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PRESSEMITTEILUNG 254 Chemnitz, den 02.05.2017

Kita-Plan 2017 vorgestellt

Verwaltung schlägt Neubau von Einrichtungen vor – Modellbauweise kommt zum Einsatz – Änderungen in der Platzvergabe ab Mitte Mai

Die Verwaltung wird dem Stadtrat im Juni die Schaffung zusätzlicher Plätze in Kindertageseinrichtungen vorschlagen. Dabei ist in der Innenstadt der Bau einer Kita mit bis zu 100 Krippenplätzen, die Aufstockung der Kapazität in Glösa-Draisdorf auf 100 Plätze und eine Kita in Rabenstein mit ebenfalls 100 Plätzen, sollte das DRK nicht verbindlich die Umsetzung der eigenen Pläne versichern, vorgesehen. Geplant ist die Einrichtungen in Modellbauweise zu errichten, die in der Innenstadt und in Glösa sollen bereits bis September 2018 fertig sein, die in Rabenstein bis Dezember 2018. Darüber hinaus wird es Veränderungen bei der Vergabe der Kita-Plätze geben. Die entsprechenden Pläne hat heute Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig vorgestellt.

Die Stadt Chemnitz geht davon aus, dass künftig mehr Betreuungsplätze als im aktuellen Bedarfsplan vorgesehen in Anspruch genommen werden. Wesentliche Gründe dafür sind die hohen Geburtenzahlen, das Bestreben junger Familien oder alleinerziehender Mütter/Väter nach einer frühen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die gute Arbeitsmarktlage und der sich verschärfende Fachkräftemangel und nicht zuletzt das qualitativ hochwertige Betreuungsangebot in der Stadt Chemnitz.

Im Detail ist der Bau einer zusätzlichen Kindertageseinrichtung im Stadtzentrum mit einer Kapazität von bis zu 100 Plätzen für die ausschließliche Betreuung von Krippenkindern geplant. Dafür werden die Standorte Rembrandtstraße/Zschopauer Straße sowie Mittelstraße/Leipziger Straße geprüft. Dies ist die einzige Möglichkeit, um schnell den derzeit bestehenden großen Platzbedarf an Krippenplätzen zu decken.

Die Kapazität der geplanten Kita in Glösa-Draisdorf oder Furth wird von den im Bedarfsplan vorgesehenen 90 Plätzen auf 100 Plätze aufgestockt. Die Standorte Chemnitztalstraße/Further Trift und Schulberg werden derzeit geprüft. Die Kita ist bereits im Bedarfsplan mit Fertigstellung im September 2018 enthalten. Aufgrund der Mittelbereitstellung ab 2017 ist die Fertigstellung bis Ende 2019 realistisch.

Vorgehen ist zudem der Bau einer Kita mit 100 Plätzen in Rabenstein in Zuständigkeit der Stadt Chemnitz am Standort Kaufmannstraße oder Riedstraße. Die Stadtverwaltung sieht davon ab, wenn die DRK Krankenhaus gGmbH Sachsen bis Ende Juni einen prüffähigen Bauantrag für ihre Kita gestellt hat und sich verbindlich zur Schaffung dieser Kapazitäten erklärt. Im aktuellen Bedarfsplan ist vorgesehen, dass die Einrichtung aus Belegplätzen für das DRK Krankenhaus genutzt wird und frei verfügbare Plätze für Kinder, die im Umfeld wohnen, zur Verfügung stehen. Der Bauherr ist im Besitz eines gültigen Vorbescheides aus 2015, ein Bauantrag ist aber noch nicht gestellt.

Aufgrund der Zeitschiene ist beabsichtigt, vorgefertigte Module für die Errichtung der drei Kitas zu verwenden. Dabei kommt der Einsatz von Raumzellen oder die Errichtung in Holzrahmenbauweise in Frage. Die Stadt Dresden hat mit dieser Bauweise sehr gute Erfahrungen gemacht, auch in anderen Städten hat sich die Verwendung vorgefertigter Module bewährt. Vorteil der Raumzellen- oder Holzbauweise ist eine effektive Bauzeit von zehn Wochen. Der enorme Zeitgewinn wird hauptsächlich durch die parallel stattfindenden Arbeiten ermöglicht. Modulbauten sind zudem energetisch auf dem neuesten Stand.

Darüber hinaus sind Änderungen im Verfahren der Platzvergabe und –reservierung vorgesehen. Ab 15. Mai kümmert sich im Amt für Jugend und Familie eine neue Servicestelle um die Klärung von Anfragen oder um die Lösung von Problemfällen sowie um die Fachberatung der Einrichtungen. Zudem soll die Stelle das Controlling zur Einhaltung der Kriterien der Platzvergabe übernehmen. Ab Mitte Mai können Eltern bis zu 15 Wunscheinrichtungen bei der Platzanfrage angeben (bisher 5). Das Kitaportal wird entsprechend angepasst. Höchste Priorität bei der Berücksichtigung hat künftig die Berufstätigkeit der Eltern. Dabei werden auch bereits betreute Geschwisterkinder, das Anmeldedatum oder die Sicherung von Belegplätzen berücksichtigt. Die bisherige zeitliche Begrenzung für die Zusage (6 Monate vor Wunschtermin) durch die Einrichtungsleitungen wird aufgehoben, um Eltern frühzeitig die Zusage für einen Kitaplatz geben zu können.

 
Pressestelle
Stadt Chemnitz

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