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Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz

Kinder und Jugendliche sind in ihrem Entwicklungsprozess Gefahren ausgesetzt, die für sie selbst und auch für Eltern nicht immer klar erkennbar sind. Anliegen des Jugendschutzes ist es, Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Lehrer, Sozialarbeiter und Pädagogen über diese Gefahren aufzuklären sowie Anregungen und Hinweise zu geben, wie solche Gefahren abgewehrt werden können.

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz unterbreitet und vermittelt hauptsächlich Angebote für Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern und andere Erziehungsberechtigte.

Diese umfassen neben Einzelberatungen und Bildungsangeboten außerhalb der Schule auch die Mitwirkung an Großveranstaltungen, thematische Freizeitangebote und die Zusammenarbeit mit freien Trägern und öffentlichen Einrichtungen.

Die Angebote sollen junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritik- und Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen.

Eltern und andere Erziehungsberechtigte können sich informieren und so Kinder und Jugendliche besser vor gefährdenden Einflüssen schützen.

Tätigkeitsschwerpunkte:
  • Beratung von Kindern, Jugendlichen, Eltern, Erziehern, Lehrern zu jugendschutzrelevanten Themen
  • Beantwortung von Anfragen und Beschwerden
  • Beratung von Gewerbetreibenden und Medienanbietern
  • Stellungnahmen und Empfehlungen zu Projekten, Veranstaltungen oder behördlichen Ausnahmen
  • Sachverständigentätigkeit und Mitarbeit in Fachgremien
 

Information und Beratung zu folgenden Themen:

Gesundheit und Suchtverhalten

Fotograf: Paul-Georg Meister / pixelio.deFoto: ©Paul-Georg Meister / PIXELIO

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz berät und informiert zur gesunden Entwicklung, Sucht und Drogen, Essstörungen, Spielabhängigkeit, Internetsucht, usw..

Gegebenenfalls wird an die Beratungsstellen der Stadt Chemnitz vermittelt:

Weiterführende Informationen rund um das Thema Gesundheit, umfangreiche Anschauungs- und Unterrichtsmaterialien finden Sie hier:

 

Gewaltprävention

Collage: Gerd Altmann / AllSilhouettes.com / pixelio.deCollage: ©Gerd Altmann / AllSilhouettes.com / pixelio.de

In der Stadt Chemnitz sind mehrere Projekte aktiv, die sich verschiedenen Themen der Gewaltprävention widmen und entsprechende Angebote für Kinder und Jugendliche und deren Eltern und Bezugspersonen unterbreiten. Nach einem ersten Kontaktgespräch mit dem Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz der Stadt Chemnitz können Sie gerne an die kompetenten Mitarbeiter dieser Projekte vermittelt werden.

  • Coolness-Training® als eine Maßnahme der Gewaltprävention und Gewaltbearbeitung an Schulen, in Jugendhäusern, Wohngruppen und Internaten - www.anti-gewalt-buero.de
  • Ausbildung zum Streitschlichter in Kinder- und Jugendeinrichtungen und Schulen der Stadt Chemnitz - www.regenbogenbus.de
  • Beratung und präventive Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche, die von sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffen sind - www.wildwasser-chemnitz.de
  • Treffpunkt der Arbeiterwohlfahrt für jugendliche Fans des Chemnitzer Fußballclubs mit dem Ziel der Verringerung von Gewalt innerhalb und außerhalb des Stadions - www.fanprojekt-chemnitz.de
 

Sexualpädagogik

Foto: Rike / pixelio.deFoto: ©Rike / PIXELIO

Sexualpädagogik ist ein zunehmend nachgefragtes Arbeitsfeld des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.

Aufklärung zu sexueller Gesundheit, Vermeidung von Infektionskrankheiten, Informationen zu HIV und AIDS gehört ebenso dazu wie die Wissensvermittlung zu Schwangerschaft und Verhütung und die Auseinandersetzung mit Vorurteilen zu unterschiedlichen sexuellen Lebensformen.

  • AIDS-Hilfe Chemnitz - www.chemnitz.aidshilfe.de
  • different people e. V. - www.different-people.de
  • Mitmach-Parcour „Von Sinnen“ für Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Lehr- und Berufsausbildungen
    Informationen zu Inhalten und Vergabemodalitäten erhalten Sie beim Amt für Jugend und Familie - www.chemnitz.de
 

Medien

Fotografin: Alexandra H. / pixelio.deFoto: ©Alexandra H. / PIXELIO

560.000 Deutsche sind nach einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums vom September 2011 onlinesüchtig. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen ist die Internetsucht am weitesten verbreitet. In dieser Altersgruppe sind 2,4 % abhängig. Bei den 14- bis 16-Jährigen sind deutlich mehr Mädchen als Jungen internetsüchtig. Ursache hierfür ist der überwiegend exzessive Rückgriff auf soziale Netzwerke, die 77,1 % der Mädchen nutzen.

Informationen und Beratung zur Thematik der Internetsucht, zu anderen Schwerpunkten des Jugendmedienschutzes und der Ausbildung von Medienkompetenz, wie Web 2.0, PC-Spielen, Medienkongruenz und Handy als Multifunktionsgerät erhalten sie im Fachbereich erzieherischer Kinder- und Jugendschutz.
Die Medienprojekte der Stadt Chemnitz bieten in den Medien Radio, Film und Computer Informationen, Projekte und Veranstaltungen an.

  • Gestaltung eigener Hörspiele und Radiosendungen bei Radio T - www.radiot.de
  • aktive und kreative Nutzung des Mediums Computer beim Jugendmedienzentrum „Bumerang“ (www.swfev.de) und dem der Computerclub des CVJM (www.cvjmcc.de)
  • Der Sächsische Kinder- und Jugendfilmdienst (www.kinderfilmdienst.de) besucht mit mobiler Vorführtechnik Kindertagesstätten, Horte, Schulen und andere Einrichtungen und organisiert jedes Jahr das internationale Filmfestival Schlingel (www.ff-schlingel.de).

Bundesweite Informationen zu Jugendmedienschutz und Medienkompetenzentwicklung gibt es auf den folgenden Internetseiten:

 

Taschengeld und Schulden

Fotografin: Wilhelmine Wulff / pixelio.deFoto: ©Wilhelmine Wulff /PIXELIO

Informationen hierzu finden Sie bei der Präventiven Schuldnerberatung der AWO. Zu den Themen Finanzen, Verträge, Haushaltsplanung, Schuldenregulierung und eigene Wohnung bieten sie Beratung und Unterstützung, Informationsveranstaltungen und Workshops an.

www.awo-chemnitz.de
 

Die Sektenproblematik – eine besondere Form von Abhängigkeit

Bild: Gerd Altmann / pixelio.deFoto: ©Gerd Altmann / PIXELIO

Mit dem Begriff "Sekte" bezeichnet man umgangssprachlich eine Gruppe, die sich mit ihrem Glauben von großen Religionsgemeinschaften abspaltet oder distanziert und einen negativen Einfluss auf ihre eigenen Mitglieder oder auf die Gesellschaft hat.

Zutreffender wäre hier der Begriff „konfliktträchtige religiöse oder weltanschauliche Gruppe“, weil er benennt, dass es Konflikte sowohl innerhalb der Gruppe als auch im Verhältnis zwischen Gruppe und Gesellschaft geben kann. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz bietet Beratung und Information zur Thematik an oder vermittelt an den ev.-luth. Ansprechpartner für den Raum Chemnitz.
Kontaktmöglichkeiten und weitere ausführliche Darstellungen zum Thema Sekten:

www.sekten-sachsen.de

 

Übergreifende Prävention

Quelle: www.awo-chemnitz.de

Unter der Rufnummer 0800 111 0 333 hält die AWO Chemnitz eine „Nummer gegen Kummer“ geschaltet.

Dieses Kinder- und Jugendtelefon ist ein kostenfreies Gesprächsangebot für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen zu allen sie betreffenden Themen.

 

Gesetzlichkeiten des Kinder- und Jugendschutzes

Der Erzieherische Kinder- und Jugendschutz in Chemnitz berät zu den wichtigsten Gesetzen des Kinder- und Jugendschutzes, wie dem Jugendschutzgesetz (JuSchG), dem Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) und dem Jugendarbeitsschutzgesetz JArbSchG).

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Ansprechpartner

Stadt Chemnitz

Amt für Jugend und Familie
Abt. Planung, Steuerung, Controlling
SG Jugendhilfeplanung
Bahnhofstraße 53 (Moritzhof)
09111 Chemnitz
Tel.: 0371 488-5949