Die ehemalige Kassenhalle als zentraler Ausstellungs- und Veranstaltungsraum, Entwurf Volker Staab
Das zukünftige Museum wird um den zentralen Lichthof der ehemaligen Schalterhalle angeordnet. Dieser Bereich dient vorrangig wechselnden Ausstellungen. In den Geschossen darüber dient der Innenhof als "Tageslichtleuchte".
Die Hofwände werden zu "Leuchtkörpern" und damit zu einem Leitfaden beim Rundgang durch die Räume der Dauerausstellung vom ersten bis zum dritten Obergeschoss. Die vier Ebenen des Museums werden von Volker Staab durch ein signifikantes Element miteinander verbunden: Eine einläufige Kaskadentreppe durchzieht alle Etagen entlang der Zwickauer Straße.
Die neue Nutzung des Gebäudes wird auch in die Stadt hinein sichtbar. Die wandverkleideten Fenster werden an zwölf Stellen als Vitrinen ausgebildet, in denen Künstler der Sammlung im Porträt den neuen Inhalt des Hauses nach außen vermitteln. Im rückwärtigen Bereich entsteht ein Skulpturenhof, der gleichzeitig als Ruhe- und Erholungsraum für die Besucher dient.