Im Vordergrund des diesjährigen Festivals stand die Frage,
in wieweit etwas Fremdes, uns Unbekanntes, erfahr- und erlebbar
wird und zugleich das bereits Bekannte, das uns täglich Umgebende,
fremd werden kann.
Diese alltäglichen, lebensweltlichen Prozesse sollten im
Programm thematisiert und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet
werden. So brachten uns beispielsweise Steffen Möller die
polnische und Tom Buhrow die amerikanische Mentalität näher.
Das Regieteam Rimini Protokoll mit einem Gastspiel des Düsseldorfer
Schauspielhauses eröffnete einen ungewöhnlichen Blickwinkel
auf Karl Marx.
Seinen musikalischen Ausdruck fand der Kulturdialog beim großen
Open Air Eröffnungsfest und im Alternativen Jugendzentrum
(AJZ) mit Bands aus verschiedenen Partnerstädten sowie in
der international beeinflussten Musik der 17 Hippies beim Abschlusskonzert.
Maila Giesder-Pempelforth, Martin Wolter - Festivalleitung