"Wir wandern durch die Geschichte Aussigs" - ist ein Projekt mit dem Ziel, allen Interessenten nicht nur die Geschichte sondern auch den Kultur- und Naturreichtum der Region Usti nad Llabem und Umgebung nahe zu bringen. Eine Reihe von Werbe- und Informationsmaterialien, z.B. Landkarten, Ansichtskarten, Infobroschüren, Infoflugblätter, Touristenpässe werden herausgegeben.
Die "Tage der europäischen Erbschaft" bilden den bedeutendsten Teil des Projektes. Weiterhin werden 8 Gedenktafeln auf bedeutende Gebäude in Ústí nad Labem installiert, es wird eine Re-Edition vom regionalen Reiseführer aus dem 18. Jahrhundert auf der CD-Rom des Autors V. Wachsmann - "Nördliches Elbgebiet" herausgegeben, und es wird eine Ausstellung über die Architektur in der Region realisiert. Dieses Projekt ist von der EU mitfinanziert.
Seit 1999 steht der Denkmaltag bundesweit unter einem Motto. Das erste Thema 1999 griff die vom Europarat ausgerufene Kampagne "Europa - ein gemeinsames Erbe" auf und lenkte den Blick aus die kulturellen Verflechtungen innerhalb Europas. "Alte Bauten - Neue Chancen" lautete das Motto 2000 und stellte die Nutzung und Umnutzung des kulturellen Erbes in den Vordergrund.
Viele Veranstalter, so auch die Stadt Chemnitz, griffen auch 2001 das vorgeschlagene Thema "Denkmal als Schule - Schule als Denkmal" auf und nahmen es zum Anlass, einmal andere Programmschwerpunkte zu setzen. Von den mehr als 6.000 Veranstaltungen hatte fast jede sechste etwas mit dem Schwerpunktthema zu tun, sei es, dass Schule ihre Pforten öffneten und bunte Rahmenprogramme anboten, oder Kinder und Jugendliche Führungen für Besucher durchführten.
Vielerorts stand die Architektur von Schulen und Bildungseinrichtungen im Mittelpunkt. Außerdem präsentierten junge Menschen Denkmale, mit denen sie sich zuvor im Unterricht befasst hatten. Das Thema 2002 "Ein Denkmal steht selten allein: Straßen, Plätze und Ensembles" soll wichtige städtebauliche Aspekte, die die Denkmalpflege gegenwärtig diskutiert-ein historisches Bauwerk soll nicht isoliert betrachtet werden, sondern auf die Umgebung bezogen - deutlich hervorheben.
Seit 1998 findet eine bundesweite Eröffnungsveranstaltung statt. Ausgewählt wurden: die historischen Altstädte in den neuen Bundesländern, 1998 Quedlinburg, 1999 Wismar, 2000 Görlitz. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hatte 2001 das Kloster Haydau in Morschen (Hessen) für ihre Eröffnungsfeier ausgewählt. Damit sollte die Bedeutung der Denkmalspflege als Strukturfaktor im ländlichen Raum herausgestellt werden. Ministerpräsident Roland Koch eröffnete am Morgen den Tag des offenen Denkmals im Kloster bundesweit. Er stellte heraus, dass für Erfolge in der Denkmalpflege das Zusammenwirken von Staat, Bürgern und Mäzenen grundlegend sei. Dies zeige auch der Tag des offenen Denkmals: "Die Bürger gehen durch die Denkmale und sagen: Das haben wir geschafft`." Bundesweit standen am Denkmaltag 2001 mehr als 6.000 Kulturdenkmale in 2.500 Kommunen zur Besichtigung offen.
In Deutschland wurde der Tag des offenen Denkmals erstmals 1993 bundesweit gefeiert. Die Koordination liegt bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.