Die Zentralhaltestelle bildet den Mittelpunkt des Liniennetzes. Allen Straßenbahnlinien und den wichtigsten Buslinien dient sie als Verknüpfungspunkt.
Auf der Grundlage des städtischen Verkehrskonzeptes von 1994 wurde die früher extensive zentrale Umsteigestelle umgeplant und in wesentlichen Teilen intensiviert. Somit konnten die Umsteigewege verkürzt und Verkehrsabläufe optimiert, sowie wertvolle innerstädtische Flächen für eine Bebauung (Kaufhof) gewonnen werden. Die Zentralhaltestelle bietet auch für die weitere Entwicklung des Chemnitzer Modells genügend Potential und Flexibilität in der Liniennetzgestaltung.
Die Inbetriebnahme erfolgte in wesentlichen Teilen im Oktober 2000.
Die Zentralhaltestelle wurde in Form eines "L" in der Bahnhof- und der Rathausstraße angelegt. Dies gewährleistet kurze Umsteigewege für die Fahrgäste und wenige Schnittpunkte Fußgänger - Fahrverkehr, wodurch die Sicherheit der Fahrgäste wesentlich erhöht werden konnte.
Für den Fahrverkehr stehen acht Bahnsteige zur Verfügung, welche jeweils aus einem 60-Meter-und einem 38-Meter-Bahnsteigabschnitt bestehen und durch Bus und Straßenbahn genutzt werden. Die Bahnsteige sind in Längsrichtung durch Spritzschutzeinrichtungen von einander getrennt und mit einer imposanten Überdachung versehen.