Wolgograd ist die Hauptstadt des gleichnamigen Verwaltungsbezirkes und liegt am Unterlauf der Wolga im Süden Russlands.
Die wechselvolle Geschichte der Stadt spiegelt sich in besonderer Weise in ihren verschiedenen Namen wider. Bis 1925 hieß sie Zarizyn und danach bis 1961 Stalingrad.
Hier fand von August 1942 bis Februar 1943 eine der größten und verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges statt, die zum Wendepunkt des Kriegsverlaufs wurde.
Heute ist Wolgograd eine aufstrebende Metropole, in der über eine Million Menschen leben. Die Stadt erstreckt sich am rechten Wolga-Ufer und hat eine Ausdehnung von fast 100 km.
Eine rege Bautätigkeit prägt das Stadtbild ebenso wie die im Bau befindliche Brücke über die Wolga, die nach ihrer Fertigstellung zu den längsten Europas zählen wird.
Wolgograd ist ein traditionsreicher Wirtschaftsstandort. Metallurgie, Maschinen- und Fahrzeugbau und die Chemie- und Erdölindustrie gehören zu den bedeutendsten Branchen.
Vielseitig ist das Kulturleben der Stadt mit ihren acht Theatern und zahlreichen anderen kulturellen Einrichtungen.
Die Städtepartnerschaft zwischen Chemnitz und Wolgograd besteht seit 1988. Die aktive Zusammenarbeit umschließt nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.
Besonders intensiv sind die Kontakte in Sport, Kultur und zwischen kommunalen Fachämtern. Im Jahr 2008 schlossen die Technische Universität Chemnitz und die Staatliche Universität Wolgograd eine
Kooperationsvereinbarung.
Beide Städte bemühen sich intensiv, die Partnerschaft für die Unterstützung unternehmerischer Kontakte anzubieten.