Jahresrückblick 2020: Oktober bis Dezember

Straßenkunst

Anders als 2019 tourte das Hutfestival vom 9. bis 11. Oktober durch die gesamte Kulturregion Chemnitz und machte an 19 verschiedenen Spielorten Station. Von den teilnehmenden Gemeinden und Städten wurde dieses Konzept begeistert unterstützt. Die Straßenkünstler zauberten sprichwörtlich ein Programm aus dem Hut.
 


Sven Schulze neuer Oberbürgermeister

Sven Schulze ist der neue Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz. Er setzte sich im zweiten Wahlgang mit der Mehrheit aller Stimmen durch.

Sven Schulze wurde am 11. Oktober 2020 zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz gewählt. 19.32 Uhr gab Wahlleiter Miko Runkel das vorläufige Endergebnis der Oberbürgermeisterwahl in Chemnitz bekannt. Demnach bekam Sven Schulze die meisten der  abgegebenen Stimmen im zweiten Wahlgang und ist damit zum neuen Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz gewählt worden. Am 26. November trat er seinen Dienst als Stadtoberhaupt an.
 


Stefan-Heym-Forum eröffnet

Dank der großzügigen Schenkung der Witwe zog die Stefanund- Inge-Heym-Arbeitsbibliothek aus dem Haus in Berlin ins Tietz als Herzstück des Forums.

Die noch amtierende Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Dr. Ulrike Uhlig, Vorsitzende der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft e. V. haben am 16. Oktober im Beisein von Inge Heym und der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, das  Stefan-Heym-Forum im Tietz eröffnet.
 


Chemnitz ist Kulturhauptstadt Europas 2025

Die Jury-Vorsitzende gab »CHEMNITZ« als Gewinnerstadt des Rennens um den Titel »Kulturhauptstadt Europas 2025« bekannt. Die scheidende und der neue OB sind gleichermaßen begeistert.

Die europäische Jury hat ihre Entscheidung bekanntgegeben: am 28. Oktober, 13.27 Uhr verkündete die Jury-Vorsitzende der Europäischen Union Sylvia Amann die Gewinnerstadt: »CHEMNITZ«.

Mit dieser Entscheidung für Chemnitz geht ein vierjähriger Bewerbungsprozess zu Ende, der von vielen unermüdlichen Akteur*innen, ehrenamtlich Engagierten und bürgerschaftlichen Initiativen getragen wurde. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass Chemnitz auf seine Macherinnen und Macher setzt.
 


Justin Sonder verstorben

Justin Sonder war ein gefragter Gesprächspartner in Schulen und Vereinen. Er berichtete seinen Zuhörern vom dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte. Er verstarb am 3. November.

Chemnitz trauert um seinen Ehrenbürger Justin Sonder, der am 3. November im Alter von 95 Jahren verstarb. Seit 1997 absolvierte Justin Sonder insgesamt mehr als 500 Veranstaltungen mit Tausenden Schüler*innen. In seinen Vorträgen erzählt Justin Sonder von grauenhaften Erlebnissen.Trotz des erlittenen Leids hatte er seine Menschlichkeit nie verloren. Er brachte Schülerinnen und Schülern bei, Licht im Schatten zu sehen und Handlungsalternativen zu erkennen. 2016 sagte Justin Sonder als 90-jähriger im Detmolder Auschwitz-Prozess als Nebenkläger aus.
 


Fliegerbombe entschärft

Am 4. November war bei Bauarbeiten in Markersdorf eine amerikanische fünf Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Polizei sperrte den Fundort weiträumig ab. Es wurden Vorbereitungen zur Evakuierung von zirka 15.000 Menschen getroffen. Die Evakuierung erfolgte am 6. November.

Der Kampfmittelräumdienst hat vor der Entschärfung eine Evakuierung im Radius von etwa einem Kilometer empfohlen. Der angehende Sprengmeister Kai Petrich machte unter Aufsicht seines Ausbilders vom Kampfmittelbeseitigungsdienst die Fünf-Zentner-Bombe  unschädlich. Anschließend konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.
 


Bundeswehr unterstützt Gesundheitsamt

Amtsarzt Dr. Harald Uerlings und Bürgermeister Miko Runkel (v.li.) informieren in einer Pressekonferenz zu Corona-Maßnahmen.

16 Bundeswehrsoldaten sind im Chemnitzer Gesundheitsamt in der Kontaktpersonen-Nachverfolgung eingesetzt. Überdies stehen der Stadt vier Containment-Scouts zur Kontaktnachverfolgung vorübergehend zur Verfügung. Die Helfer in Uniform durchliefen vor ihrem Einsatz eine Schulung zum Containment-Scout. Diese Weiterbildung wurde vom Sanitätsdienst der Bundeswehr in der Corona-Krise entwickelt und dient speziell dazu, Soldatinnen und Soldaten auf ihren Einsatz im Telefondienst in Gesundheitsämtern vorzubereiten.
 


Zweiter Weihnachtsbaum für Chemnitz

Der »geplatzte« Weihnachtsbaum wurde pünktlich vor dem 1. Advent durch einen neuen ersetzt.

Am 26. November – und damit pünktlich vor dem 1. Advent – erhielt der Chemnitzer Markt den zweiten Weihnachtbaum 2020. Der erste musste aus Sicherheitsgründen wieder gefällt werden. Beim Anbringen der Beleuchtung wurde festgestellt, dass ein breiter Riss von oben nach unten den Stamm durchzog. Schuld war vermutlich die schnelle Austrocknung des Holzes durch die milde Witterung. Beide Weihnachtsbäume stammen aus dem Forstrevier Wildenthal des Staatsbetriebes Sachsenforst in Eibenstock.
 

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