Der Botanische Schulgarten in Chemnitz wurde im Jahre 1898 nach Plänen des Gartendirektors Otto Werner und des Schuldirektors Paul Säurich gegründet. Der Garten war ursprünglich nur 1 Hektar groß und wurde 1933 durch den Obstgartens auf 1,75 Hektar erweitert.
Das Ziel war, einen botanisch-biologischen Lehrgarten zu schaffen. Deswegen erfolgte die Einteilung der Pflanzen in mehr als 50 Gruppen wie Färbepflanzen, Arzneipflanzen, Nadelhölzer und andere.
Bereits seit dem Bestehen des Botanischen Schulgartens bemühten sich die Leiter um eine Aufteilung nach natürlichen Pflanzengemeinschaften.
1933 wurde ein kleines Gewächshaus errichtet und 1938 entstand ein Verwaltungsgebäude, das heutige Aquarienhaus.
Zu Beginn der 50er Jahre war die im Krieg beschädigte Anlage wieder hergestellt. 1955 in "Station Junger Naturforscher" umbenannt, entstanden die ersten Arbeitsgemeinschaften: Schulgarten I und II, Heilkräuter und Giftpflanzen, Landwirtschaft, Ornithologie, spezielle Botanik und Mikroskopie. Bereits ein Jahr später kamen Imkerei, Aquarien und Terrarien dazu. Durch die Schaffung der Tiergehege erhielten die Schüler die Möglichkeit, sich auch mit Tieren zu beschäftigen.
1975 wurde das neue Hauptgebäude übergeben.