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Chemnitzer Museumsnacht am 3. Mai 2014

Über 8.000 Besucher begaben sich auf nächtliche Entdeckungstouren

Auch die 15. Auflage der Chemnitzer Museumsnacht hat wieder erfreuliche viele neugierige und kulturinteressierte Besucher aus Chemnitz und der Region angelockt – Kulturbüroleiterin Katrin Voigt zieht Bilanz: „ Insgesamt 8.300 Besucher kamen in die Museen und beteiligten Einrichtungen des Sonderprogramms, davon ca. 2.000 Kinder in Begleitung ihrer Familien und 1.300 Jugendliche, die sich ganz nach ihrer Interessenlage auf Erkundungstour begaben. Im Vergleich zum Vorjahr - zeitgleich fand das Finale der Champions League statt und strömender Regen lockte 2013 nicht ganz so viele Besucher in die Museen - waren es in diesem Jahr 1.250 Besucher mehr, die sich mit den gut getakteten und den verlässlichen fünf Shuttletouren der CVAG zu verschiedenen Stationen begaben.“ 

Herausragender Höhepunkt war in diesem Jahr das in der Tat „Besondere Angebot“, das die Besucher begeisterte: „Geheimnisvolles und Wunderbares hinter alten Kirchenmauern – Stiftskirche zu Chemnitz-Ebersdorf“. Etwa 1.450 Besucher kamen nach Ebersdorf und genossen die von der Kirchgemeinde liebevoll mit hohem Engagement vorbereiteten Besichtigungen, Führungen, Konzerte und Mitmachangebote für Kinder. Alle Einrichtungen im Stadtteil Ebersdorf-Hilbersdorf, wie z. B. das Sächsische Eisenbahnmuseum, der kleine Ebersdorfer Museumsspeicher und die Flak-Kaserne freuten sich ebenso über großen Andrang und begeisterte Besucher. So ging im Schulmuseum fast „kein Apfel mehr zu Boden“, so viele Gäste wollten gewissermaßen freiwillig am historischen Unterricht teilnehmen und Dr. Norman Bitterlich, den Nachfahren von Adam Ries kennenlernen.

 
Im Haus TIETZ strömten erwartungsgemäß viele Familien in die spannende Sonderausstellung „1+1 = SEX – Das Liebesleben der Tiere“ im Museum für Naturkunde. Ebenso stieß die Personalausstellung „Schöne neue Welten – Dagmar Ranft-Schinke“ in der Neuen Sächsischen Galerie auf eine sehr große Resonanz, und insbesondere viele Jugendliche waren sehr interessiert an der nächtlichen Kunstschau. Auch das Museum Gunzenhauser sprach mit speziellen Angeboten insbesondere Kinder und Jugendliche an: So war die „Jawlensky“ -Ausstellung extra für die 15. Chemnitzer Museumsnacht verlängert worden, wurden u. a. Kinderführungen und Workshops für Jugendliche angeboten. Kurz gesagt: Es wurde Geschmack auf Kunst gemacht!  
Wie interessiert die Chemnitzer an Kunst und Design sind, zeigte sich auch an den Besucherströmen in der Villa Esche, wo die Sonderausstellung zur Bauhauskünstlerin Marianne Brandt „Zweckmäßiges und Formschönes für den Alltag“ noch bis Juni zu besichtigen ist.
 
Bemerkenswert in diesem Jahr sind, so Katrin Voigt, die guten Besuche der Einrichtungen auch an der Peripherie von Chemnitz - so z. B. im Wasserschloß Klaffenbach und in der Stasi-Unterlagen-Behörde BSTU, wo fast 400 Besucher an fachkundigen Führungen durch das Archiv und die Ausstellungen teilnahmen. Katrin Voigt: „Ich selbst war gestern um Mitternacht in der Burg Rabenstein – die kleinste Burg in Sachsen gehört ja zu den wertvollen Kleinoden in  unserer Stadt. Gestern nun platzte die Burg sozusagen fast aus ihren Nähten bzw. Mauern, so viele auch gerade junge Leute besuchten die Einrichtung zu mitternächtlicher Stunde. Da kündigten sich sogar bis 1 Uhr noch zwei weitere Busse mit vielen Besuchern an.“
 
Last not least bedankt sich die Kulturbürochefin mit ihrem Vorbereitungsteam bei allen Helfern in den an der diesjährigen Museumsnacht beteiligten Einrichtungen für ihr großes und begeistertes Engagement: „Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, Ehrenamtler und Vereinsmitglieder, die an den rund 30 Standorten die Chemnitzer Museumsnacht auch 2014 wieder zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben!“
 

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