Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten und gehören damit zu den wirksamsten und wichtigsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Durch Impfungen können Ansteckungen von Infektionskrankheiten verhindert werden, die zum Teil sehr schwerwiegende Folgen haben können und gegen die es auch heute oft keine wirksame Behandlung gibt.
Bei hohen Durchimpfungsraten, wenn sehr viele Menschen geimpft sind, ist es möglich, Krankheitserreger regional oder weltweit zu beseitigen.
Ziel ist es, den individuellen und kollektiven Impfschutz in der Bevölkerung zu gewährleisten und so vermeidbaren Erkrankungen vorzubeugen.
Die modernen Impfstoffe sind sehr gut verträglich.
Wichtig ist es, einen ausreichenden Impfschutz zu gewährleisten. Die Teilnahme an Schutzimpfungen ist grundsätzlich freiwillig. Bereits bei Säuglingen und Kleinkindern sollte jedoch mit der Grundimmunisierung begonnen werden. Danach sind nach den Impfempfehlungen regelmäßige Auffrischimpfungen erforderlich, um den notwendigen Impfschutz zu erhalten.
Folgende Impfungen werden angeboten:
- Tetanus (Wundstarkrampf)
- Diphtherie
- Pertussis (Keuchhusten)
- Polio (Kinderlähmung)
- Masern-Mumps-Röteln
- Hepatitis A/B
- Hepatitis B
- Grippe
- Meningokokken
- Pneumokokken
- Haemophilus-influenzae-Typ-b (Hib)
Die Mitarbeiter der Impfstelle des Gesundheitsamtes beraten zu öffentlich empfohlenen Impfungen für Kinder und Erwachsene und führen entsprechende Impfungen durch.