Der berühmte halbrunden Kaufhaus-Bau in der Brückenstraße in Chemnitz – ein Werk des bedeutenden Architekten Erich Mendelsohn, entworfen 1927 und drei Jahre später, 1930 eröffnet – wird das Haus der Archäologie in Chemnitz.
Das entschied am 28. März 2006 die Sächsische Staatsregierung. Die erste Landeskultureinrichtung in Chemnitz wird positive Impulse für die Stadtentwicklung setzen.
Die Mietvertrag für das sächsische Landesmuseum für Archäologie und Geschichte Sachsens wurde am 15. Juli 2009 in Chemnitz feierlich unterzeichnet.
Mit der Unterzeichnung des Mietvertrages wird der Freistaat Sachsen für 18 Jahre Mieter und der Umbau des ehemaligen Kaufhauses Schocken durch die Eigentümerin des prominenten Gebäudes, die städtische Chemnitzer Grundstücks- und Gebäudewirtschafts-Gesellschaft m.b.H. (GGG), und des für das Projekt gegründeten GGG-Tochterunternehmen Projektierungs- und Verwaltungsgesellschaft Schocken Chemnitz mbH kann nun in Angriff genommen werden.