11.09.2020
Pressemitteilung 525

Nachwuchs bei den Alpakas


Ende August gab es eine freudige Überraschung im Tierpark. Tierpfleger entdeckten auf der Südamerika-Anlage ein Cria – so werden in Südamerika die Jungtiere der Alpakas bezeichnet. Mutter ist die 16-jährige „Uschi“, Vater ist der vierjährige „Jacob“. Insgesamt umfasst die Alpaka-Herde im Tierpark nun vier Tiere. Momentan kann man den jungen Alpaka-Hengst gut dabei beobachten, wie er die Anlage erkundet und sich auch vorsichtig seinen artfremden Mitbewohnern nähert.

Alpakas gehören neben Lamas, Vikunjas und Guanakos zu den sogenannten Neuweltkamelen. Den meisten Leuten sind allerdings die Haustierformen der Neuweltkamele, Alpaka und Lama, eher bekannt als die Wildtierarten. Gerade das vom Guanako abstammende Lama kennen viele vor allem durch das ihm nachgesagte „Spucken“. Das Alpaka, dessen Stamm-form wahrscheinlich das Vikunja ist, wird dagegen häufig mit seiner Eigenschaft als Wollliefe-rant in Verbindung gebracht.
Dass es sich bei Lamas und Alpakas tatsächlich auch um Kamele handelt, ist vielen Leuten dagegen nicht zwingend geläufig. Das mag daran liegen, dass ihnen das vergleichende Merkmal offensichtlich fehlt – der Höcker am Rücken. Was aber alle Kamele gemeinsam haben, ist ein dreikammerig aufgebauter Magen, welcher funktionell dem der Wiederkäuer gleicht. Letztlich steht dieser Magen auch in Verbindung mit der Fähigkeit zu Spucken. Des-halb beherrschen auch alle Kamelarten das Spucken von Speichel und Mageninhalt.

Im Tierpark muss sich aber niemand Sorgen darum manchen, von einem der dort lebenden Alpakas angespuckt zu werden. In erster Linie dient das Spucken als Kommunikation unter Artgenossen. Zusätzlich zeichnen sich Alpakas durch einen ruhigen und friedlichen Charakter aus, weshalb sie mittlerweile in Deutschland auch beliebte Nutz- und Freizeittiere geworden sind, die sogar in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden.

Aus diesem Grund ist die Südamerika-Anlage auch als Gemeinschaftsanlage angelegt. Die Alpakas teilen sich diese ganzjährig mit den Nandus und in den Sommermonaten zusätzlich mit den Capybaras.

Öffnungszeiten im September:
Tierpark: 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr
Wildgatter: 8 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17 Uhr
www.tierpark-chemnitz.de

Informationen

Herausgeber:
Pressestelle Stadt Chemnitz

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