Mit dem Smart Systems Campus entsteht in Chemnitz ein gebündeltes Netzwerk von Mikrosystemtechnik-Kompetenzen. Die Rohbauarbeiten für das Start-Up-Gebäude im TechnoPark an der Reichenhainer Straße in unmittelbarer Nähe zur Technischen Universität Chemnitz hatten im Februar 2008 begonnen.
Der Smart Systems Campus ist mit 14 Millionen Euro die größte Hochbaumaßnahme der Stadt. Etwa 15 Unternehmensgründungen aus dem Fachgebiet Mikrosystemtechnik sollen hier eine Niederlassung finden. Gemeinsam mit der Technischen Universität, dem Fraunhofer-Institut und dem Technologie Centrum Chemnitz treibt die Stadt Chemnitz die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft voran.
Der mit fast 4,5 Hektar großzügig angelegte Park verbindet auf kurzen, direkten Wegen renommierte wissenschaftlich-technische Einrichtungen mit Gründergeist, Unternehmertum und wirtschaftlichem Aufschwung. Geplant ist die Ansiedlung von jungen, schnell wachsenden Start-ups neben international agierenden Unternehmen, die zu den Marktführern der Branche gehören.
Ab dem zweiten Quartal 2009 finden hier etwa 15 Firmen auf 2500 Quadratmetern moderne Bedingungen vor: exzellente Labore, Reinräume und Büros.
Schon jetzt gibt es in Chemnitz 40 Mikrosystemtechnik-Unternehmen. Das ist vor allem so, weil die traditionellen Kernbranchen Automotive und der Maschinen- und Anlagenbau die wichtigsten Nutzer dieser Technologie sind – und von diesen Firmen gibt es mehr als 750 in der Stadt. Zudem kommt jeder sechste Absolvent der Mikrosytemtechnik in Deutschland aus Chemnitz. Das Gründerzentrum soll jungen Firmen einen guten Start in die Selbstständigkeit ermöglichen: „Große Dinge, große Ideen, große Unternehmungen fangen oft klein an. Sie brauchen Zeit und Raum zum Wachsen“, so Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig.