Jahresrückblick 2019: April bis Juni

Neue Spielplätze

Die Spielanlage Am Harthwald weihte Baubürgermeister Michael Stötzer Mitte Mai mit den kleinen Nutzern ein. 220.000 Euro aus dem Förderporgramm »Brücken für die Zukunft« wurden verbaut.

Bürgermeister Michael Stötzer übergab am 5. April drei Spielplätze an die künftigen Nutzer: im Talangerpark Altendorf, den Spielplatz im Park am Falkeplatz sowie den »Robin-Hood-Abenteuerspielplatz« am Scharnhorstplatz. Mit 1,5 Millionen Euro beziffert das Baudezernat die Investitionen in insgesamt sechs Spielplätze im Zuge des Programms »Brücken in die Zukunft«. Die Stadt selbst steuerte 410.000 Euro Eigenmittel bei.


Internationale Woche

Zur ersten Partnerstädtekonferenz, die am 10. und 11. April unter dem Motto »Städtepartnerschaften in herausfordernden Zeiten« stand, begrüßte Chemnitz Delegationen aus neun Ländern: die Partnerstädte Düsseldorf, Ljubljana, Lodz, Manchester, Mulhouse, Tampere, Timbuktu, Usti nad Labem und Wolgograd. Zugleich war das EUROCITIES Kulturforum vom 10. bis 13. April in Chemnitz zu Gast – hier hatten rund 110 Mitwirkende aus 59 Städten Europas teilgenommen.


PEN tagte in Chemnitz

Chemnitz begrüßte rund 200 Schriftstellerinnen und Schriftsteller: Der deutsche PEN hielt seine
viertägige Jahrestagung vom 9. bis 12 Mai in Chemnitz ab. Tagungsort war das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac). PEN-Präsidentin Regula Venske: »In Chemnitz sind wir mit offenen
Armen und viel Interesse an Kultur und Literatur empfangen worden.«


Start für Breitbandausbau

Staatssekretär Hartmut Mangold und Baubürgermeister Michael Stötzer haben am 6. Mai in Einsiedel mit dem ersten Spatenstich den symbolischen Start für die beiden Chemnitzer Projekte zum geförderten Glasfaserausbau gegeben. Bis Ende 2020 sollen knapp 10.000 Glasfaser-Anschlüsse gelegt werden. Die Kosten für die beiden Projekte betragen 75 Millionen Euro. Rund 90 Prozent davon tragen der Bund und das Land Sachsen.


Beste deutsche Jungforscher zu Gast

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete zum 54. Wettbewerb »Jugend forscht« die Gewinner aus. Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb fördert Talente bis zu einem Alter von 21 Jahren.

Der 54. Bundeswettbewerb »Jugend forscht« fand vom 12. – 15. Mai in Chemnitz statt. Die Sieger wurden in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundesbildungsministerin
Anja Karliczek, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, dem Präsidenten
der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Reimund Neugebauer und Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig in der Messe Chemnitz ausgezeichnet. »Jugend forscht« in Chemnitz war bundesweit Gegenstand der Berichterstattung.


Jury wählt Siegermodell für Marktbrunnen

In den Kunstsammlungen Chemnitz konnte am 3. Juni über die Marktbrunnenentwürfe öffentlich diskutiert werden. Die Entwürfe des Internationalen künstlerischen Realisierungswettbewerbes waren dort ausgestellt. Sieger war der Entwurf »Manifold« (»Vielfalt«) von Daniel Widrig. Baubeginn ist Anfang 2020.

2018 startete die Stadt einen Wettbewerb für einen Marktbrunnen. Daraufhin gingen 114 Entwürfe ein, neun davon hat eine Jury vorausgewählt. Am 21. Juni gab die Jury den Gewinner bekannt: Sieger des Marktbrunnenwettbewerbs ist Daniel Widrigs Entwurf »Manifold« (Vielfalt). Für den Brunnenbau ist ein Budget von 450.000 Euro vorgesehen. Baubeginn für den Marktbrunnen ist 2020.


Sommertheater 2019

Die Küchwaldbühne hat sich als Schauplatz für das Sommertheater etabliert. »Die Kleine Hexe« faszinierte die Besucher 2019. Ihr folgt 2020 Astrid Lindgrens »Ronja Räubertochter«.

»Die kleine Hexe«, ein Kinderabenteuer nach Otfried Preußler, in einer Bühnenfassung von John von Düffel, feierte am 22. Juni auf der Küchwaldbühne Premiere. Nach den Sommertheaterproduktionen der vergangenen Jahre wie »Pippi Langstrumpf«, »Zorro«, »Robin Hood« oder »Die Legende vom Stülpner-Karl« eroberte »Die kleine Hexe« Klein und Groß im Sturm.


Teilhabeplan bis 2030

In einer öffentlichen Werkstatt wurden am 20. Juni Ideen und Vorschläge für ein inklusives Chemnitz diskutiert. An sieben Stationen wurden Maßnahmen vorgestellt, wie Inklusion in den nächsten zehn Jahren gelingen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten über Lebensbereiche diskutieren und Maßnahmen bewerten, die zuvor von Arbeitsgruppen erarbeitet worden waren. Die Handlungsfelder umfassten Arbeit, Bildung, Gesundheit und Pflege sowie Kultur, Sport und Freizeit,
Mobilität sowie Wohnen.