Über Grenzen von Fächern und Fakultäten hinweg sind an der TU Forschung und Lehre in den Ingenieur und Naturwissenschaften sowie in der Mathematik ebenso eng verknüpft wie mit den Wirtschaftswissenschaften sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Die Chemnitzer Universität hat ein zukunftsorientiertes Entwicklungskonzept erarbeitet, das die Forschungsstrukturen der TU fakultätsübergreifend stärkt. Sechs Forschungsprofile sind heute Ausdruck dieser Interdisziplinarität:
- Neue Materialien und neue Werkstoffe
- Ganzheitliche Produktion
- Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik
- Kundenorientierte Gestaltung von vernetzten Wertschöpfungsketten
- Kommunikation, Medien, Technik
- Modellierung, Simulation, Hochleistungsrechnen
Anders als die meisten deutschen Unis hat die TU Chemnitz einen Campus. Hörsäle, Bibliotheken, Labore, Wohnheime, Sportstätten und die Mensa sind in weniger als fünf Minuten zu erreichen.
Um seine Unterkunft braucht man sich in Chemnitz ebenfalls nicht zu sorgen: Gleich zehn Wohnheime gibt es auf dem Campus, auf 100 Studierende kommen mehr als 20 Wohnheimplätze – im Bundesschnitt sind es nur elf. Aber auch auf dem freien Wohnungsmarkt sind leicht preiswerte Unterkünfte zu finden.
Die kulturelle Kompetenz der TU Chemnitz wirkt weit über die Universität hinaus: Ganz gleich ob Sonntagsuni oder Lesenächte, Campusfeste oder Semesterpartys, Ringvorlesungen oder Kulturevents – die Gäste kommen längst nicht nur aus der Uni.
Rund 2.000 Studierende begrüßt die TU Chemnitz zur feierlichen Immatrikulation am 12. Oktober 2009 in der Stadthalle. Zu den insgesamt 78 Studienangeboten zählen 14 neue Master- Studiengänge und der neue Bachelor-Studiengang Sensorik und kognitive Psychologie. Die meisten Studierenden werden in diesem Semester in die Bachelor-Studiengänge Wirtschaftswissenschaften, Soziologie und Maschinenbau immatrikuliert. Bei den Master-Studiengängen liegen Psychologie und Medienkommunikation vorn.