Am 10. Juni 1991 beschloss die Stadtverordnetenversammlung auf die Verwendung und Förderung der Verwendung aller Hölzer, die ihren Ursprung nicht in nachhaltiger, ökologischer vertretbarer forstwirtschaftlicher Nutzung haben, zu verzichten.
Mit dem Beschluss des Stadtrates vom 4. März 1998 hat sich die Stadt Chemnitz verpflichtet, eine AGENDA 21 für Chemnitz zu erarbeiten. Das Umweltzentrum erhielt den Auftrag diesen Beschluss umzusetzen. Am 7. Mai 1998 fand die Auftaktveranstaltung im Rathaus der Stadt Chemnitz zur Erstellung einer Lokalen AGENDA 21 statt.
Im Ergebnis wurden in drei Foren gegründet:
Heute bestehen die Arbeitsgruppen
- Arbeit
- Kinder und Jugendliche
- Wertewandel
- Verhältnis zwischen den Generationen und Geschlechtern - Alternative Wohnprojekte
- Öffentlichkeitsarbeit - Kommunikation
- Stadtentwicklung
- Stadtverträgliche Mobilität
- Kreislaufwirtschaft/ Abfallwirtschaft
- Energie/ Klimabündnis (Alternatives Wirtschaften - sozialverträgliches Konsumverhalten) und
- Ökologische Erziehung/ Naturschutz.
Das AGENDA-Büro übernimmt die Organisation, Koordinierung und Betreuung dieser Arbeitsgruppen.
Auf seinem 3. Forum der Lokalen AGENDA 21 für Chemnitz am 8./9.5.1999 wurde mit der Wahl eines AGENDA-Rates ein weiterer Schritt zur Ausgestaltung der organisatorischen Voraussetzung getan.
Mit Beschluss des Stadtrates vom 7. Februar 2001 erhielt der AGENDA-Rat den Status eines AGENDA-Beirats.
Am 4.4.2001 beschloss der Stadtrat der Stadt Chemnitz die Unterzeichnung der "Charta von Aalborg" sowie die Beteiligung an der europäischen Kampagne "Zukunftsbeständiger Städte und Gemeinden"
Die Broschüre "Lokale Agenda 21" ist kostenfrei zur Abholung auch im Umweltzentrum und im Foyer des Technischen Rathauses, Annaberger Straße 89, erhältlich.