIGUNG® Chemnitz e. V.

  • Richardstraße 10

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