Der Lokale Aktionsplan für Toleranz und Demokratie lobt den Wettbewerb „Denk mal ganz anders – Überall ist es besser als hier? – Faszination des Fremden“ aus. Der am 22. April 2010 gestartete Wettbewerb geht der Frage nach, wie weltoffen die Chemnitzer sind. Chemnitzer Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund sind aufgerufen, sich kreativ mit der Faszination des Fremden auseinander zu setzen und spannende, packende aber auch irritierende Erlebnisse und Eindrücke bei der Begegnung mit anderen Kulturen mit Bildern, Fotos, Objekten und vielem mehr darzustellen. Unterstützt wird das Projekt der Stadt Chemnitz durch die Neue Sächsische Galerie.
Einsendeschluss ist der 20. September 2010.
Teilnehmen können alle Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund bis 30 Jahre, die ihren Wohnsitz in Chemnitz haben. Möglich sind Einzel- und Gruppenbeiträge.
Die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Preisverleihung ist am 28.10.2010. Außerdem werden die Arbeiten in einer Ausstellung auf verschiedenen Ebenen des Hauses DasTietz präsentiert. Es werden Urkunden verliehen und Sachpreise vergeben. Als besondere Anerkennung gilt die Präsentation einzelner Werke in Unternehmen der Stadt Chemnitz im Anschluss an die Ausstellung.
Eingereicht werden können alle Objekte, die erkennen lassen, dass sie das Ergebnis der Auseinandersetzung mit dem Thema darstellen. Möglich sind alle Formen eigenen Ausdrucks: Plastische Objekte, Zeichnungen, Drucke, Collagen, Malereien aller Art, Fotografien und Computergrafiken, Videos, Reportagen, Aufsätze, Erlebnisberichte, Gedichte, Kurzgeschichten, Interviews und Dokumentationen.
Für die Form der Beiträge sollte bedacht sein, dass die Ausstellung in einem öffentlichen, viel begangenen Raum stattfinden wird und die eingereichten Arbeiten dort ausgestellt werden sollen.
Die Unterlagen müssen
enthalten: Werkbeschreibung mit Bezeichnung
des Werkes, Angaben der verwendeten
technischen Mittel, des Materials, Name,
Anschrift, Mailadresse, Telefonnummer des
Verfassers.