In besonderer Weise städtebaulich prägend für die Innenstadt und das Stadtzentrum ist die Lage am Chemnitzfluss. Die westliche Hangkante der Chemnitz steigt ca. 10 bis 15 m über den Auenbereich an und ist waldartig bewachsen. Auf engstem Raum befinden sich zentrumsnah am Flusslauf landschaftliche Elemente in Verbindung mit Brücken und baulichen Denkmälern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Der spannungsvolle Wechsel von Architektur und Natur im Bereich der Chemnitz zwischen Stadtpark und Schloßteich stellt ein bedeutendes Erholungspotenzial der Stadt dar. Für die grundsätzlichen Aussagen zur Freiflächenentwicklung wurde das mit dem Beschluss des Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschusses vom 30.10.2001 als Grundlage für das allgemeine Verwaltungshandeln bestimmte Strukturkonzept Chemnitz - Uferpark in den Rahmenplan Stadtzentrum 2005 integriert.
Die wesentlichen Themenkomplexe sind dabei:
- Die Offenlegung der Chemnitz im Verlauf der Falkestraße bis zur Brücke Falkeplatz.
- Die Entwicklung neuer Erholungsräume am Chemnitzfluss mit attraktiven Rad- und Gehwegführungen entlang des Uferparks.
Auf dieser Grundlage werden die Spielräume und Chancen, die der Stadtumbau für die Entwicklung eines Uferparks entlang der Chemnitz bietet, genutzt und die positiven Veränderungen des neu gebauten Stadtzentrums durch eine attraktive und identitätsstiftende Parklandschaft in der unmittelbaren Nachbarschaft ergänzt.
Aus dem Gesamtkonzept Chemnitz Uferpark wurden aufgrund ihrer "Schlüsselfunktion" zwei innerstädtische Räume für eine vertiefende Planung ausgewählt: