Eine besondere Sehenswürdigkeit der Stadt Chemnitz ist der Versteinerte Wald. Vor 290 Millionen Jahren durch Verkieselung bei einem Vulkanausbruch entstanden, ist der Versteinerte Wald heute eine der bedeutendsten Kieselholzsammlungen in der Welt.
Die meisten der Stämme sind heute im
Museum für Naturkunde im Tietz ausgestellt. Der Versteinerte Wald befand sich bis zum Umzug des Naturkundemuseums 2004 am Ostgiebel des Museums auf dem Theaterplatz.
Die ersten Stämme wurden 1737 gefunden. Bis heute werden bei Schachtungsarbeiten im Chemnitzer Stadtteil Hilbersdorf immer wieder verkieselte Hölzer geborgen. 2008 haben Forscher einen mehrere Meter großen Schachtelhalm freigelegt.
Fachleute zählen den Versteinerten Wald zu den ältesten Naturdenkmalen. Um dieses schützen zu lassen, hat sich der Stadtrat bereits 2006 für die Bewerbung zum Unesco-Weltnaturerbe ausgesprochen. Die Stadt hatte sich an die zuständigen Ministerien in Dresden gewandt, um zu prüfen, welche Chancen ein Antrag auf Aufnahme in die Liste der Unesco-Welterbestätten hat.