Das Gelände der Industriebrache „Fürstenstraße 123“ stellt einen bereits seit dem Anfang der 1930er Jahre genutzten Altlastenstandort dar. Zum damaligen Zeitpunkt wurde das Gebäude als Wäscherei errichtet. Der Wäschereibetrieb wurde im Jahr 1995 eingestellt. Von 1996 bis zum Jahr der Nutzungsaufgabe 2002 wurde das Gebäude durch die Stadt Chemnitz als Möbellager genutzt. Seither stand das Gebäude leer und die Gebäudesubstanz verfiel zunehmend. Den Hauptbestandteil der Maßnahme bilden der Abbruch des maroden Hauptgebäudes sowie der außer Betrieb genommenen Trafostation und des Schornsteins und die Beseitigung aller unterirdischen Bauteile, Kanäle und Leitungen. Anschließend erfolgt eine Begrünung der neu entstandenen Freifläche, da eine Nachnutzung im Zusammenhang mit den benachbarten Grundstücken perspektivisch möglich, aber noch nicht konkret geplant ist.