Das Gymnasium vermittelt Schülern mit entsprechenden Begabungen und Bildungsabsichten eine vertiefte Allgemeinbildung, die für ein Hochschulstudium vorausgesetzt wird.
Es schafft auch Voraussetzungen für eine berufliche Bildung außerhalb der Hochschule. Das Gymnasium umfaßt die Klassen 5 bis 12, schließt mit der Abiturprüfung ab und verleiht die allgemeine Hochschulreife.
Die Klassen 5 und 6 haben Orientierungsfunktion, um den Schülern die Möglichkeit zur Wahl der angebotenen Profile zu geben. In den Klassenstufen 8 bis 10 erfolgt das Lernen in folgenden Profilen:
- sprachlich (mit Unterricht in einer dritten Fremdsprache)
- mathematisch-naturwissenschaftlich (mit umfangreichem Unterricht in Physik, Chemie und Biologie)
- musisch (mit umfangreichem Unterricht in Musik, Kunsterziehung und Darstellendem Spiel)
- sportlich (mit umfangreichem Sportunterricht)
In den Klassenstufen 11 und 12 (gymnasiale Oberstufe) tritt an die Stelle des Unterrichts im Klassenverband ein System von Grund- und Leistungskursen in den Aufgabenfeldern (sprachlich-literarisch-künstlerisch, mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch, gesellschaftswissenschaftlich) und Fächern (Sport, Religion bzw. Ethik) des Pflichtbereiches.
Die mit Punkten bewerteten Leistungsergebnisse fließen zusammen mit den Resultaten von drei schriftlichen Prüfungen und in der Regel einer mündlichen Prüfung am Ende des 12. Schuljahres in die Gesamtqualifikation des Abiturs ein.
Im Wahlbereich werden weiter Grundkurse (Astronomie, Informatik oder Philosophie) sowie Arbeitsgemeinschaften angeboten. Bei bestandenem Abitur erhält der Prüfungsteilnehmer das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife mit der für die Studienbewertung bedeutsamen Durchschnittsnote.