Der Unfallschwerpunkt an der Kreuzung Annaberger Straße und Treffurthstraße wird bis Ende 2011 durch Umbauarbeiten entschärft.
Seit 20.05.2010 wird der Verkehrsknoten an der Kreuzung Annaberger Straße und Treffurthstraße umfassend umgebaut. Damit soll ein Unfallschwerpunkt im Chemnitzer Stadtgebiet bis voraussichtlich Ende 2011 entschärft werden. Die Baumaßnahme wird unter Federführung des Tiefbauamtes der Stadt Chemnitz mit den Stadtwerken Chemnitz AG (SWC) und dem Entsorgungsbetrieb der Stadt Chemnitz (ESC) koordiniert.
Der Kreuzungsbereich wird ausgeweitet und es werden separate Linksabbiegerspuren auf der Annaberger Straße eingerichtet. Eingerichtet werden außerdem Ampelanlagen, neue Gehwege und Straßenbahnhaltestellen. Neue Anlagen des ESC sollen zukünftig Regenüberschüsse ableiten und die Chemnitzer Stadtwerke verlegen neue Beleuchtungen.
Umleitungen
Der Verkehr wird bis zum Ende der Baumaßnahme über die Kreuzungen Annaberger Straße / Altchemnitzer Straße und Altchemnitzer Straße / Lothringer Straße geführt. Von der Lothringer Straße aus führt die Strecke dann wieder auf die Annaberger Straße zurück.
Stadtauswärts bleibt die Verkehrsführung bis zum 06.07.2010 unverändert. Dann wird bis zum Juni 2011 in Höhe Einmündung Lothringer Straße auf die Gegenfahrbahn verschwenkt.
Die Anschlüsse der Treffurthstraße bleiben während der gesamten Bauzeit für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Im letzten Bauabschnitt Juni bis Dezember 2011 erfolgt der Ausbau der Annaberger Straße stadteinwärts. Dazu wird der zuvor verschwenkte Verkehr wieder auf die Fahrbahn stadtauswärts geführt.
Der
Straßenbahnverkehr erfolgt in der Zeit vom 06.08.2010 bis 10.02.2011 in beiden Richtungen
eingleisig. Die Straßenbahnhaltestellen an der Treffurthstraße bleiben über die gesamte Dauer der Baumaßnahme nutzbar. Lediglich vom 17. Juli bis 5. August 2010 und vom 11. bis 27. Februar 2011 wird die Gleisanlage voll gesperrt und Schienersatzverkehr angeboten.
Die Baukosten des Vorhabens betragen insgesamt ca. 3,6 Mio. Euro. Davon trägt der ESC ca. 2,5 Mio. Euro und die SWC ca. 0,18 Mio. Euro. Auf die Stadt entfallen ca. 0,92 Mio. Euro.