Dass im Juni 1954 die kleine Bahn auf ihrem 2,3 km langen Rundkurs eröffnen werden konnte, war dem Fleiß und der freiwilligen Aufbauarbeit Tausender Chemnitzerinnen und Chemnitzer zu verdanken.
Aus dem Bestand der Chemnitzer Trümmerbahnen wurden Wagen und Lokomotiven gewonnen und unter der Anleitung erfahrener Eisenbahner erhielten Kinder und Jugendliche das Rüstzeug, um die Pioniereisenbahn, so der offizielle Name bis 1990, eigenverantwortlich betreiben zu können.
Sicher ist wohl jedes in Karl-Marx-Stadt bzw. Chemnitz aufgewachsene Kind mit dieser Bahn groß geworden ist und hat dort unvergessliche Stunden mit bleibenden Erinnerungen erlebt. Die Jüngsten von damals sind inzwischen Großeltern und gemeinsam mit ihren Enkelkindern genießen sie wie vor 50 Jahren das unverwechselbare Flair einer Bahnfahrt durch den Küchwald.